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Sch´mah Israel JHWH Eloheim JHWH Echad 5 Mose 6:4

613 Mitzvot

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613 Mitzvot

Das Torah oder fünf Bücher Moses enthält Grundregeln des biblischen Gesetzes, d.h. Aussagen und Rechtsgrundsätze und Ethik. Diese Gesetze werden manchmal Gebote genannt (mitzvot) oder als Gesetz von Mosese(Torat Moshe, תרתמשה), Mosaik-Gesetz oder einfach das Gesetz.

Obgleich es viele Versuche gegeben hat zu kodifizieren und die Gebote aufzuzählen, die im Torah, mit dem Ergebnis der verschiedenen Resultate enthalten werden, basiert die traditionelle Ansicht auf Aufzählung Maimonides von 613 Gebote (Hebräisch: תרי גמצוותMitzvos oder Mitzvot) enthalten inTorah, die fünf Bücher von Mosese.

Traditionsgemäß die 613 Gebote oder mitzvot sind entweder „die positiven Gebote,“, zum einer Tat durchzuführen (mitzvot aseh) oder „negative Gebote“, zum sich von bestimmten Taten zu enthalten (mitzvot niedriges taaseh). Es gibt 365 negative Gebote und entspricht der Zahl Tagen in a Solarjahrund 248 positive Gebote, zugeschrieben der Zahl Knochen und bedeutenden Organen im menschlichen Körper.[1] Obwohl die Nr. 613 im Talmud, seine reale Bedeutung erwähnt wird, die der neueren mittelalterlichen rabbinischen Literatur erhöht wird, einschließlich viele verzeichnende Arbeiten oder durch das mitzvot, die geordnet ist.

Drei der negativen Gebote fallen unter die Kategorie von yehareg ve’al ya’avor, sollte das Bedeuten „ein, getötet werden sich lassen anstatt verletzt es“. Diese sind Mord, Vergötterungund verbotene sexuelle Relationen.[2]

Viele des mitzvot können nicht nach der Zerstörung von beobachtet werdenZweiter Bügel, obwohl sie noch fromme Bedeutung behalten. Entsprechend einer Standardberechnung gibt es 77 negative und 194 positive Gebote, die heute beobachtet werden können. Es gibt 26 Befehle, die nur innerhalb des Landes von Israel zutreffen.[3]

    Bedeutung von 613

    Entsprechend Talmud (tractate Makkoth 23b), a Biblisch Vers gibt den an Mosesmittelte das „Torah“ vom Gott den jüdischen Leuten über: „Moses befahl uns das Torah als Erbschaft für die Gemeinschaft von Jacob“ (Deut. 33:04) Errechnet das Talmud daß gematria (numerischer Wert) vom hebräischen Wort „Torah“ ist 611. So Moseses 611 addieren die Gebote, die mit den zwei direkt vom Gott kombiniert werden, bis 613.

    Abgesehen von Rabbiner Simlai, der die Nr. 613 durch das Talmud zugeschrieben wird, anderen klassischen sages, die diese Meinung vertreten, Rabbiner miteinschließen Sie Simeon ben Azzai (Sifre, Deuteronomy 76) und Rabbiner Eleazar ben Yose das galiläische (Midrash Aggadah zur Genese 15:1). Es wird in Midrash veranschlagen Shemot Rabbah 33:7, Bamidbar Rabbah13:15–16; 18:21 und Talmud Yevamot 47b.

    Viele jüdisch philosophisch und mystisch Arbeiten (z.B. durch Baal ha-Turim,Maharal von Prag und Führer von Hasidic Judentum) Entdeckung-Anspielungen und inspirational Berechnungen in bezug auf sind die Zahl Geboten.

    tzitzit („geknotete Fransen“) von tallit („[Gebet] Schal“) werden an die 613 Gebote durch Deutung angeschlossen: HauptTorah Kommentator Rashi gründet die Zahl Knoten auf a gematria: das Wort tzitzit (Hebräer: ציצת (biblisch), ציצית, in seinem Mishnaic die Rechtschreibung) hat den Wert 600. Jede Troddel hat acht Gewinde (wenn Sie rüber geverdoppelt werden) und fünf Sätze Knoten und zählt 13 zusammen. Die Summe aller Zahlen ist 613. Dieses reflektiert das Konzept, daß das Anziehen eines Kleides mit tzitzit seinen Träger an alle Torah Gebote erinnert.

    In gematria, Hebräisch: תרי גמצוותMitzvos oder Mitzvot ist transkribiert wie Taryag mitzvot. TaRYaG ist gematria für die Nr. „613“.

    Meinungsverschiedenheit und Schwierigkeiten

    Die rabbinische Unterstützung für 613 ist nicht ohne Meinungsverschiedenheit und, selbst als die Zahl Annahme gewann, entstanden Schwierigkeiten, wenn sie die Liste aufklärten. Einige Rabbiner erklärten, daß dieser Zählimpuls nicht eine authentische Tradition war oder daß oben zu kommen nicht war logisch möglich, mit einem systematischen Zählimpuls. Nicht überraschend, keine frühe Arbeit von Jüdisches Gesetz oder biblischer Kommentar hing vom System 613 und von keinen frühen Systemen von ab Jüdische Grundregeln des Glaubens gebildete Annahme von diesem Aggadah (nicht-zugelassene Talmudic Aussage) normativ. Das klassische Biblischer Kommentator und Grammatiker Rabbiner Abraham ibn Ezra verweigert, daß dieses eine authentische rabbinische Tradition war. Ibn Ezra schreibt „einige sages aufzählen 613 mitzvot in vielen verschiedenen Weisen [...], aber in der Wahrheit gibt es kein Ende zur Zahl von mitzvot [...] und wenn wir nur die Wurzelgrundregeln [...] zählen sollten, würde die Zahl von mitzvot nicht 613“ erreichen (Yesod Mora, Kapitel 2).

    Nahmanides daß zählendes gehalten, dieses die Angelegenheit von einem rabbinischem war Kontroverseund diese rabbinische Meinung über dieses ist nicht einmütig. Nichtsdestoweniger gesteht er zu, daß „diese Gesamtmenge hat sich stark vermehrt während der aggadic Literatur… wir sollen sagen, daß es eine Tradition von Mosese an war Einfassung Sinai, „(Nahmanides, Kommentar zu Maimonides Sefer Hamitzvot “, Wurzel-Grundregel 1).

    Rabbiner Simeon ben Zemah Duran wies ebenso die zugelassene Bedeutung der 613, sagen die „möglicherweise die Vereinbarung zurück, daß die Zahl von mitzvot ist 613… ist die Meinung gerechten Rabbiner Simlais und folgt seinem eigenen Explication des mitzvot. Und wir brauchen, nicht auf seinen Explication, wenn wir, kommen das Gesetz festzustellen, aber eher auf die Talmudic Diskussionen zu bauen “ (Zohar Harakia, Lviv, 1858, p.99).

    Selbst wenn Rabbiner versuchten, eine Liste der 613 Gebote zu kompilieren, stellten sie eine Anzahl von Schwierigkeiten gegenüber:

    • Welche Aussagen sollten als Gebote gegolten werden? Jeder Befehl durch God irgendwie zur Einzelperson? Nur Gebote zu den gesamten Leuten von Israel?
    • Würde ein Auftrag vom Gott als ein Gebot, zu den Zwecken solch einer Liste gegolten, wenn er mit innen einem Platz und Mal nur eingewilligt werden könnte? Oder, würde solch ein Auftrag nur als ein Gebot gelten, wenn er – mindestens in der Theorie – ständig gefolgt werden könnte? (Das letzte ist die Ansicht von Maimonides.)
    • Wie zählt ein Gebote in einem einzelnen Vers, der mehrfache Verbote anbietet? Sollte jedes Verbot als ein einzelnes Gebot gelten oder das gesamte einstellt Zählimpuls als ein Gebot?

    Schließlich obwohl, das Konzept von 613 Geboten angenommen wurde, wie normativ in der jüdischen Gemeinschaft. Heute glätten Sie unter denen, die nicht buchstäblich diesen Zählimpuls annehmen, wie genau, es ist noch allgemeines üblich, sich auf das Gesamtsystem von Geboten innerhalb des Torah als die „613 Gebote zu beziehen.“

    Jedoch setzen die 613 Mitzvot nicht einen formalen Code von heutigem fest halakhah. (Sehen Sie Halakha: Codes des jüdischen Gesetzes.) Weit erkannt ist Shulkhan Arukh, geschrieben durch Rabbi Yosef Karo (Safed, Israel, 1550) und zur Ashkenazic Gewohnheit bei Rabbi angenommen Moses Isserles. Für Sephardic Jewry, ist dieses im Allgemeinen der geltende Code. Kitzur Shulkhan Arukh vom Rabbiner Shlomo Ganzfried (Ungarn 1804 -1886) ist ein besonders populäres unter Ashkenazic Juden –obwohl häufig kritisiert– überblick über die Richtlinien von Ashkenazi jüdisch Leben.

    Arbeiten, welche die Gebote aufzählen

    Es gibt keine endgültige diese Liste explicates die 613 Gebote. Listen unterscheiden sich z.B. in, wie sie Durchgänge in deutenTorah das kann gelesen werden, wie, beschäftigend einige Fälle unter einem einzelnen Gesetz oder einige unterschiedliche Gesetze. Andere „Gebote“ im Torah sind eingeschränkte so einmalige Taten und würden nicht wie „das mitzvot betrachtet“, das auf anderen Personen bindet. In rabbinische Literatur, Rishonim und die neueren bestandenen Gelehrten arbeitet, um ihre Aufzählung der Gebote zu artikulieren und zu rechtfertigen:

    • Sefer ha-Mitzvoth („Buch von Geboten“) durch Rabbi Saadia Gaon ist die früheste extant Aufzählung des mitzvot 613. Geschrieben während der Periode von Geonim, Ist Arbeit Saadias eine einfache Liste (obwohl sie später von Rabbi Yerucham Fishel Perlow. erweitert wurde)
    • Sefer Hamitzvot („Buch von Geboten“) vorbei Maimonides, mit einem kritischen Kommentar vorbeiNachmanides.[Zitieren benötigt] Maimonides setzt einen Satz von vierzehn Richtlinien (einshorashim) welche Einbeziehung in die Liste feststellen. In dieser Arbeit stützt er seine Spezifikation von jedem Mitzvah durch Preisangabe von midrash halakha undGemara. Nachmanides bildet eine Zahl von den kritischen Punkten und ersetzt einige Einzelteile der Liste mit anderen.[Zitieren benötigte]
    • Sefer ha-Chinnuch („Buch der Ausbildung“). Diese Arbeit folgt im Allgemeinen Berechnung Maimonides der 613 Gebote. Es wird in den Auftrag geschrieben, in dem die Gebote im Torah anstatt in einer Anordnung durch Kategorie (wie in der Arbeit Maimonides.) zusätzlich zum Aufzählen der Gebote und zum Geben eines kurzen überblicks über relevante Gesetze erscheinen, das Sefer ha-Chinuch versucht auch, die philosophischen Gründe hinter dem mitzvot darzulegen. Es ist verschiedenen Autoren, am allgemeinsten Rabbiner zugeschrieben worden Aaron ha-Levi von Barcelona (das Ra’ah), obwohl seine zutreffende Autorschaft unbekannt ist.
    • Sefer ha-Mitzvoth ha-Gadol oder SMaG („großes Buch von den Geboten“) durch Rabbi Moses ben Jacob von Coucy.
    • Sefer ha-Mitzvoth ha-Katan oder SMaK („kleines Buch von den Geboten“) durch Rabbi Isaac von Corbeil. Diese Arbeit war in Form eines Gedichtes geschrieben, unterteilt in sieben Abschnitte und sollte gelesen werden jede Woche. Während Arbeit Isaacs ziemlich kurz ist, enthalten die meisten Ausgaben langatmige Kommentare. Wie des Chafetz Chaims die Aufzählung beschäftigt das SMaK nur jene mit dem mitzvot, das heute anwendbar ist.
    • Sefer Yere’im („Buch des [Gott] Fürchtens“) durch Rabbi Eliezer von Metz (nicht eine freie Aufzählung.)
    • Sefer ha-Mitzvoth durch Rabbi Yisrael Meir Kagan (das „Chafetz Chaim“). Des Chafetz Chaims die Arbeit folgt, der Berechnung von Maimonides aber gibt nur die Gebote, die heute relevant sind. Vornehmlich läßt diese Auflistung die Gebote betreffend sind Bügelservice, rituelle Reinheit, Opfer, und so weiter aus. Zwar schloß die ursprüngliche Arbeit nur jene Gebote ein, die in allen Plätzen relevant sind und ständig, schließen Nachtausgaben relevanten heutigen Tag der landwirtschaftlichen Gesetze nur in einLand von Israel.
    • Archie Rand („Die 613“) vorbei Archie Rand („Die 613“ – ein beispielloses 1.700-Quadratfuß-Kunstwerk und einer der größten Anstriche überhaupt gebildet worden, die judaischen Grundregeln des biblischen Gesetzes bildlich darstellend. Dieses Begriffsstück wird vom Text des Torah abgeleitet. Nie vor sind alle 613 Gebote in Bilder umgewandelt worden. Jede klare Abbildung – auf seinen eigenen einzelnen 20“ x 16“ werden Segeltuch und gemalt in einer Art erinnernd von den fünfziger Jahre Comics und Masse Romane angrenzend angebracht, um einen enormen Anstrich aus möglicherweise unterschiedlichen Maßen zu konstruieren. Die gegenwärtige Installation ist 15 Fuß hoch und 93 Fuß breit.

    Rand ist einer von Amerikas vordersten Malern deren kunst im Metropolitanmuseum der kunst, MoMA, das Bibliotheque Nationale von Paris, das Israel Museum von Jerusalem und von Victoria und von Albert Museum in London. dargestellt wird)

    Liste Maimonides

    Die 613 Gebote und ihre Quelle im scripture, wie vorbei aufgezählt Maimonides:

    1. Dort zu wissen ist a Gott Ex. 20:2
    2. Gedanken anderer Götter außer ihm nicht unterhalten Ex. 20:3
    3. Wissen, daß er ist Ein Deut. 6:4
    4. Zur Liebe er Deut. 6:5
    5. Zur Furcht er Deut. 10:20
    6. Sanctify seinen Namen Lev. 22:32
    7. Nicht zu profanem sein Name Lev. 22:32
    8. , Gegenstände nicht zu zerstören verband mit seinem Namen Deut. 12:4
    9. Zu hören Prophet Sprechen in seinem Namen Deut. 18:15
    10. Den Prophet nicht übermäßig prüfen Deut. 6:16
    11. Seine Weisen emulieren Deut. 28:9
    12. Zu zerspalten Sie zu denen, die ihn kennen Deut. 10:20
    13. Anderes lieben Juden Lev. 19:18
    14. Zur Liebe Bekehrte Deut. 10:19
    15. Gefährtejuden nicht hassen Lev. 19:17
    16. Reprove ein sinner Lev. 19:17
    17. Andere nicht in Verlegenheit bringen Lev. 19:17
    18. Nicht unterdrücken Sie das schwache Ex. 22:21
    19. Nicht zu sprechen Sie nachteilig von anderen Lev. 19:16
    20. Rache nicht nehmen Lev. 19:18
    21. Eine Mißgunst nicht tragen Lev. 19:18
    22. Zu erlernen Sie Torah Deut. 6:7
    23. Die ehren, die Torah unterrichten und kennen Lev. 19:32
    24. Sich nicht in erkundigen Vergötterung Lev. 19:4
    25. Den Launen Ihres Herzens nicht folgen oder, was Ihre Augen sehen Numerisch. 15:39
    26. Nicht zu blaspheme Ex. 22:27
    27. , Idole in der Weise nicht anzubeten werden sie angebetet Ex. 20:5
    28. Nicht anbeten Idole in den vier Weisen beten wir Gott an Ex. 20:5
    29. Ein Idol für selbst nicht bilden Ex. 20:4
    30. Ein Idol für andere nicht bilden Lev. 19:4
    31. Menschliche Formen nicht gleichmäßig bilden zu den dekorativen Zwecken Ex. 20:20
    32. Eine Stadt nicht zu drehen Vergötterung Ex. 23:13
    33. Eine Stadt brennen, die an Idolanbetung gewendet hat Deut. 13:17
    34. Es nicht als Stadt umbauen Deut. 13:17
    35. Von ihm nicht profitieren Deut. 13:18
    36. Nicht missionize eine Einzelperson zur Idolanbetung Deut. 13:12
    37. Das idolater nicht lieben Deut. 13:9
    38. Das idolater, zu hassen nicht aufhören Deut. 13:9
    39. Das idolater nicht speichern Deut. 13:9
    40. Alles in der Verteidigung der idolaters nicht sagen Deut. 13:9
    41. Nicht das Beschuldigen des idolater nehmen Deut. 13:9
    42. Nicht prophesize im Namen der Vergötterung Deut. 13:14
    43. Nicht auf einen falschen Prophet hören Deut. 13:4
    44. Nicht prophesize falsch im Namen des Gottes Deut. 18:20
    45. Vor dem Töten des falschen Prophets Angst nicht haben Deut. 18:22
    46. Nicht im Namen eines Idols schwören Ex. 23:13
    47. Nicht durchführen ov (Mittel) Lev. 19:31
    48. Nicht durchführen yidoni („magische Serra“) Lev. 19:31
    49. Ihre Kinder nicht durch das Feuer zu führen Molech Lev. 18:21
    50. Einen Pfosten in einem allgemeinen Ort der Anbetung nicht aufrichten Deut. 16:22
    51. Nicht zum Bogen unten auf glattem Stein Lev. 26:1
    52. Einen Baum im Bügelhof nicht errichten Deut. 16:21
    53. Idole und ihre Zusatzgeräte zerstören Deut. 12:2
    54. Von den Idolen und von ihren Zusatzgeräten nicht profitieren Deut. 7:26
    55. Von den Verzierungen der Idole nicht profitieren Deut. 7:25
    56. Eine Vereinbarung mit idolaters nicht bilden Deut. 7:2
    57. Bevorzugung nicht zeigen ihnen Deut. 7:2
    58. Nicht lassen Sie sie in bleiben Land von Israel Ex. 23:33
    59. Sie in den Gewohnheiten und in der Kleidung nicht nachahmen Lev. 20:23
    60. Nicht sein abergläubisch Lev. 19:26
    61. Nicht in a einsteigen Trance Fälle, etc. voraussehen. Deut. 18:10
    62. Sich nicht innen engagieren Astrologie Lev. 19:26
    63. Nicht murmeln Beschwörungen Deut. 18:11
    64. Nicht versuchen, mit den Toten in Verbindung zu treten Deut. 18:11
    65. Nicht beraten ov Deut. 18:11
    66. Nicht beraten yidoni Deut. 18:11
    67. Taten von nicht durchführen Magie Deut. 18:10
    68. Männer dürfen nicht rasieren Haar weg von den Seiten ihres Kopfes Lev. 19:27
    69. Männer dürfen nicht ihre Bärte mit a rasieren Rasiermesser Lev. 19:27
    70. Männer dürfen nicht Kleidung der Frauen tragen Deut. 22:5
    71. Frauen dürfen nicht Kleidung der Männer tragen Deut. 22:5
    72. Nicht zu Tätowierung die Haut Lev. 19:28
    73. Die Haut nicht innen heftig zerreißen Beklagen Deut. 14:1
    74. Einen kahlen Punkt beim Beklagen nicht bilden Deut. 14:1
    75. Zu repent und bekennen Sie Vergehen Numerisch. 5:7
    76. Sagen Shema zweimal täglich Deut. 6:7
    77. Den Almighty mit dienen tägliches Gebet Ex. 23:25
    78. Kohanim muß die jüdische Nationtageszeitung segnen Numerisch. 6:23
    79. Tragen tefillin (Gebetsriemen) auf dem Kopf Deut. 6:8
    80. Binden tefillin auf dem Arm Deut. 6:8
    81. A setzen mezuzah auf jedem Türpfosten Deut. 6:9
    82. Jeder Mann muß a schreiben Torah Rolle Deut. 31:19
    83. Der König muß ein unterschiedliches haben Sefer Torah für Deut. 17:18
    84. Haben tzitzit auf vier-in Verlegenheit gebrachten Kleidern Numerisch. 15:38
    85. Den Almighty nachdem dem Essen segnen Deut. 8:10
    86. Zum circumcise alle Männer am achten Tag nach ihrer Geburt Lev. 12:3
    87. Zum Rest auf 7. Tag Ex. 23:12
    88. Verbotene Arbeit auf nicht tun 7. Tag Ex. 20:10
    89. Das Gericht darf nicht Bestrafung an zufügen Shabbat Ex. 35:3
    90. Nicht außerhalb der Stadtgrenze auf Shabbat gehen Ex. 16:29
    91. Sanctify den Tag mit Kiddush und Havdalah Ex. 20:8
    92. Von verbotener Arbeit stillstehen Lev. 23:32
    93. Verbotene Arbeit nicht an tun Yom Kippur Lev. 23:32
    94. Sich auf Yom Kippur betrüben Lev. 16:29
    95. Nicht auf Yom Kippur essen oder trinken Lev. 23:29
    96. Am ersten Tag von stillstehen Passahfest Lev. 23:7
    97. Nicht verbot zu tun Arbeit am ersten Tag des Passahfests Lev. 23:8
    98. Am 7. Tag des Passahfests stillstehen Lev. 23:8
    99. Nicht verbot zu tun Arbeit am 7. Tag des Passahfests Lev. 23:8
    100. Zum Rest an Shavuot Lev. 23:21
    101. Verbotene Arbeit auf Shavuot nicht tun Lev. 23:21
    102. Zum Rest an Rosh Hashanah Lev. 23:24
    103. Nicht verbot zu tun Arbeit auf Rosh Hashanah Lev. 23:25
    104. Zum Rest an Sukkot Lev. 23:35
    105. Verbotene Arbeit nicht an tun Sukkot Lev. 23:35
    106. Zum Rest an Shemini Atzeret Lev. 23:36
    107. Nicht verbot zu tun Arbeit auf Shemini Atzeret Lev. 23:36
    108. Nicht essen chametz am Nachmittag des 14. Tages von Nissan Deut. 16:3
    109. Alle zerstören chametz am 14. Tag von Nissan Ex. 12:15
    110. Chametz alle sieben Tage des Passahfests nicht essen Ex. 13:3
    111. Mischungen das Enthalten nicht essen chametz alle sieben Tage des Passahfests Ex. 12:20
    112. Nicht sehen chametz in Ihrem Gebiet sieben Tage Ex. 13:7
    113. Nicht finden chametz in Ihrem Gebiet sieben Tage Ex. 12:19
    114. Essen Matzah auf der ersten Nacht des Passahfests Ex. 12:18
    115. Beziehen Exodus von Ägypten auf dieser Nacht Ex. 13:8
    116. Hören Shofar am ersten Tag von Tishrei (Rosh Hashanah) Numerisch. 9:1
    117. Zum Halt in a Sukkah für die sieben Tage von Sukkot Lev. 23:42
    118. A aufnehmen Lulav und Etrog alle sieben Tage Lev. 23:40
    119. Jeder Mann muß eine Hälfte geben Schekel jährlich Ex. 30:13
    120. Gerichte muß errechnen feststellen, wann ein neuer Monat anfängt Ex. 12:2
    121. Sich betrüben und heraus vor Gott zu Zeiten des Notstands schreien Numerisch. 10:9
    122. Zu heiraten Sie eine Frau mittels ketubah und kiddushin Deut. 22:13
    123. Sexuelle Relationen mit den Frauen nicht haben nicht folglich verbunden Deut. 23:18
    124. Nahrung, Kleidung und sexuelle Relationen nicht von Ihrer Frau zurückhalten Ex. 21:10
    125. Kinder mit Einerfrau haben Generator. 1:28
    126. Eine Scheidung mittels a herausgeben Erhalten Sie Dokument Deut. 24:1
    127. Ein Mann darf nicht remarry seine Exfrau, nachdem sie jemand anderes geheiratet hat Deut. 24:4
    128. Durchführen yibbum (heiraten Sie die Witwe des kinderlosen Einerbruders) Deut. 25:5
    129. Durchführen halizah (frei die Witwe des kinderlosen Einerbruders von yibbum) Deut. 25:9
    130. Die Witwe darf nicht remarry, bis die Riegel mit ihrem Schwager entfernt sind (durch halizah) Deut. 25:5
    131. Das Gericht muß ein verurteilen, wer sexuell eine Maid seduces Ex. 22:15-16
    132. Das rapist muß das Erst verbinden (wenn sie wählt) Deut. 22:29
    133. Er darf nie, sie zu scheiden Deut. 22:29
    134. Das slanderer muß verbunden zu seiner Frau bleiben Deut. 22:19
    135. Er darf nicht Scheidung sie Deut. 22:19
    136. Die Gesetze von erfüllen Sotah Numerisch. 5:30
    137. Öl nicht auf ihrem Mahlzeitantrag setzen (wie üblich) Numerisch. 5:15
    138. Sich nicht setzen Weihrauch auf ihrem Mahlzeitantrag (wie üblich) Numerisch. 5:15
    139. Sexuelle Relationen mit Ihrer Mutter nicht haben Lev. 18:7
    140. Sexuelle Relationen mit Frau Ihres Vaters nicht haben Lev. 18:8
    141. Sexuelle Relationen mit Ihrer Schwester nicht haben Lev. 18:9
    142. Sexuelle Relationen mit Tochter der Frau Ihres Vaters nicht haben Lev. 18:11
    143. Sexuelle Relationen mit Tochter Ihres Sohns nicht haben Lev. 18:10
    144. Sexuelle Relationen mit Ihrer Tochter nicht haben Lev. 18:10
    145. Sexuelle Relationen mit Tochter Ihrer Tochter nicht haben Lev. 18:10
    146. Sexuelle Relationen mit einer Frau und ihrer Tochter nicht haben Lev. 18:17
    147. Sexuelle Relationen mit einer Tochter der Frau und ihres Sohns nicht haben Lev. 18:17
    148. Sexuelle Relationen mit einer Tochter der Frau und ihrer Tochter nicht haben Lev. 18:17
    149. Sexuelle Relationen mit Schwester Ihres Vaters nicht haben Lev. 18:12
    150. Sexuelle Relationen mit Schwester Ihr Mutter nicht haben Lev. 18:13
    151. Sexuelle Relationen mit Frau des Bruders Ihres Vaters nicht haben Lev. 18:14
    152. Sexuelle Relationen mit Frau Ihres Sohns nicht haben Lev. 18:15
    153. Sexuelle Relationen mit Frau Ihres Bruders nicht haben Lev. 18:16
    154. Sexuelle Relationen mit Schwester Ihrer Frau nicht haben Lev. 18:18
    155. Ein Mann darf nicht sexuelle Relationen mit einem Tier haben Lev. 18:23
    156. Eine Frau darf nicht sexuelle Relationen mit einem Tier haben Lev. 18:23
    157. Nicht haben homosexuelle sexuelle Relationen Lev. 18:22
    158. Homosexuelle sexuelle Relationen mit Ihrem Vater nicht haben Lev. 18:7
    159. Homosexuelle sexuelle Relationen mit Bruder Ihres Vaters nicht haben Lev. 18:14
    160. Sexuelle Relationen mit jemand anderes nicht haben Frau Lev. 18:20
    161. Sexuelle Relationen mit a nicht haben menstrually unreine Frau Lev. 18:19
    162. Nichtjuden nicht heiraten Deut. 7:3
    163. Nicht lassen Sie Moabite und Ammonite Männer verbinden in die jüdischen Leute Deut. 23:4
    164. Nicht zu verhindern Sie ein Dritterzeugung Ägyptisch wandeln Sie von der Verbindung in die jüdischen Leute um Deut. 23:8-9
    165. Nicht die Verbindung eines dritten Erzeugung nehmen Edomite Bekehrter Deut. 23:8-9
    166. Nicht lassen Sie a mamzer (Kind getragenes wegen eines ungültigen Verhältnisses) verbinden Sie in die jüdischen Leute Deut. 23:3
    167. Nicht lassen Sie a Eunuch verbinden Sie in die jüdischen Leute Deut. 23:2
    168. Nicht Gott irgendein anbieten kastriert männliche Tiere Lev. 22:24
    169. Hoher Priester Muß eine Witwe nicht heiraten Lev. 21:14
    170. Der hohe Priester darf nicht sexuelle Relationen mit einer Witwe sogar außerhalb der Verbindung haben Lev. 21:15
    171. Der hohe Priester muß eine reine Maid heiraten Lev. 21:13
    172. A Kohen (Priester) darf nicht ein divorcee verbinden Lev. 21:7
    173. Ein Kohen darf nicht a verbinden zonah (eine Frau, die ein verbotenes sexuelles Verhältnis gehabt hat) Lev. 21:7
    174. Ein Kohen darf nicht a verbinden chalalah („eine entheiligte Person“) (Partei zu oder Produkt von 169-172) Lev. 21:7
    175. Angenehmen (sexuellen) Kontakt mit irgendeiner verbotenen Frau nicht bilden Lev. 18:6
    176. Die Zeichen der Tiere überprüfen, zwischen zu unterscheiden rein und nicht-rein Lev. 11:2
    177. Die Zeichen von überprüfen Geflügel zwischen reinem und nicht-reinem unterscheiden Deut. 14:11
    178. Die Zeichen von überprüfen Fische zwischen reinem und nicht-reinem unterscheiden Lev. 11:9
    179. Die Zeichen von überprüfen Heuschrecken zwischen reinem und nicht-reinem unterscheiden Lev. 11:21
    180. Nicht-reine Tiere nicht essen Lev. 11:4
    181. Nicht-reines Geflügel nicht essen Lev. 11:13
    182. Nicht-reine Fische nicht essen Lev. 11:11
    183. Nicht-reine Fliegeninsekte nicht essen Deut. 14:19
    184. Nicht-reine Geschöpfe nicht essen, die auf Land kriechen Lev. 11:41
    185. Nicht-reine Maden nicht essen Lev. 11:44
    186. , Endlosschrauben nicht zu essen fand in der Frucht aus den Grund Lev. 11:42
    187. Geschöpfe nicht essen, die im Wasser anders als (reine) Fische leben Lev. 11:43
    188. Das Fleisch eines Tieres nicht essen, das außen starb rituelles Gemetzel Deut. 14:21
    189. Nicht von einem Rind profitieren verurteilt entsteint zu werden Ex. 21:28
    190. Fleisch eines Tieres nicht essen, das mortally verwundet wurde Ex. 22:30
    191. Ein Glied nicht essen heftig gezerrissen weg von einem lebenden Geschöpf Deut. 12:23
    192. Blut nicht essen Lev. 3:17
    193. Bestimmte Fette der sauberen Tiere nicht essen Lev. 3:17
    194. Nicht essen Sehne des Schenkels Generator. 32:33
    195. Nicht essen Fleisch und Milch zusammen gekocht Ex. 23:19
    196. Fleisch und nicht die zusammen kochen Milch Ex. 34:26
    197. Brot vom neuen Korn nicht vor dem Omer essen Lev. 23:14
    198. Nicht zu essen röstete Körner vom neuen Korn vor Omer Lev. 23:14
    199. Nicht reifte zu essen Körner vom neuen Korn vor dem Omer Lev. 23:14
    200. Frucht eines Baums nicht während seiner ersten drei Jahre essen Lev. 19:23
    201. Die verschiedenen Samen nicht essen errichtet in einem Weinberg Deut. 22:9
    202. Un nicht essentithed Früchte Lev. 22:15
    203. , Wein nicht goß zu trinken innen Service zu den Idolen Deut. 32:38
    204. Ein Tier rituell schlachten, bevor es gegessen wird Deut. 12:21
    205. Ein Tier und sein Sekundärteilchen am gleichen Tag nicht schlachten Lev. 22:28
    206. Das Blut (eines geschlachteten Tieres oder des Geflügels) mit Masse umfassen Lev. 17:13
    207. Den Muttervogel weg senden, bevor seine Kinder genommen werden Deut. 22:6
    208. Den Muttervogel freigeben, wenn sie vom Nest genommen wurde Deut. 22:7
    209. Nicht im Namen des Gottes falsch schwören Lev. 19:12
    210. Namen des Gottes in nichtigem nicht nehmen Ex. 20:6
    211. , Besitz von etwas nicht zu verweigern vertraute zu Ihnen an Lev. 19:11
    212. Nicht in der Ablehnung eines finanziellen Anspruches schwören Lev. 19:11
    213. Im Namen des Gottes schwören, um die Wahrheit zu bestätigen, wenn Sie durch Gericht notwendig gemeint werden Deut. 10:20
    214. Erfüllen was gegäußert wurde und tun, was erklärt war Deut. 23:24
    215. Nicht brechen Eide oder schwört Numerisch. 30:3
    216. Für Eide und schwört annulliert, dort sind die Gesetze des Annullierens schwört ausdrückliches im Torah Numerisch. 30:3
    217. Nazir muß sein Haar wachsen lassen Numerisch. 6:5
    218. Er darf nicht sein Haar schneiden Numerisch. 6:5
    219. Er darf nicht Wein, Weinmischungen oder Weinessig trinken Numerisch. 6:3
    220. Er darf nicht frische Trauben essen Numerisch. 6:3
    221. Er darf nicht Rosinen essen Numerisch. 6:3
    222. Er darf nicht Traubesamen essen Numerisch. 6:4
    223. Er darf nicht Traubehäute essen Numerisch. 6:4
    224. Er darf nicht unter dem gleichen Dach wie eine Leiche sein Numerisch. 6:6
    225. Er darf nicht in Kontakt mit den Toten kommen Numerisch. 6:7
    226. Er muß seinen Kopf rasieren, nachdem er Opfer nach Beendigung seiner Nazirite Periode geholt hat Numerisch. 6:9
    227. Den Wert der Leute schätzen, wie durch das Torah festgestellt Lev. 27:2
    228. Den Wert der gewidmeten Tiere schätzen Lev. 27:12-13
    229. Den Wert der gewidmeten Häuser schätzen Lev. 27:14
    230. Den Wert von gewidmet zu schätzen fängt auf Lev. 27:16
    231. Führen Sie die Gesetze des Verbietens des Besitzes (durchcherem) Lev. 27:28
    232. Nicht verkaufen cherem Lev. 27:28
    233. Nicht zurückkaufen cherem Lev. 27:28
    234. Die verschiedenen nicht zusammen errichten Samen Lev. 19:19
    235. Körner oder Grüns in einem Weinberg nicht errichten Deut. 22:9
    236. Tiere nicht kreuzen Lev. 19:19
    237. Die unterschiedlichen nicht zusammen bearbeiten Tiere Deut. 22:10
    238. Nicht tragen shaatnez, ein Tuch gesponnen von den Wollen und Leinen Deut. 22:11
    239. Eine Ecke auffangene ungeschnitten lassen für die Armen Lev. 19:10
    240. Diese Ecke nicht ernten Lev. 19:9
    241. Gehen gleanings Lev. 19:9
    242. Nicht erfassen gleanings Lev. 19:9
    243. Gehen gleanings von einem Weinberg Lev. 19:10
    244. Nicht erfassen gleanings von einem Weinberg Lev. 19:10
    245. Zu gehen unformed Blöcke der Trauben Lev. 19:10
    246. , nicht unformed auszuwählen Blöcke der Trauben Lev. 19:10
    247. Die vergessenen Antriebsscheiben in auffangene lassen Deut. 24:19
    248. Sie nicht zurückholen Deut. 24:19
    249. Das „tithe für das schlechte“ trennen Deut. 14:28
    250. Geben Nächstenliebe Deut. 15:8
    251. Nächstenliebe nicht von den Armen zurückhalten Deut. 15:7
    252. Beiseite setzen Terumah Gedolah (Geschenk für Kohen) Deut. 18:4
    253. Das Levite muß ein zehntes seines tithe beiseite setzen Numerisch. 18:26
    254. Ein tithe nicht zum folgenden einleiten, aber sie in ihrem korrekten Auftrag trennen Ex. 22:28
    255. A nichtKohen Muß nicht essen Terumah Lev. 22:10
    256. Ein angestellter Arbeiter oder ein jüdischer Bürge von a Kohen Muß nicht essen Terumah Lev. 22:10
    257. Uncircumcised Kohen Muß nicht essen Terumah Ex. 12:48
    258. Ein unreines Kohen Muß nicht essen Terumah Lev. 22:4
    259. A chalalah (Partei zu den #s 169-172 oben) darf nicht essen Terumah Lev. 22:12
    260. Beiseite setzen Ma’aser (tithe) geben jedes errichtende Jahr und es einem Levite Numerisch. 18:24
    261. Das zweite tithe beiseite setzen (Ma’aser Sheni) Deut. 14:22
    262. Sein Abzahlunggeld nicht für alles außer Nahrung, Getränk oder Salbe ausgeben Deut. 26:14
    263. Nicht essen Ma’aser Sheni wenn unrein Deut. 26:14
    264. Ein Trauernder am ersten Tag, nachdem Tod nicht essen darf Ma’aser Sheni Deut. 26:14
    265. Nicht essen Ma’aser Sheni Körner äußeres Jerusalem Deut. 12:17
    266. Nicht essen Ma’aser Sheni Weinprodukte äußeres Jerusalem Deut. 12:17
    267. Nicht essen Ma’aser Sheni öl äußeres Jerusalem Deut. 12:17
    268. Die vierten Jahrgetreide müssen zu den heiligen Zwecken wie total sein Ma’aser Sheni Lev. 19:24
    269. Das Geständnis von tithes lesen jedes vierte und 7. Jahr Deut. 26:13
    270. Beiseite setzen erste Früchte und holen Sie sie zum Bügel Ex. 23:19
    271. Kohanim Muß die ersten Früchte nicht draußen essen Jerusalem Deut. 12:17
    272. Lesen Torah Teil Betreffend ihre Darstellung Deut. 26:5
    273. Einen Teil Teig für a beiseite setzen Kohen Numerisch. 15:20
    274. Die Schulter, zwei Backen und Magen der geschlachteten Tiere zu a geben Kohen Deut. 18:3
    275. Das erste Scheren der Schafe zu a geben Kohen Deut. 18:4
    276. Firstborn Söhne zurückkaufen und das Geld zu a geben Kohen Numerisch. 18:15
    277. Den firstborn Esel durch das Geben eines Lamms zu a zurückkaufen Kohen Ex. 13:13
    278. Den Ansatz des Esels brechen, wenn der Inhaber nicht beabsichtigt, ihn zurückzukaufen Ex. 13:13
    279. Das Land während stillstehen 7. Jahr durch das Erledigen keiner Arbeit, die Wachstum erhöht Ex. 34:21
    280. Das Land nicht während des 7. Jahres bearbeiten Lev. 25:4
    281. Nicht mit Bäumen arbeiten, um Frucht während dieses Jahres zu produzieren Lev. 25:4
    282. Getreide nicht ernten, die daß Jahr in der normalen Weise wild wachsen Lev. 25:5
    283. Trauben nicht erfassen, die daß Jahr in der normalen Weise wild wachsen Lev. 25:5
    284. Alles Erzeugnis frei lassen, das in diesem Jahr wuchs Ex. 23:11
    285. Alle Darlehen während des 7. Jahres freigeben Deut. 15:2
    286. Nicht vom Geldnehmer druecken oder behaupten Deut. 15:2
    287. Nicht das Verleihen direkt vor der Freigabe der Darlehen für Furcht vor finanziellem Verlust nehmen Deut. 15:9
    288. Sanhedrin muß sieben Gruppen von sieben Jahren zählen Lev. 25:8
    289. Das Sanhedrin muß sanctify das fiftieth Jahr Lev. 25:10
    290. Durchbrennen Shofar auf dem zehnten von Tishrei freigeben Sklaven Lev. 25:9
    291. Den Boden nicht während des fiftieth Jahres bearbeiten (Jubiläum)Lev. 25:11
    292. Nicht in der normalen Weise das ernten, das im fiftieth Jahr wild wächst Lev. 25:11
    293. Trauben nicht auswählen, die in der normalen Weise im fiftieth Jahr wild wuchsen Lev. 25:11
    294. Führen Sie die Gesetze der verkauften Familie Eigenschaften durch Lev. 25:24
    295. Das Land in Israel nicht unbestimmt verkaufen Lev. 25:23
    296. Führen Sie die Gesetze der Häuser in walled Städte durch Lev. 25:29
    297. Stamm von Levi Muß, einen Teil des Landes in Israel nicht gegeben zu werden, eher werden sie Städte zum Halt innen gegebenDeut. 18:1
    298. Das Levites darf nicht einen Anteil an nehmen verdirbt vom Krieg Deut. 18:1
    299. Die Levites Städte um zu bewohnen und ihr Umgeben zu geben fängt auf Numerisch. 35:2
    300. , nicht fängt zu verkaufen auf, aber sie bleiben des Levites vor und nach dem Jubiläumjahr Lev. 25:34
    301. Zu Bau a Bügel Ex. 25:8
    302. Den Altar mit den Steinen nicht errichten, die durch Metall hauen Ex. 20:23
    303. Schritte nicht zum Altar klettern Ex. 20:26
    304. Reverence zum Bügel zeigen Lev. 19:30
    305. Den Bügelbereich schützen Numerisch. 18:2
    306. Den Bügel nicht unbeaufsichtigt lassen Numerisch. 18:5
    307. Das anointing öl vorbereiten Ex. 30:31
    308. Das anointing öl nicht reproduzieren Ex. 30:32
    309. Nicht anoint mit anointing öl Ex. 30:32
    310. Die Duftformel nicht reproduzieren Ex. 30:37
    311. Alles auf dem goldenen Altar nicht außerdem brennen Duft Ex. 30:9
    312. Das Levites muß transportieren Arche auf ihren Schultern Numerisch. 7:9
    313. Die Dauben nicht von der Arche entfernen Ex. 25:15
    314. Das Levites muß im Bügel arbeiten Numerisch. 18:23
    315. Kein Levite Muß erledigt eines anderen Arbeit von irgendeinem a Kohen oder ein Levite Numerisch. 18:3
    316. Einweihen Kohen für Service Lev. 21:8
    317. Die Arbeit von Kohanims Verschiebungen müssen während der Feiertage gleich sein Deut. 18:6-8
    318. Kohanim muß ihre priesterlichen Kleider während des Services tragen Ex. 28:2
    319. Die priesterlichen Kleider nicht heftig zerreißen Ex. 28:32
    320. Kohen Gadol ’s Brustplatte darf nicht von gelöst werden Efod Ex. 28:28
    321. A Kohen Muß den Bügel nicht betreten berauscht Lev. 10:9
    322. A Kohen Muß, den Bügel mit seinem Kopf nicht zu betreten deckte auf Lev. 10:6
    323. A Kohen Muß den Bügel mit heftig gezerrissener Kleidung nicht betreten Lev. 10:6
    324. A Kohen Muß den Bügel nicht wahllos betreten Lev. 16:2
    325. A Kohen Urlaub des Muß nicht der Bügel während des Services Lev. 10:7
    326. Das unreine vom Bügel senden Numerisch. 5:2
    327. Unreine Leute dürfen nicht den Bügel betreten Numerisch. 5:3
    328. Unreine Leute dürfen nicht betreten Bügel-Einfassung Bereich Deut. 23:11
    329. Unrein Kohanim Muß Service im Bügel nicht tun Lev. 22:2
    330. Ein unreines Kohenbevor dem Zurückbringen zum Service, nach Immersion, muß bis nach Sonnenuntergang warten Lev. 22:7
    331. A Kohen muß seine Hände und Füße vor Service waschen Ex. 30:19
    332. A Kohen mit einer körperlichen Verunstaltung darf nicht das Schongebiet betreten oder dem Altar sich nähern Lev. 21:23
    333. A Kohen mit einer körperlichen Verunstaltung darf nicht dienen Lev. 21:17
    334. A Kohen mit einer temporären Verunstaltung darf nicht dienen Lev. 21:17
    335. Ein wer nicht a ist Kohen Muß nicht Serve Numerisch. 18:4
    336. Anzubieten unblemished nur Tiere Lev. 22:21
    337. Ein verunstaltetes Tier für den Altar nicht einweihen Lev. 22:20
    338. Es nicht schlachten Lev. 22:22
    339. Sein Blut nicht besprühen Lev. 22:24
    340. Sein Fett nicht brennen Lev. 22:22
    341. Ein vorübergehend verunstaltetes Tier nicht anbieten Deut. 17:1
    342. Nicht zu opfern verunstaltete Tiere, selbst wenn angeboten durch Nichtjuden Lev. 22:25
    343. Wunden nicht nach engagierten Tieren zufügen Lev. 22:21
    344. Engagierte Tiere zurückkaufen, die disqualifiziert geworden sind Deut. 12:15
    345. Nur Tiere anbieten, die mindestens acht Tage alt sind Lev. 22:27
    346. Die Tiere nicht anbieten gekauft mit den Löhnen eines harlot oder des Tieres ausgetauscht gegen einen Hund Deut. 23:19
    347. Nicht brennen Honig oder Hefe auf dem Altar Lev. 2:11
    348. Alle Opfer salzen Lev. 2:13
    349. Das Salz von den Opfern nicht auslassen Lev. 2:13
    350. Führen Sie das Verfahren von gebrannt Antrag durch, wie im Torah vorgeschrieben Lev. 1:3
    351. Sein Fleisch nicht essen Deut. 12:17
    352. Führen Sie das Verfahren des Sünde Antrags durch Lev. 6:18
    353. Das Fleisch des inneren Sünde Antrags nicht essen Lev. 6:23
    354. Ein Geflügel nicht enthaupten geholt als Sünde Antrag Lev. 5:8
    355. Führen Sie das Verfahren des Schuldantrags durch Lev. 7:1
    356. Kohanim muß das Opferfleisch im Bügel essen Ex. 29:33
    357. Kohanim Muß das Fleisch außerhalb des Bügelhofes nicht essen Deut. 12:17
    358. A nichtKohen Muß Opferfleisch nicht essen Ex. 29:33
    359. Dem Verfahren des Friedensantrags folgen Lev. 7:11
    360. Das Fleisch der kleinen Opfer essen nicht, bevor das Blut besprüht wird Deut. 12:17
    361. Mahlzeitopfer holen, wie im Torah vorgeschrieben Lev. 2:1
    362. Öl nicht auf die Mahlzeitopfer von wrongdoers setzen Lev. 5:11
    363. Weihrauch nicht auf die Mahlzeitopfer von wrongdoers setzen Lev. 3:11
    364. Den Mahlzeitantrag des hohen Priesters nicht essen Lev. 6:16
    365. Eine Mahlzeit nicht backen, die als gesäuertes Brot anbietet Lev. 6:10
    366. Das Kohanim muß des Remains der Mahlzeitopfer essen Lev. 6:9
    367. Alle erklärten und freiwilligen Opfer zum Bügel auf dem ersten folgenden Festival holen Deut. 12:5-6
    368. , die Zahlung nicht zurückzuhalten, die durch irgendwelche genommen wird, schwören Sie Deut. 23:22
    369. Alle Opfer im Bügel anbieten Deut. 12:11
    370. Alle Opfer von äußerem Israel zum Bügel holen Deut. 12:26
    371. Opfer außerhalb des Hofes nicht schlachten Lev. 17:4
    372. Irgendwelche Opfer außerhalb des Hofes nicht anbieten Deut. 12:13
    373. Zwei Lämmer anbieten täglich Numerisch. 28:3
    374. Ein Feuer auf dem Altar beleuchten täglich Lev. 6:6
    375. Dieses Feuer nicht auslöschen Lev. 6:6
    376. Die Asche vom Altar entfernen täglich Lev. 6:3
    377. Duft täglich brennen Ex. 30:7
    378. Beleuchten Menorah täglich Ex. 27:21
    379. Kohen Gadol („Hoher Priester“) muß einen täglichen Mahlzeitantrag holen Lev. 6:13
    380. Zwei zusätzliche Lämmer als gebrannte Opfer an holen Shabbat Numerisch. 28:9
    381. Das Erscheinenbrot bilden Ex. 25:30
    382. Zusätzliche Opfer an holen Rosh Chodesh („der neue Monat“) Numerisch. 28:11
    383. Zusätzliche Opfer an holen Passahfest Numerisch. 28:19
    384. Die Welle anbieten, die von der Mahlzeit des neuen Weizens anbietet Lev. 23:10
    385. Jeder Mann muß zählen Sie das Omer – sieben Wochen vom Tag das neue Weizen der Antrag wurde geholt Lev. 23:15
    386. Zusätzliche Opfer an holen Shavuot Numerisch. 28:26
    387. Zwei Blätter holen, um das oben genannte Opfer zu begleiten Lev. 23:17
    388. Zusätzliche Opfer an holen Rosh Hashana Numerisch. 29:2
    389. Zusätzliche Opfer an holen Yom Kippur Numerisch. 29:8
    390. Zusätzliche Opfer an holen Sukkot Numerisch. 29:13
    391. Zusätzliche Opfer an holen Shmini Atzeret Numerisch. 29:35
    392. Opfer nicht essen, die ungeeignet oder verunstaltet geworden sind Deut. 14:3
    393. , nicht von den Opfern bot zu essen mit unsachgemäßen Absichten an Lev. 7:18
    394. , Opfer hinter der Zeit nicht ließ zu lassen das Essen sie zu Lev. 22:30
    395. Nicht von dem essen, das rüber gelassen wurde Lev. 19:8
    396. Nicht von den Opfern essen, die unrein wurden Lev. 7:19
    397. Eine unreine Person darf nicht von den Opfern essen Lev. 7:20
    398. Die Restopfer brennen Lev. 7:17
    399. Alle unreinen Opfer brennen Lev. 7:19
    400. Dem Verfahren von folgen Yom Kippur in der Reihenfolge schrieb innen vor Parshah Acharei Mot („Nach dem Tod von Söhnen Aarons…“) Lev. 16:3
    401. Ein wer Eigenschaft profaned, muß zurückerstatten, was er plus ein Fünftel profaned und ein Opfer holt Lev. 5:16
    402. Nicht arbeiten gewidmet Tiere Deut. 15:19
    403. Das Vlies nicht von gewidmeten Tieren scheren Deut. 15:19
    404. Das paschal Opfer zur spezifizierten Zeit schlachten Ex. 12:6
    405. Es nicht schlachten während im Besitz des Sauerteigs Ex. 23:18
    406. Das Fett nicht Nacht lassen Ex. 23:18
    407. Die Sekunde schlachten Paschal Lamm Numerisch. 9:11
    408. Das Paschal Lamm mit essen Matzah und Marror auf der Nacht von der vierzehnten von Nissan Ex. 12:8
    409. Um das zweite Paschal zu essen werfen Sie auf der Nacht von der 15. von Iyar Numerisch. 9:11
    410. Das paschal Fleisch nicht essen roh oder gekocht Ex. 12:9
    411. Das paschal Fleisch von den Confines der Gruppe nicht nehmen Ex. 12:46
    412. apostate Muß nicht von ihm essen Ex. 12:43
    413. Ein dauerhafter oder temporärer angestellter Arbeiter darf nicht von es essen Ex. 12:45
    414. Uncircumcised Mann darf nicht von es essen Ex. 12:48
    415. Irgendwelche Knochen vom paschal Antrag nicht brechen Ex. 12:46
    416. Irgendwelche Knochen vom zweiten paschal Antrag nicht brechen Numerisch. 9:12
    417. Irgendein Fleisch vom paschal anbietenüberschuß bis Morgen nicht lassen Ex. 12:10
    418. Den zweiten paschal Fleischüberschuß bis Morgen nicht lassen Numerisch. 9:12
    419. Das Fleisch des Feiertagantrags vom 14. bis den 16. nicht lassen Deut. 16:4
    420. Am Bügel an gesehen werden Passahfest, Shavuotund Sukkot Deut. 16:16
    421. Auf diesen feiern drei Festivals (holen Sie einen Friedensantrag) Ex. 23:14
    422. Sich auf diesen drei Festivals freuen (holen Sie einen Friedensantrag) Deut. 16:14
    423. Nicht am Bügel ohne Opfer erscheinen Deut. 16:16
    424. Nicht das Freuen mit und das Geben der Geschenke nehmen, zum Levites Deut. 12:19
    425. Alle Leute auf dem Sukkot nach dem 7. Jahr zusammenbauen Deut. 31:12
    426. Die firstborn Tiere beiseite setzen Ex. 13:12
    427. Das Kohanim darf nicht essen unblemished firstborn Tiere außerhalb Jerusalems Deut. 12:17
    428. Das firstborn nicht zurückkaufen Numerisch. 18:17
    429. Trennen Sie das tithe von den Tieren Lev. 27:32
    430. Das tithe nicht zurückkaufen Lev. 27:33
    431. Jede Person muß eine anbietende Sünde holen (im Bügel) für seinen Transgression Lev. 4:27
    432. Holen Sie asham talui (anbietender Bügel) wenn unsicher von der Schuld Lev. 5:17-18
    433. Holen Sie asham vadai (anbietender Bügel) wenn Schuld ermittelt wird Lev. 5:25
    434. Holen Sie oleh v’yored (anbietender Bügel) anbietend (wenn die Person wohlhabend ist, ein Tier; wenn Armen, ein Vogel oder Mahlzeitantrag) Lev. 5:7-11
    435. Das Sanhedrin muß einen Antrag holen (im Bügel) wenn er in der Störung anordnet Lev. 4:13
    436. Eine Frau, die eine laufende (vaginale) Ausgabe hatte, muß einen Antrag holen (im Bügel) nachdem sie zu geht Mikveh Lev. 15:28-29
    437. Eine Frau, die Geburt gab, muß einen Antrag holen (im Bügel) nachdem sie zu geht Mikveh Lev. 12:6
    438. Ein Mann, der eine laufende (unnatürliches urinausscheidendes) Ausgabe hatte, muß einen Antrag holen (im Bügel) nachdem er zum Mikveh geht Lev. 15:13-14
    439. A metzora nachdem dem Gehen muß einen Antrag (im Bügel) holen, Mikveh Lev. 14:10
    440. Ein anderes Tier nicht für einen Satz für Opfer auseinander ersetzen Lev. 27:10
    441. Das neue Tier, zusätzlich zu ersetzten, behält Weihung Lev. 27:10
    442. Nicht zu ändern widmete Tiere von einer Art Antrag anderen Lev. 27:26
    443. Führen Sie die Gesetze der Verunreinigung der Toten durch Numerisch. 19:14
    444. Führen Sie das Verfahren von durch Rote Färse (Punkte Aduma) Numerisch. 19:2
    445. Führen Sie die Gesetze des Besprühenwassers durch Numerisch. 19:21
    446. Ordnen Sie die Gesetze des Menschen an tzara’at wie im Torah vorgeschrieben Lev. 13:12
    447. metzora Muß seine Zeichen der Verunreinigung nicht entfernen Deut. 24:8
    448. Das metzora darf nicht Zeichen der Verunreinigung in seinem Haar rasieren Lev. 13:33
    449. Das metzora muß seinen Zustand publizieren, indem es seine Kleider heftig zerreißt, sein Haar wachsen läßt und seine Lippen bedeckt Lev. 13:45
    450. Führen Sie die vorgeschriebenen Richtlinien für das Reinigen durch metzora Lev. 14:2
    451. Das metzora muß weg von seinem ganzem Haar vor Reinigung rasieren Lev. 14:9
    452. Führen Sie die Gesetze von durch tzara’at von der Kleidung Lev. 13:47
    453. Führen Sie die Gesetze von durch tzara’at von den Häusern Lev. 13:34
    454. Halten Sie die Gesetze von ein Menstruationsverunreinigung Lev. 15:19
    455. Halten Sie die Gesetze der Verunreinigung vorbei verursacht ein Geburt Lev. 12:2
    456. Halten Sie die Gesetze der Verunreinigung verursacht von einer Frau ein laufende Ausgabe Lev. 15:25
    457. Halten Sie die Gesetze der Verunreinigung verursacht von einem Mann ein laufende Ausgabe (unregelmäßig Ejakulation von angesteckt Samen) Lev. 15:3
    458. Halten Sie die Gesetze der Verunreinigung verursacht durch ein totes Tier ein Lev. 11:39
    459. Halten Sie die Gesetze der Verunreinigung verursacht durch das shratzim acht ein (Insekte) Lev. 11:29
    460. Halten Sie die Gesetze der Verunreinigung einer Samen- Emission ein (regelmäßige Ejakulation, mit Normal Samen) Lev. 15:16
    461. Halten Sie die Gesetze der Verunreinigung hinsichtlich ist der flüssigen und festen Nahrungsmittel ein Lev. 11:34
    462. Jede unreine Person muß in a sich untertauchen Mikvah rein werden Lev. 15:16
    463. Das Gericht muß urteilen Beschädigungen genommen durch ein aufspiessendes Rind Ex. 21:28
    464. Das Gericht muß die Beschädigungen beurteilen genommen durch ein Tierc$essen Ex. 22:4
    465. Das Gericht muß die Beschädigungen beurteilen genommen durch eine Grube Ex. 21:33
    466. Das Gericht muß die Beschädigungen beurteilen genommen durch Feuer Ex. 22:5
    467. Geld nicht stealthily stehlen Lev. 19:11
    468. Das Gericht muß strafende Masse gegen den Dieb einführen Ex. 21:37
    469. Jedes einzelnes Muß stellen sicher, daß seine Skalen und Gewichte genau sind Lev. 19:36
    470. Unrecht mit nicht festlegen Skalen und Gewichte Lev. 19:35
    471. Ungenaue Skalen und Gewichte nicht besitzen, selbst wenn sie nicht für Gebrauch sind Deut. 25:13
    472. Nicht zu Bewegung a Umgrenzungsmarker jemand stehlen Eigenschaft Deut. 19:14
    473. Nicht entführen Ex. 20:13
    474. Nicht öffentlich berauben Lev. 19:13
    475. Löhne zurückhalten oder eine Schuld zurückerstatten können Lev. 19:13
    476. Und scheme, eines anderen Besitz zu erwerben nicht begehren Ex. 20:14
    477. Eines anderen Besitz nicht wünschen Deut. 5:18
    478. Bringen Sie den beraubten Gegenstand oder seinen Wert zurück Lev. 5:23
    479. Einen verlorenen Gegenstand nicht ignorieren Deut. 22:3
    480. Bringen Sie den verlorenen Gegenstand zurück Deut. 22:1
    481. Das Gericht muß Gesetze gegen das einführen, wer ein anderes angreift oder eines anderen Eigentum beschädigt Ex. 21:18
    482. Nicht ermorden Ex. 20:12
    483. Finanzielle Zurückerstattung nicht annehmen, um für den Mörder zu büßen Numerisch. 35:31
    484. Das Gericht muß den versehentlichen Mörder zu a schicken Stadt von Schutz Numerisch. 35:25
    485. Finanzielle Zurückerstattung annehmen nicht, anstelle von, zu einer Stadt von Schutz gesendet zu werden Numerisch. 35:32
    486. Den Mörder nicht töten, bevor er Probe steht Numerisch. 35:12
    487. Außer jemand, das sogar durch das Dauern des Lebens des Verfolgers ausgeübt wird Deut. 25:12
    488. Den Verfolger nicht bedauern Numerisch. 35:12
    489. Wenn nicht untätig vorbei stehen, jemand Leben in der Gefahr ist Lev. 19:16
    490. Vorgesehen Städte von Schutz und bereiten Sie Wege des Zuganges vor Deut. 19:3
    491. Brechen Sie den Ansatz eines Kalbs durch den River Valley, der einem ungelösten Mord folgt Deut. 21:4
    492. Diesen River Valley nicht bearbeiten noch errichten Deut. 21:4
    493. Gefahren und Hindernisse nicht erlauben, auf Ihrer Eigenschaft zu bleiben Deut. 22:8
    494. Bilden Sie eine Schutzschiene um flache Dächer Deut. 22:8
    495. A nicht setzen Hindernis vor einem blinden Mann (noch geben Sie schädlichen Rat) Lev. 19:14
    496. Helfen Sie anderen, die Last von einem Tier zu entfernen, das sie nicht mehr tragen kann Ex. 23:5
    497. Hilfe andere laden ihr Tier Deut. 22:4
    498. Andere nicht mit ihren Belastungen distraught lassen (aber helfen entweder zu laden oder zu leeren) Deut. 22:4
    499. Führung Verkäufe entsprechend Torah Gesetz Lev. 25:14
    500. Nicht für einen Artikel überladen oder underpay Lev. 25:14
    501. Jedes mit Wörtern nicht beleidigen oder schädigen Lev. 25:17
    502. Einen Bekehrten nicht monetarily betrügen Ex. 22:20
    503. Einen Bekehrten mit Wörtern nicht beleidigen oder schädigen Ex. 22:20
    504. Kaufen Sie einen hebräischen Sklaven in übereinstimmung mit den vorgeschriebenen Gesetzen Ex. 21:2
    505. , ihn nicht als Sklave wird zu verkaufen verkauft Lev. 25:42
    506. Ihn nicht bedrückend bearbeiten Lev. 25:43
    507. Einem Nichtjuden nicht erlauben, ihn bedrückend zu bearbeiten Lev. 25:53
    508. Ihn menial Sklavenarbeit nicht tun lassen Lev. 25:39
    509. Geben Sie ihm Geschenke, wenn er frei geht Deut. 15:14
    510. Ihn nicht weg senden mit leeren Händen Deut. 15:13
    511. Kaufen Sie jüdische Magde zurück Ex. 21:8
    512. Betroth die jüdische Magd Ex. 21:8
    513. Der Meister darf nicht seine Magd verkaufen Ex. 21:8
    514. Canaanite Sklaven müssen für immer arbeiten, es sei denn verletzt in einem ihrer Glieder Lev. 25:46
    515. Einen Sklaven nicht ausliefern, der nach (biblisches) Israel floh Deut. 23:16
    516. Nicht zum Unrecht ein Sklave, der nach Israel für Schutz gekommen ist Deut. 23:16
    517. Die Gerichte müssen die Gesetze eines angestellten Arbeiters durchführen und stellten Schutz an Ex. 22:9
    518. Bezahlung Löhne am Tag, den sie erworben wurden Deut. 24:15
    519. Nicht zu stundet Zahlung der Löhne hinter der vereinbarten Zeit Lev. 19:13
    520. Der angestellte Arbeiter kann von essen unharvested Getreide, in denen er arbeitet Deut. 23:25
    521. Der Arbeiter darf nicht essen während auf angestellter Zeit Deut. 23:26
    522. Der Arbeiter darf nicht mehr, als nehmen er essen kann Deut. 23:25
    523. Nicht muzzle ein Rind beim Pflügen Deut. 25:4
    524. Die Gerichte müssen die Gesetze eines Geldnehmers durchführen Ex. 22:13
    525. Die Gerichte müssen die Gesetze eines unbezahlten Schutzes durchführen Ex. 22:6
    526. Verleihen Sie zum schlechten und das hilflos Ex. 22:24
    527. , sie für Zahlung nicht zu betätigen, wenn Sie wissen, haben sie sie nicht Ex. 22:24
    528. Betätigen Sie das idolater für Zahlung Deut. 15:3
    529. Der Gläubiger darf nicht Nebenbürgschaft gewaltsam nehmen Deut. 24:10
    530. Bringen Sie die Nebenbürgschaft zum Schuldner zurück, wenn Sie benötigt werden Deut. 24:13
    531. Nicht zu verzögert seine Rückkehr, wenn Sie benötigt werden Deut. 24:12
    532. Nebenbürgschaft von einer Witwe nicht verlangen Deut. 24:17
    533. , nicht als kollaterale Geräte benötigte zu verlangen für das Vorbereiten der Nahrung Deut. 24:6
    534. Nicht mit Interesse verleihen Lev. 25:37
    535. Nicht mit Interesse borgen Deut. 23:20
    536. Nicht zum Vermittler in einem Interesse Darlehen, schreiben Garantie, Zeuge oder die versprechende Anmerkung Ex. 22:24
    537. Verleihen Sie zu und borgen Sie von den idolaters mit Interesse Deut. 23:21
    538. Die Gerichte müssen die Gesetze des Zivilklägers, des admitter oder des Verweigerers durchführen Ex. 22:8
    539. Führen Sie die Gesetze des Auftrages der Erbschaft durch Numerisch. 27:8
    540. Ernennen Sie Richter Deut. 16:18
    541. Richter nicht ernennen, die nicht mit Gerichtsverfahren vertraut sind Deut. 1:17
    542. Entscheiden Sie durch Majorität im Falle des Widerspruchs Ex. 23:2
    543. Das Gericht darf nicht durch eine Majorität von einer durchführen; mindestens wird eine Majorität von zwei angefordert Ex. 23:2
    544. Ein Richter, der einen Erfüllung Vorwand darstellte, darf nicht ein Argument für überzeugung in den Hauptfällen darstellen Deut. 23:2
    545. Die Gerichte müssen die Todesstrafe des Entsteinens durchführen Deut. 22:24
    546. Die Gerichte müssen die Todesstrafe des Brennens durchführen Lev. 20:14
    547. Die Gerichte müssen die Todesstrafe der Klinge durchführen Ex. 21:20
    548. Die Gerichte müssen die Todesstrafe der Erdrosselung durchführen Lev. 20:10
    549. Die Gerichte müssen die hängen entsteint für Blasphemy oder Vergötterung Deut. 21:22
    550. Begraben Sie durchgeführt am Tag, den sie getötet werden Deut. 21:23
    551. Nicht zu verzögert Beerdigung über Nacht Deut. 21:23
    552. Das Gericht darf nicht den Phasen Zauberer lassen Ex. 22:17
    553. Das Gericht muß Peitschen zum wrongdoer geben Ex. 25:2
    554. Das Gericht darf nicht die vorgeschriebene Zahl Peitschen übersteigen Deut. 25:3
    555. Das Gericht darf nicht jedes auf Indizienbeweis töten Ex. 23:7
    556. Das Gericht darf nicht jedes bestrafen, das gezwungen wurde, ein Verbrechen zu tun Deut. 22:26
    557. Ein Richter darf nicht den Mörder oder das assaulter am Versuch bedauern Deut. 19:13
    558. Ein Richter darf nicht Gnade auf dem armen Mann am Versuch haben Lev. 19:15
    559. Ein Richter darf nicht den großen Mann am Versuch respektieren Lev. 19:15
    560. Ein Richter darf nicht den Fall vom gewohnheitsmäßigen transgressor unjustly entscheiden Ex. 23:6
    561. Ein Richter darf nicht pervert Gerechtigkeit Lev. 19:15
    562. Ein Richter darf nicht pervert einen Fall, der einen Bekehrten oder einen Orphan mit einbezieht Deut. 24:17
    563. Richter righteously Lev. 19:15
    564. Der Richter darf nicht einen heftigen Mann im Urteil fürchten Deut. 1:17
    565. Richter dürfen nicht Bestechungsgelder annehmen Ex. 23:8
    566. Richter dürfen nicht Zeugnis annehmen, es sei denn beide Parteien anwesend sind Ex. 23:1
    567. Richter nicht verfluchen Ex. 22:27
    568. Das Staatsoberhaupt oder Führer des Sanhedrin nicht verfluchen Ex. 22:27
    569. Irgendeinen aufrecht stehenden Juden nicht verfluchen Lev. 19:14
    570. Jedes, das Beweis kennt, muß bei Gericht bezeugen Lev. 5:1
    571. Fragen Sie sorgfältig den Zeuge ab Deut. 13:15
    572. Ein Zeuge darf nicht als Richter in den Hauptverbrechen dienen Deut. 19:17
    573. Zeugnis von einem einsamen Zeuge nicht annehmen Deut. 19:15
    574. Transgressors darf nicht bezeugen Ex. 23:1
    575. Verwandte der Prozeßführenden dürfen nicht bezeugen Deut. 24:16
    576. Nicht falsch bezeugen Ex. 20:13
    577. Bestrafen Sie die falschen Zeugen, wie sie versuchten, das Beklagte zu bestrafen Deut. 19:19
    578. Tat entsprechend dem Anordnen von Sanhedrin Deut. 17:11
    579. Nicht vom Wort des Sanhedrin abweichen Deut. 17:11
    580. Nicht den Torah Geboten oder ihren Munderklärungen hinzufügen Deut. 13:1
    581. Nicht vom Torah irgendwelche Gebote vermindern, ganz oder teilweise Deut. 13:1
    582. Ihren Vater und Mutter nicht verfluchen Ex. 21:17
    583. Ihren Vater und Mutter nicht anschlagen Ex. 21:15
    584. Respektieren Sie Ihren Vater oder Mutter Ex. 20:12
    585. Fürchten Sie Ihren Vater oder Mutter Lev. 19:3
    586. Ein rebellious Sohn nicht sein Deut. 21:18
    587. Beklagen Sie für Verwandte Lev. 10:19
    588. Der hohe Priester darf nicht defile für irgendwie Verwandten Lev. 21:11
    589. Der hohe Priester darf nicht unter das gleiche Dach wie eine Leiche hereinkommen Lev. 21:11
    590. Ein Kohen darf nicht defile (durch das Gehen zu den Begräbnissen oder zu den Kirchhöfen) für niemand ausgenommen Verwandte Lev. 21:1
    591. Ernennen Sie einen König von Israel Deut. 17:15
    592. Einen Ausländer nicht ernennen Deut. 17:15
    593. Der König darf nicht zu viele Frauen haben Deut. 17:17
    594. Der König darf nicht zu viele Pferde haben Deut. 17:16
    595. Der König darf nicht zu viel Silber und Gold haben Deut. 17:17
    596. Zerstören Sie die sieben Canaanite Nationen Deut. 20:17
    597. Nicht lassen Sie irgendwelche von ihnen lebendig bleiben Deut. 20:16
    598. Abwischen heraus die Nachkommen von Amalek Deut. 25:19
    599. Erinnern Sie sich, an welches Amalek zu den jüdischen Leuten tat Deut. 25:17
    600. Grausamkeiten und Hinterhalt Amaleks auf unserer Reise von Ägypten in der Wüste nicht vergessen Deut. 25:19
    601. Nicht in Ägypten dauerhaft bleiben Deut. 17:16
    602. Bieten Sie Friedensbezeichnungen den Einwohnern einer Stadt, beim Halten von Belagerung, und behandeln Sie sie entsprechend dem Torah an, wenn sie die Bedingungen akzeptieren Deut. 20:10
    603. Frieden nicht anbieten Ammon und Moab beim Belagern sie Deut. 23:7
    604. Obstbäume nicht sogar während der Belagerung zerstören Deut. 20:19
    605. Bereiten Sie Latrinen außerhalb der Lager vor Deut. 23:13
    606. Bereiten Sie eine Schaufel für jeden Soldaten vor, um mit zu graben Deut. 23:14
    607. Ernennen Sie einen Priester, um mit den Soldaten während des Krieges zu sprechen Deut. 20:2
    608. Ihm, der eine Frau genommen, einem neuen Haus errichtet hat oder einem Weinberg errichtet, wird ein Jahr gegeben, zum sich mit seinem Besitz zu freuen Deut. 24:5
    609. Nicht vom oben genannten irgendeine Miteinbeziehung verlangen, kommunal oder militärisch Deut. 24:5
    610. Nicht während der Schlacht in Panik versetzen und zurückziehen Deut. 20:3
    611. Halten Sie die Gesetze der sichernden Frau Deut. 21:11
    612. Sie nicht in Sklaverei verkaufen Deut. 21:14
    613. Sie für die Versklavung nicht behalten, die nachher sexuelle Relationen mit ihr hat Deut. 21:14


    Geschrieben von freundisraels

    2010/12/01 um 14:06

    Veröffentlicht in Allgemeines

    Das Gebot, in Eretz Israel zu wohnen

    mit einem Kommentar

    Das Gebot, in Eretz Israel zu wohnen Und der Ewige redete zu Moscheh in den Steppen Moab am Jordan von Jericho und sprach: „So ihr hinüberziehet über den Jordan ins Land Kanaan, so sollt ihr austreiben alle Bewohner des Landes vor euch, und sollt vernichten all ihre Bildsäulen, und all ihre Bilder von Gusswerk sollt ihr vernichten, und all ihre Höhen sollt ihr zerstören. Und ihr sollt austreiben die Bewohner des Landes und sollt darin wohnen, denn euch habe ich das Land gegeben, es zu besitzen“… (33, 50-53)… Diese Passage, die mit den Worten: „So ihr hinüberziehet über den Jordan“… beginnt, gehört zu einer Kategorie von biblischen Feststellungen, die ziemlich häufig anderswo auftauchen, vor allem im Buch Deuteronomium. Sie sind alle damit gekennzeichnet, dass sie die Vorschrift davon abhängig machen, dass die Kinder Israels das Heilige Land bewohnen. Daher haben wir: „Wenn du kommst in das Land, das der Ewige, dein Gott, dir gibt…“ (Deut. 17, 14; 26, 1) „Und es wird geschehen, wenn dich der Ewige, dein Gott, bringt in das Land, wohin du gehest, es einzunehmen“ (ebda 11, 29). In Leviticus 19, 23 finden wir: „Und so ihr in das Land kommet…“ In solchen Fällen ist es nicht immer klar, wo der Konditionalsatz „Wenn du kommst“ endet und der Hauptsatz, der das Gebot, in das Land zu gehen, fortsetzt, beginnt. Der Grund dafür ist eine grammatikalische Zweideutigkeit, die der hebräischen Sprache eigen ist: die Benutzung des „vav“ bei der Verbindung von zwei Sätzen. Es kann einfach die Fortsetzung des Konditionalsatzes anzeigen: „Wenn dies und das geschieht, dann …“ oder den Beginn des Haupt- oder Ausführungssatzes: „Wenn dies geschieht, dann beobachte dieses oder jenes Gebot.“ In unserem Zusammenhang wird es nach einem näheren Studium klar, dass der Konditionalsatz mit Vers 51 endet (mit den Worten „ins Land Kanaan“). Das Gebot, welches die Israeliten danach einhalten sollen beginnt mit dem Satz „so sollt ihr austreiben alle Bewohner des Landes vor euch.“ In den Versen, mit denen wir das Kapitel einführten, kommt zweimal die Phrase „ve-horaschtem“ – „und ihr sollt austreiben“ vor. Oberflächlich gesehen scheint es, dass Vers 53 nur eine Wiederholung von Vers 52 darstellt. Aber wie einige Kommentatoren darlegten, ist dies nicht der Fall. In 52 heißt es: „so sollt ihr austreiben alle Bewohner des Landes vor euch“. In 53 lesen wir jedoch: „Und ihr sollt austreiben die Bewohner des Landes und sollt darin wohnen, …, es zu besitzen.“ Raschi nimmt das zweite „ve-horaschtem“, um eher eine Bedingung für die folgende Besiedlung zu geben als ein Gebot: „Es zu besitzen“ – nehmt es von den Bewohnern in Besitz, dann „sollt ihr darin wohnen“ – dort in Sicherheit leben. Sonst werdet ihr dort nicht leben können. Die beiden Verse duplizieren einander nicht, indem sie das Gebot wiederholen, das Land zu erben oder zu erobern, indem die Bewohner vertrieben werden. Der zweite Vers setzt die Warnung hinzu: wenn die Israeliten die Bewohner zuerst nicht vertreiben, wird es ihnen niemals gelingen, im Land in Sicherheit zu leben. Nachmanides interpretiert diese Verse anders: Meiner Meinung nach handelt es sich um ein positives Gebot der Torah, in dem Er uns gebietet, im Land zu wohnen und es zu erben. Er gab es ihnen, und sie sollten das Erbe des Ewigen nicht zurückweisen! Wäre es ihnen eingefallen, zum Beispiel das Land Schinar (Babylon) oder Assyrien oder irgend ein anderes Land zu erobern, dann hätten sie ein Gebot des Ewigen übertreten. „Ve-horaschtem“ impliziert daher nicht „Vertreibung, Enteignung“ der armen Einwohner, wie es Raschi erklärt, sondern eher das „Erben“ väterlichen Erbgutes. Die Betonung liegt nicht auf dem Sicherheitsproblem, sondern auf der Übernahme des göttlichen Erbes: „Er gab es ihnen, und sie sollten das Erbe des Ewigen nicht zurückweisen.“ So wie ein Jude nicht die moralische Freiheit besitzt, mit seinem Leben zu tun, was ihm gefällt, sondern die Pflicht hat, es zu bewahren, so kann er nicht wohnen, wo immer er will. Der Ort, an dem er seine Gottesgabe, sein Leben, verbringen soll, ist ihm vorgeschrieben. Sollte ein Jude imperialistische Wünsche hegen und erobern, sagen wir „Schinar“ oder „Assyrien“, und nicht das Gelobte Land, welches seinem Volk bestimmt ist, dann verletzt er Gottes Willen. Nachmanides skizziert die Pflicht der Besiedlung des Landes Israel lang und breit in seiner Kritik an Maimonides’ „Sefer haMizvvoth“ (Buch der Vorschriften), in der er sich mit den Punkten auseinandersetzt, in denen sich seine Methode, die 613 Gebote des Judentums zu zählen, von Maimonides unterscheidet. In diesem Fall tadelt er Maimonides, da dieser die Pflicht, Erez Israel zu bewohnen, nicht als eigenes Gebot betrachtete. Maimonides beschäftigt sich in großen Teilen seines Werkes mit der obersten und unentbehrlichen Wichtigkeit von Eretz Israel, spezifiert aber dessen Bewohnung nicht als eines der 613 Gebote der Torah. Aber hier sind Nachmanides (RaMBaN) Worte: In der Torah wird uns geboten, das Land, welches der Ewige, gepriesen sei Er, unseren Vätern Abraham, Isaak und Jakob versprach, in Besitz zu nehmen, es nicht in der Hand anderer zu belassen oder zu erlauben, dass es verödet, wie es heißt: „Ihr sollt das Land in Besitz nehmen und darin wohnen, denn euch habe ich das Land gegeben, und ihr sollt es besitzen, wie ich es euren Vätern versprochen habe.“ Die genauen Grenzen des Gebietes, das von der religiösen Pflicht betroffen ist, werden in der Torah (Deut. 1, 7) skizziert. Ein Beweis, dass es sich um eine spezielle Mitzwah handelt, kann vom Gebot des Ewigen an die Kundschafter abgeleitet werden: „Zieh hin, nimm es ein, wie der Ewige, der Gott deiner Väter, dir zugesagt. Sei nicht furchtsam, sei nicht bang.“ (Ebda 1, 21) Und als sie es ablehnten, hinauf zu ziehen, heißt es: „und waret widerspenstig gegen den Befehl des Ewigen …“. Dies zeigt, dass wir es mit einer spezifischen Vorschrift zu tun haben und nicht nur mit einem Versprechen. Meiner Meinung nach stammen die übertriebenen Darstellungen unserer Weisen bezüglich der Größe der Mitzwah, im Heiligen Land zu wohnen, von ihrer Sorge, diese explizite Vorschrift der Torah auszuführen. Sie stellten zum Beispiel fest, dass in den Augen desjenigen, der in Eretz Israel lebt, die Diaspora als Ort der Götzenverehrung gesehen wird, denn es heißt: „Denn sie haben mich jetzt vertrieben, dass ich nicht Anteil haben soll am Erbe des Ewigen, indem sie erklären: ‘Mache dich fort, diene anderen Göttern.’“ (I. Samuel 26,19) Die Mitzwah gilt für alle Zeiten, sogar während des Exils, wie es an vielen Stellen im Talmud bezeugt wird. Zum Beispiel: „Es geschah, dass R. Judah ben Batira und R. Matya ben Harasch und R. Chanina, der Neffe von R. Josua und R. Jochanan eine Reise in die Diaspora unternahmen. Als sie nach Palatium kamen (einem Ort ausserhalb von Eretz Israel) erinnerten sie sich an Eretz Israel und ihre Augen füllten sich mit Tränen. Sie zerrissen ihre Gewänder und wandten auf sich selbst folgenden Vers an: Ihr sollt es besitzen und darin wohnen. Daher kehrten sie um und gingen nach Haue. Sie sagten: In Eretz Israel zu wohnen hat das gleiche Gewicht wie alle anderen Mitzwot der Torah.“ Wir mögen die Kraft dieser rabbinischen Feststellung und alle anderen Gerfühle schätzen, wenn wir im Auge behalten, dass es außer in Eretz Israel keine vollständige Einhaltung der Gebote – in allen Lebensbereichen – geben kann. Daher betrachtete König David seine Vertreibung aus dem Heiligen Land durch Saul wie eine Aufforderung zum Götzendienst: Zu jeder Zeit sollte man in Eretz Israel leben, sogar wenn es eine Stadt voller Heiden ist. Lasst niemanden außerhalb des Landes wohnen, auch wenn es eine Stadt ist, die mehrheitlich von Juden bewohnt wird. Denn wer in Eretz Israel lebt, ist, als habe er einen Gott, und wer außerhalb von Eretz Israel wohnt, hat keinen Gott, wie es in Lev. 25, 38 heißt: „… euch das Land zu geben, um euer Gott zu sein.“ Willst du damit sagen, dass derjenige, der nicht in Eretz Israel wohnt, keinen Gott hat?! Die Bedeutung ist: Leben außerhalb von Eretz Israel ist, als ob er Götzen verehre. Auch David sagte das so: „Denn sie haben mich jetzt vertrieben, dass ich nicht Anteil haben soll am Erbe des Ewigen (an Eretz Israel, von wo er vor dem Zorn Sauls floh), indem sie erklären: ‘Mache dich fort, diene anderen Göttern.’“ (I.Sam. 26,19). Aber wer hat David gesagt, er solle gehen und anderen Göttern dienen? Aber das lehrt, dass, wer immer außerhalb von Eretz Israel lebt, wird betrachtet, als diene der Götzen. (Ketubot 110b) Mit anderen Worten, die Torah kann nur in einer von ihren Vorschriften beherrschten Gesellschaft vollständig eingehalten werden, nicht in einem fremden Rahmen, der von anderen Idealen regiert wird. Zugegeben, es gibt persönliche religiöse Verpflichtungen, die überall eingehalten werden können, sogar von einem jüdischen Robinson Crusoe auf einer einsamen Insel, aber die Torah als Gesamtheit verkörpert eine soziale Ordnung, ein judizielles, nationales, wirtschaftliches und politisches Leben. Das kann nur im Heiligen Land erreicht werden und nicht außerhalb. Die Vorschrift, die uns befiehlt, Eretz Israel zu erobern und zu unserem ständigen Wohnsitz zu machen: „Ihr sollt das Land besitzen und darin wohnen“, hat einen guten Grund: Denn euch habe ich das Land gegeben, es zu besitzen. (33, 53) Diese Annahme verwendet Raschi in seinem berühten ersten Kommentar zum Pentateuch, wo er erklärt, warum alles mit der Schöpfungsgeschichte beginnt: Wenn die Völker der Erde sagen: Sie sind Räuber und besetzen das Land, das sieben Nationen gehört, erwidert Israel: Die ganze Welt gehört dem Ewigen, gepriesen sei Er. Er schuf sie und gab sie, wem er wollte. Gemäß seinem Willen gab Er es ursprünglich ihnen (den sieben Nationen). Und gemäß seinem Willen nahm er es von ihnen und gab es uns. Dies ist der einzige Grund für unseren Anspruch auf das Land. Der Ewige befahl uns, es in Besitz zu nehmen. Im ganzen Buch Genesis werden niemals die guten Eigenschaften des Landes erwähnt, dass es von Milch und Honig fließt. Im Gegenteil, es wird uns oft gesagt, dass eine Hungersnot im Land herrscht. Die Loyalität der Patriarchen wurde geprüft. Abraham kehrte in das Land zurück, nachdem er es wegen einer Hungersnot verlassen hatte. Isaak wurde es nicht erlaubt, es zu verlassen, sogar zu Zeiten des Hungers. Der Grund dafür ist einfach: Denn dir und deinem Samen werde ich geben all diese Länder. (Gen. 26, 3) Der Ewige bestimmt die Grenzen der Nation. Er gab Israel seinen Platz in der Welt, ebenso wie den anderen Nationen: Habe ich nicht Israel aus dem Lande Ägypten herausgeführt und die Philister aus Kaphtor und die Aramäer aus Kir? (Amos, 9, 7) Was ist dann der Unterschied zwischen der Beziehung Israels zu seiner Heimat und der anderen Nationen zu ihrer? Der Unterschied ist einfach der: Israel ist sich bewusst, dass dieses Land vom Ewigen zugesprochen wurde. Das ist nicht nur eine historische Angelegenheit, sondern Israel hat damit die moralische Verpflichtung, die Verantwortung, in diesem Land ein bestimmtes Leben zu führen. Nach Nachmanides wurde den Israeliten speziell aufgetragen, Eretz Israel in Besitz zu nehmen und dort zu leben, um seine religiöse Mission zu erfüllen. Dies ist vielleicht die Erklärung der seltsamen Feststellung im Midrasch hinsichtlich der Worte des Ewigen zu Jakob. Er befiehlt dem Patriarchen, in seine Heimat zurück zu kehren, nachdem er zwanzig Jahre im Exil als Knecht in Labans Haus verbracht hatte: „Kehre zurück in das Land deiner Väter und nach deinem Geburtsort, und ich werde mit dir sein.“ (Gen. 31, 3) – Dein Vater wartet auf dich, deine Mutter wartet auf dich – Und ich selbst warte auf dich. (Bereshit Rabbah 77) Auch Nachmanides betont, so wie es notwendig ist, das Land jenen Völkern zu entringen, die ihm mit ihren bösen Taten trotzten, und nicht von dort zu emigrieren, so ist es ebenso notwendig, das Land nicht veröden zu lassen. Es nicht in der Hand anderer zu belassen oder zu erlauben, dass es verödet. Die Aufgabe, die Wüste auf Gottes Erde zu erobern und zu zähmen wurde dem Menschen bereits im ersten Gebot aufgetragen: „Füllet die Erde und machet sie euch untertan“ (Gen. 1, 28). Dazu Nachmanides: Er verlieh dem Menschen die Herrschaft und die Regierung in dem Land zu handeln, wie er es wünsche… zu bauen, zu roden, zu pflanzen und Bergbau zu betreiben. Das Bild ist jedoch nicht vollständig, wenn wir nicht die andere Seite erwähnen. So wie die früheren Bewohner des Landes wegen ihrer Missetaten vertrieben wurden, so wird „Gottes eigenes Land“ die Israeliten ausspeien, wenn sie es mit ihren Praktiken verunreinigen. Die Gabe des Landes ist nicht bedingungslos, sondern, wie es am Ende unseres Abschnittes heisst (35, 33-34): UND IHR SOLLT NICHT VERRUCHT MACHEN DAS LAND, WORIN IHR SEID, DENN DAS BLUT, DAS MACHT DAS LAND VERRUCHT, UND DEM LANDE WIRD KEINE SÜHNE FÜR DAS BLUT, DAS DARIN VERGOSSEN WORDEN, ES SEI DENN DURCH DAS BLUT DESSEN, DER ES VERGOSSEN. UND VERUNREINIGE NICHT DAS LAND, WORIN IHR WOHNET, IN DESSEN MITTE ICH THRONE; DENN ICH, DER EWIGE, THRONE INMITTEN DER KINDER ISRAEL. Weiterführende Fragen Wie sieht die syntaktische Struktur von Vers 53 gemäss der Interpretation Raschis und Nachmanides’, die wir oben zitierten, aus? Was veranlasste Raschi, am Ende diesen Kommentar hinzu zu fügen: „Sonst werdet ihr dort nicht leben können.“, obwohl es im Text keinen Hinweis für diese Feststellung gibt? So werden die, die ihr verschonet von ihnen, zu Dornen in euren Augen, und zu Stacheln in euren Seiten. (Num. 33, 35) Zu dieser Phrase „So werden die, die ihr verschonet von ihnen“ fügt Raschi hinzu: „sie werden die Quelle des Schlechten“. Was veranlasste ihn dazu? Was fügen sie der Bedeutung des Textes hinzu? Haftara zu Masei: Jeremia II, 4-28; III, 4; IV, 1-2

    Geschrieben von freundisraels

    2010/07/28 um 16:02

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    Ist das der richtige Weg??

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    Messianische Juden in Deutschland etabliert

    Leben Ende 2010 hierzulande rund 3.000 jesusgläubige Juden?

    Münster/Berneck (idea) – Die Zahl der messianischen Juden – sie glauben an Jesus Christus als den Messias Israels – könnte in Deutschland bis Ende nächsten Jahres auf 2.000 bis 3.000 ansteigen. Zu diesem Ergebnis kommt die Theologin und Pädagogin Stefanie Pfister (Münster) in einer historisch-religionssoziologischen Untersuchung über das messianische Judentum in Deutschland. Ihre Doktorarbeit an der Universität Dortmund ist die erste wissenschaftliche Studie über eine Bewegung, die sich seit etwa 15 Jahren in ganz Deutschland etabliert hat. Mit der erleichterten Zuwanderung von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion seien auch viele gekommen, die bereits in ihrer Heimat den christlichen Glauben angenommen hatten, so Pfister. Nach Angaben der messianischen Bewegung habe es 1995 vermutlich zehn Hauskreise mit insgesamt 50 bis 100 Teilnehmern gegeben. Bis 2007 sei die Zahl auf knapp 40 Gemeinden und Gruppen mit bis zu 1.000 Mitgliedern angewachsen. Dies sei auf eine vermehrte missionarische Tätigkeit evangelikaler Werke in Russland und unter Juden in Deutschland zurückzuführen. Pfister zufolge sehen sich messianische Juden in der Tradition der ersten Christen, die sich als innerjüdische Bewegung verstanden hätten.

    Keine genauen Zahlen messianischer Juden

    Genaue Angaben über messianische Juden in Israel und weltweit gibt es nicht. Laut Untersuchungen der „Lausanner Bewegung für Evangelisation unter Juden“ lebten 1999 etwa 5.000 messianische Juden in Israel. Dem Schweizer Monatsmagazin „factum“ (Berneck) zufolge gehen israelische Quellen von etwa 10.000 christusgläubigen Israelis in 100 bis 120 Gemeinden aus. Am stärksten ist die Bewegung in den USA mit etwa 100.000 Juden messianischen Juden. Pfisters Doktorarbeit wurde im April mit dem Franz-Delitzsch-Preis des Instituts für Israelogie, einer Einrichtung der Freien Theologischen Hochschule Gießen, ausgezeichnet.

    Ich hoffe nicht.

    Geschrieben von freundisraels

    2010/07/23 um 15:08

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    Thora Lehrer Michael Rood

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    Geschrieben von freundisraels

    2010/06/25 um 16:30

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    Meine Video´s

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    Geschrieben von freundisraels

    2010/06/23 um 16:29

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    Aviad Cohen l Israel l Music Video´s

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    Geschrieben von freundisraels

    2010/06/23 um 15:34

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    Was gutes für´s Herz und die Ohren

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    Geschrieben von freundisraels

    2010/06/10 um 12:53

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    Achtung!!!!!!

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    An Stelle Israels wird das Judentum beschuldigt

    Honestreporting.com Media BackSpin, 20. Juli 2006

    Betrachten Sie Martin Rowsons Karikatur und beurteilen Sie selbst, ob die Rechtfertigung des Guardian, platziert von Stephen Pollard, ausreichend ist:

    Die gestern erschienene Karikatur auf Seite 29 (Kommentar) porträtierte die israelische Militäroperation im Libanon in Form einer gepanzerten Faust mit Davidsternen als Schlagringen. Weil man daran scheiterte, sie durch spezifisch israelische Gestaltung kenntlich zu machen – wie etwa in den Nationalfarben der Flagge – wurde die Karikatur so angefertigt, dass der Eindruck erweckt werden sollte, in den gegenwärtigen Konflikt sei das Judentum statt der Staat Israel verwickelt. Das war nicht die Absicht, und es tut uns leid, wenn irgend jemand das so sieht.

    Geschrieben von freundisraels

    2010/06/08 um 12:40

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    Auf der Seite Israels

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    Wer  gegen Israel ist,ist auch gegen JHWH

    ich würde überlegen auf welche Seite ich stehen möchte!!!!!

    Geschrieben von freundisraels

    2010/06/08 um 12:31

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    Holocaust

    mit einem Kommentar

    Holocaust

    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

    Als Holocaust [ˈhoːlokaʊ̯st, holoˈkaʊ̯st] (vom griechischen ὁλόκαυστον holókauston ‚vollständig verbrannt‘) oder Schoah (hebräisch השואה ha’Schoah ‚Unheil‘ oder ‚große Katastrophe‘) wird die Ermordung von mindestens 5,6[1]bis 6,3[2] Millionen Menschen bezeichnet, die das nationalsozialistische Regime als Juden definierte. Dieser historisch einmalige Völkermord zielte auf die vollständige Vernichtung der europäischen Juden, wurde mit dem staatlich propagierten Antisemitismus begründet und im Zweiten Weltkrieg seit 1941 systematisch, seit 1942 auch mit industriellen Methoden durchgeführt.

    Die Nationalsozialisten definierten auch die Roma und Sinti als „minderwertige Fremdrasse“ und ermordeten Hunderttausende von ihnen systematisch, um sie ebenfalls auszurotten. Deren Verfolgung und Ermordung wird daher in denHolocaustbegriff eingeschlossen[3] oder als Roma-Holocaust oder Porajmos bezeichnet.[4]

    Weitere Massenmorde der Nationalsozialisten, vor allem an Millionen Bürgern Polens und der Sowjetunion, an hunderttausenden Menschen mit Behinderung, getarnt als „Aktion T4“, an etwa 20.000 deutschen Kommunisten undSozialdemokraten, 7.000 Homosexuellen und 1.200 Zeugen Jehovas werden meist nicht als Teil des Holocaust beschrieben und bezeichnet.

    Konzentrationslager Birkenau, Blick von der Zugrampe innen auf die Haupteinfahrt; Aufnahme 1945, kurz nach der Befreiung desVernichtungslagers durch die Rote Armee

    Inhaltsverzeichnis

    Bezeichnungen

    → Hauptartikel: Holocaust (Begriff)

    Das aus dem Tieropferkult stammende griechische Wort holokautoma gelangte über verschiedene Bibelübersetzungen als Holocaust in die englische Sprache. Dort bezeichnete es seit etwa 1600 vor allem außergewöhnliche Brandkatastrophen mit vielen Todesopfern. Im Dezember 1942 verwendete die britische Tageszeitung News Chronicle – noch ohne Kenntnis der NS-Vernichtungsmethoden – den Begriff erstmals für Adolf Hitlers Vernichtungsplan an den Juden: “the Jewish people are to be exterminated”. Bis 1972 wurde Holocaust in der englischsprachigen Geschichtswissenschaft allmählich zur Hauptbezeichnung dieses Verbrechens.

    Im deutschen Sprachraum wurde das Ereignis nach 1945 meist als JudenvernichtungJudenmordMassenmord an den europäischen Juden oder symbolisch mit dem Namen des größten Vernichtungslagers als „Auschwitz“bezeichnet. Seit der Fernsehserie Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiß von 1979 wurde der englische Begriff auch in der deutschen Sprache üblich, manchmal auch in der Schreibweise des selten verwendeten deutschen Fremdworts Holokaust. Der Begriff soll die historische Singularität dieses Verbrechens betonen. Seine Übertragung auf andere Ereignisse wird in Deutschland deshalb oft als Effekthascherei oder Verharmlosung der NS-Verbrechen kritisiert. Opfernachfahren weisen den Begriff oft zurück, weil sie seine mit dem Opferkult verbundene Herkunft als unzulässige scheinreligiöse Sinngebung dieses Völkermords auffassen.

    In Israel und im Judentum wird der Holocaust seit 1948 meist als Schoah für „Katastrophe“, „großes Unglück“ bezeichnet. Daran erinnert der 1959 in Israel eingeführte, im Judentum weltweit begangene Gedenktag Jom haScho’a. Seit etwa 1985 wird dieser allgemeine hebräische Ausdruck auch in Europa für den Holocaust verwendet, auch in der Schreibweise Schoa, oder aus dem englischsprachigen Raum übernommen als Shoah oder Shoa. Jüdische Theologen bezeichnen das Ereignis auch als dritten Churban (hebräisch: „Vernichtung“, „Verwüstung“), stellen es damit der ersten (586 v. Chr.) und zweiten (70 n. Chr.) Zerstörung des Jerusalemer Tempels an die Seite und deuten es als alle Nachfahren der Israeliten betreffende Großkatastrophe der jüdischen Geschichte.

    In Titeln historischer Fachliteratur wird zuweilen mit kritischer Distanz der nationalsozialistische Tarnbegriff „Endlösung der Judenfrage“ zitiert.

    Eskalationsstufen

    Der Holocaust begann nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt, sondern entwickelte sich regional unterschiedlich aus der ständig verschärften Verfolgung der Juden. Diese hatte in Deutschland 1933 unmittelbar nach der MachtergreifungAdolf Hitlers und der NSDAP eingesetzt und wurde dort schrittweise radikalisiert, ab 1939 auf die von Deutschen besetzten Gebiete ausgedehnt und mündete zuletzt in der Vernichtung aller europäischen Juden, derer das NS-Regime habhaft werden konnte.[5]

    Die Forschung teilt diese Entwicklung grob in verschiedene Eskalationsstufen ein, die aber nicht immer zeitlich aufeinander folgten, sondern zum Teil gleichzeitig stattfanden:[6]

    • Entrechtung und Verdrängung der jüdischen Bürger aus Staatsämtern, freien Berufen und dem öffentlichem Leben in Deutschland; vom Staat unterstützte oder betriebene Enteignung bis hin zur reichsweiten Arisierung von Unternehmen in jüdischem Besitz,
    • der reichsweite Pogrom im November 1938
    • nach Kriegsbeginn Ghettoisierung, Verbot der Ausreise, Vorbereitung der Deportationen im Deutschen Reich durch Zwangsumzüge in Judenhäuser, die Deportationen und die Massenmorde an osteuropäischen Juden hinter der Front (Einsatzgruppen),
    • ab 1942 Ausweitung der Massenmorde auf alle europäischen Juden und deren systematische Ermordung in eigens dazu gebauten Vernichtungslagern und speziellen Gaskammern.

    Nationalsozialistische Verfolgung der deutschen Juden

    Von 1933 bis zum Kriegsbeginn 1939

    Boykottaktion der Nationalsozialisten gegen jüdische Geschäfte, vor dem Berliner Kaufhaus Wertheim. Filmleute warten auf Publikum

    Antijüdische Propaganda am Ortsschild. Im Hintergrund NS-Marschkolonne mitHakenkreuzfahnen auf dem Rückweg vom Reichsparteitag(vermutlich 1938) an der Stadtgrenze Fürth/Nürnberg. Im Hintergrund ein Fabrikgebäude der „arisierten„, zuvor jüdischen FirmaJ.W.Spear

    Unmittelbar nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 inszenierten NSDAP-Funktionäre „spontane“ Proteste gegen jüdische Beamte, störten Gerichtsverhandlungen und forderten in Zeitungsartikeln und Leserbriefen die Entfernung jüdischer Juristen aus ihren Berufen. Diese wurden aus ihren Praxen geprügelt, beraubt, teilweise aus Deutschland vertrieben oder ermordet.

    Am 1. April 1933 organisierte das Regime mit Hilfe der SA den sogenannten Judenboykott, bei dem jüdische Geschäfte, Kanzleien und Arztpraxen vielfach zertrümmert und die Inhaber verprügelt wurden. Das „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ vom 7. April 1933 legalisierte die bisherigen „wilden“ Berufsverbote für Juden, indem es die Entlassung aller jüdischen Beamten vorsah. Auf einen Eingriff des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg hin wurden davon die Juden ausgenommen, die schon vor 1914 im Staatsdienst gewesen waren, im Ersten Weltkrieg gekämpft oder dabei Angehörige verloren hatten („Frontkämpferprivileg“). Von nun an wurden Juden auch aus allen Ehrenämtern entfernt; sie erhielten nur noch begrenzten Zugang zu Schulen und Universitäten; jüdische Steuerberater verloren ihre Zulassung. Im April 1933 wurden zudem das „Gesetz über die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft“ vom 7. April, die „Verordnung über die Zulassung von Ärzten zur Tätigkeit bei den Krankenkassen“ vom 22. April sowie das „Gesetz gegen die Überfüllung deutscher Schulen und Hochschulen“ vom 25. April erlassen.

    Die ersten Morde an Juden in einem NS-Konzentrationslager erfolgten vermutlich am 12. April 1933 in Dachau.

    Von Januar bis Juni 1933 – der Phase der nationalsozialistischen „Revolution“ – verließen etwa 25.000 deutsche Juden ihre Heimat.[7] Bei einer Volkszählung vom 16. Juni 1933 lebten 499.682 Personen „mosaischen Glaubens“ – 0,77 Prozent der Gesamtbevölkerung – in Deutschland, davon 98.747 mit ausländischer Staatsangehörigkeit.[8] Diese wiederum waren zu über 70 % Bürger osteuropäischer Staaten, vor allem Polen, 12 % waren Österreicher.[9]

    1935 verschlechterte sich die Lage vieler jüdischer Bürger nochmals drastisch: Sie wurden nicht mehr zu Prüfungen als Ärzte und Apotheker zugelassen und vom Wehrdienst ausgeschlossen. Zahlreiche Berufsverbände erteilten für sie mitsamt ihren Ehegatten Berufsverbote, z. B. als Haushaltshilfen, Gewerbelehrer, Kirchenmusiker, Kunst- und Antiquitätenhändler, Kinobetreiber, Schwimmmeister.

    Im Juli kam es zudem in Berlin zu erneuten Ausschreitungen gegen jüdische Geschäfte. Im September zementierten die Nürnberger Gesetze die rassistische Diskriminierung: Das „Reichsbürgergesetz“ beließ Juden zwar die deutsche Staatsbürgerschaft, wertete diese aber ab, indem nur „Arier“ die „Reichsbürgerschaft“ mit dem Privileg des Wahlrechts und voller Bewegungsfreiheit erhielten. Das „Blutschutzgesetz“ verbot die Eheschließung und selbst außereheliche Sexualität zwischen Juden und „Ariern“. Dabei war zunächst unklar, wer als Jude zu gelten habe: Die „Erste Verordnung zum Reichsbürgergesetz“ definierte dann „Volljuden“ als Personen mit mindestens drei, „jüdische Mischlinge“ mit bis zu zwei jüdischen Großelternteilen. Auch wer zur jüdischen Glaubensgemeinschaft gehörte, galt als „Volljude“; wer nach Erlass des Gesetzes in diese eintrat, mit einem jüdischen Bürger verheiratet war oder aus einer „Mischehe“ gezeugt wurde, galt rechtlich als „Volljude“ (sogenannterGeltungsjude). Der angeblich biologische Rassebegriff ließ sich also juristisch nur durch Rückgriff auf nichtbiologische Merkmale wie die Religionszugehörigkeit fassen.

    Wegen der Aufmerksamkeit des Auslands während der Olympischen Sommerspiele wurden 1936 keine weiteren Gesetze gegen Juden erlassen, und selbst die Alltagsschikanen traten für knapp zwei Jahre in den Hintergrund. Ab 1938 verschärfte das Regime die Entrechtung und Diskriminierung der Juden dann enorm. Am 5. Januar 1938 zwang das „Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen“ Juden, aus einer bestimmten, eng begrenzten Zahl „typisch jüdischer“ Vor- und Zunamen ihren Erst- oder Zweitnamen zu wählen. Jüdische Bürger, die nicht einen „typisch jüdisch“ klingenden Vornamen führten, wurden verpflichtet die Annahme des Vornamens Israel bzw. Sara zu beantragen (→ Namensänderungsverordnung).[10] Ab Februar erhielten jüdische Betriebe und Haushalte geringere Zuteilungen an Rohstoffen und Devisen. Dort durften auch keine „deutschblütigen“ Frauen mehr arbeiten. Sie erhielten ab März keine öffentlichen Aufträge mehr und mussten ab dem 26. April ihr gesamtes Vermögen dem Staat offenlegen („anmelden“). Damit begann die „Arisierung“ von Unternehmen in jüdischem Besitz.

    Die staatliche Sozialfürsorge für Juden wurde eingestellt; fortan mussten jüdische Wohlfahrtspflegevereine diese tragen. Nach den Elektrikern und Gasinstallateuren verloren ab September 1938 alle noch tätigen jüdischen Ärzte ihre Approbation, im November folgten die Rechtsanwälte, im Januar 1939 die Apotheker, Zahn- und Tierärzte. Alle jüdischen Börsen und Großmärkte wurden geschlossen. Jüdische Schüler durften nicht mehr zusammen mit deutschen Mitschülern das Abitur machen. Jüdische Stiftungen mussten ihre Satzungen dahingehend ändern, dass sie nur noch der Auswanderung der Juden dienen sollten.

    Der Anschluss Österreichs war zugleich eine neue Stufe der Eskalation: Nun erhielten einfache NSDAP-Mitglieder Gelegenheit, Juden zu enteignen, um ihre Enteignung und Vertreibung im nun „Großdeutschen Reich“ zu beschleunigen. In Wien z. B. wurden tausende jüdische Geschäftsinhaber aus ihren Läden und Wohnungen geprügelt, manche auf der Straße misshandelt und gezwungen, die Straßen mit den Händen zu kehren. Im Juni wurden in Berlin etwa 1600 Juden verhaftet und in KZs eingewiesen. Reiche jüdische Bürger wie der Bankier Louis Nathaniel von Rothschild wurden in Einzelhaft gehalten, bis sie ihr Vermögen gegen eine Ausreiseerlaubnis dem Reich überschrieben.

    Kurz darauf kam es zu einer ersten großen Fluchtwelle meist mittelloser jüdischer Deutscher aus dem Reichsgebiet, vor allem in die Schweiz. Daraufhin verlangten deren Behörden von Deutschland die Kennzeichnung jüdischer Reisepässe. Eine Verordnung[11] legte fest, dass diese alle ohne das Stempelzeichen „J“[12] ungültig seien. Einem österreichischen Zeitungsbericht zufolge wurden die Reisepässe jüdischer Bürger schon einige Jahre vorher mit dem Vermerk „Nur im Inland gültig. Berechtigt nicht zur Grenzüberschreitung“ versehen.[13] Diese und weitere Restriktionen verhinderten nach Kriegsbeginn 1939 die Aufnahme tausender fluchtwilliger Juden in der Schweiz, was für die meisten Betroffenen einem Todesurteil gleichkam.

    Auch andere europäische Staaten erschwerten nun die Einreise für Immigranten aus Deutschland. Polen fürchtete im Frühjahr 1938, dass im Zuge des Anschlusses Österreichs ans Deutsche Reich die rund 20.000 in Österreich lebenden Juden polnischer Nationalität nach Polen zurückkehren wollten und stellte daher die Gültigkeit der Pässe aller Auslandspolen in Frage, wenn diese länger als fünf Jahre ohne Unterbrechung im Ausland gelebt hatten.[14] Ein so lautendes Gesetz trat am 31. März 1938 in Kraft, wurde aber vorerst nicht angewendet. Am 15. Oktober, unmittelbar nach dem Münchner Abkommen, wurde jedoch eine Verordnung erlassen, wonach im Ausland ausgestellte polnische Pässe nur noch in Sonderfällen zur Einreise berechtigten. Die betroffenen Personen sollten nach Absicht der polnischen Regierung per 30. Oktober ihre polnische Staatsbürgerschaft verlieren. Deutschland, wo rund 50.000 Juden die polnische Staatsbürgerschaft besaßen, wäre es danach unmöglich gewesen, diese Juden abzuschieben.[14] Nachdem Verhandlungen zwischen Berlin und Warschau erfolglos blieben, gab das Auswärtige Amt die Angelegenheit am 26. Oktober an die Gestapo weiter.[14] Diese begann sogleich am 27. Oktober mit der „Polenaktion“, wobei etwa 15.000 Juden, darunter Marcel Reich-Ranicki, nach einigen Tagen Abschiebehaft gewaltsam nach Polen abgeschoben wurden.

    Betroffen waren davon auch die Eltern des Pariser Studenten Herschel Grynszpan. Dieser erschoss daraufhin in Paris den deutschen Diplomaten Ernst Eduard vom Rath. Dies wurde zum Vorwand für die Novemberpogrome 1938, besonders in der Nacht vom 9. auf den 10. November (verharmlosend: „Reichskristallnacht“), genommen. Sie wurden nach einer Rede von Joseph Goebbels zum Jahrestag des Hitlerputsches von 1923 von zahlreichen Gauleitern der NSDAP eingeleitet und von nachgeordneten Parteifunktionären unterstützt. Die meisten der oft jahrhundertealten Synagogen Deutschlands wurden dabei zerstört, dazu Tausende Häuser und Wohnungen von Juden verwüstet. Bis zu etwa 400 Juden wurden ermordet oder in den Selbstmord getrieben; viele weitere wurden misshandelt und verletzt, Frauen wurden vergewaltigt. Ab dem 10. November wurden erstmalig Tausende jüdische Bürger auf einmal inKonzentrationslagern interniert (Schätzungen nennen bis zu 36.000 Personen).

    Jüdische Emigration aus Deutschland 1933–1941:[15]
    Jahr Emigranten
    1933 37–38.000
    1934 22–23.000
    1935 20–21.000
    1936 24–25.000
    1937 23.000
    1938 33–40.000
    1939 75–80.000
    1940 15.000
    1941 8.000

    Die nationalsozialistischen Machthaber prüften damit die Bereitschaft der deutschen Bevölkerung zum Zuschauen, Wegschauen oder Mitmachen. Goebbels erklärte das staatlich gelenkte und geduldete „Überkochen der Volksseele“ in Zeitungsartikeln für beendet, kündete aber zugleich an: Die „weiteren Lektionen“ würden „dem Judentum auf dem Weg der Gesetzgebung erteilt werden.“ Gemeint war damit vor allem die nun folgende Arisierung. Juden wurde eine Milliarde RM als „Schadenersatz“ für Gebäudeschäden der Pogromnacht auferlegt. Die Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben, drei Wochen später ergänzt durch die Verordnung über den Einsatz des jüdischen Vermögens, verbot ihnen unter anderem Einzelhandel, Versandgeschäfte, Bestellkontore, Führung von Handwerksbetrieben, Warenangebot auf Messen, Märkten oder Ausstellungen, Betriebsleitung und Tätigkeit als leitende Angestellte.

    Hinzu kamen vielfältige Alltagsdiskriminierungen, etwa Parkbänke mit Schildern „Nur für Deutsche“, „Entjudung“ (Umbenennung) von Straßennamen, Uniformverbot, generelle Einstufung in die höchste Steuerklasse, Verbot der Benutzung von Schlaf- und Speisewagen der Reichsbahn, Streichung von Wohngeld. Hauseigentümer durften freiwerdende Wohnungen nicht mehr an „Volljuden“ vermieten, diesen wurden „Sonderwohnbezirke“ zugeteilt. Damit begann ihre Ghettoisierung. Am 4. Juli 1939 wurden zudem alle jüdischen Vereine, Organisationen und Stiftungen zwangsweise in einer „Reichsvereinigung“ zusammengeschlossen.

    Die Staatsmaßnahmen verfolgten bis zum Kriegsbeginn das klar erkennbare Ziel, die jüdischen Deutschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen auszuschließen, um so möglichst viele von ihnen zur Auswanderung zu drängen. Von 510.000 deutschen Juden, die 1933 den israelitischen Kultusgemeinden angeschlossen waren, verließen bis 1939 etwa 250.000 bis 315.000 ihre Heimat. Von den verbliebenen rund 200.000 gelang 1940 nochmals 15.000 die Flucht. Höchstens 10.000 in „Mischehen“ oder ohne Aufenthaltsberechtigung im Reich lebende jüdische Bürger entkamen danach ihrer Ermordung. Aus dem angeschlossenen Österreich gelang etwa 120.000 Juden – sowie zehntausenden Juden anderer Staatsbürgerschaft, viele davon nach 1933 aus Deutschland nach Österreich emigriert – die Flucht, nachdem bereits vor dem Anschluss viele ausgewandert waren. Rund 65.500 österreichische Juden überlebten den Nationalsozialismus nicht.[16]

    Die Verfolgung der Juden im nationalsozialistischen Deutschland hatte sich von 1933 bis 1939 von der Diskriminierung bereits bis zum organisierten Pogrom gesteigert. Unter den Bedingungen des Krieges verschärfte das Regime diese Politik schließlich zum systematischen Völkermord.

    Weitere Ausgrenzung und Entrechtung

    Parallel zu begonnenen Massenmorden an Juden in den im Krieg eroberten Gebieten wurde die soziale und rechtliche Ausgrenzung, Enteignung und Entrechtung der reichsdeutschen Juden vollendet. Am 9. September 1941 ordnete die Polizei an, dass sie alle künftig einen Judenstern gut sichtbar an der äußeren Kleidung zu tragen hätten. Ein ähnlicher Erlass war ein Jahr zuvor im besetzenGeneralgouvernement (Polen) ergangen. Ab Oktober 1941 verbot Heinrich Himmler allen Juden die Ausreise aus dem Deutschen Reich. Sie wurden systematisch polizeilich erfasst und von den Nichtjuden isoliert.

    Im Januar 1942 wurden alle ihre Kleidungsstücke aus Wolle und Pelz beschlagnahmt. Ab März des Jahres mussten auch die Wohnungen der im Reich verbliebenen Juden mit einem „Judenstern“ gekennzeichnet werden. Sie durften öffentliche Verkehrsmittel nur noch in Ausnahmefällen benutzen. Während die Deportationen seit März 1942 liefen, wurden den verbliebenen Juden ab 19. Oktober wichtige Nahrungsmittel wie Fleisch, Weizenprodukte, Milch, Kunsthonig, Kakaopulver sowie Sonderzuteilungen für Kranke gestrichen. Lebensmittelsendungen ins Ausland wurden von ihren Rationen abgezogen.

    Im Februar 1943 waren alle Beschäftigungsverhältnisse zwischen Deutschen und „Volljuden“ bzw. „Geltungsjuden“ aufzulösen. Im April wurde allen jüdischen Deutschen, „jüdischen Mischlingen“ und „Zigeunern“ die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Während Deportationen und Vergasungen in den Lagern längst im vollen Gange waren, diente diese Maßnahme nur noch der bürokratischen Perfektion der Enteignungen.

    Es folgte das Verbot für die noch übrigen Juden, bei Rechtsstreitigkeiten den ordentlichen Rechtsweg vor deutschen Gerichten zu nutzen. Strafbare Handlungen, die sie begingen, wurden direkt von der Polizei geahndet. Angehörige von Deportierten konnten keine Ansprüche auf deren Besitz mehr geltend machen; dieser fiel an das Reich. Diese vollständige Entrechtung machte die noch im Reich lebenden Juden parallel zum Holocaust zum Freiwild für ihre bisherigen Nachbarn.

    Relativ geschützt vor der Ausrottung waren nur noch jüdische, ehemalige Deutsche in „Mischehen“ oder mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Auch ihre Rechte wurden immer weiter eingeschränkt: Man erwog ihre Sterilisation oder Ehescheidung. Viele Ehepartner wurden von staatlichen Behörden direkt dazu aufgefordert. „Mischlinge“ durften ab September 1942 keine höheren Schulen mehr besuchen; Soldaten unter ihnen mussten die Wehrmacht verlassen. Nach dem misslungenen Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 wurden auch alle Beamten entlassen, die mit „jüdischen Mischlingen“ verheiratet waren. Im Januar 1945 wurden alle „Mischlinge“ zum „geschlossenen Arbeitseinsatz“ befohlen.

    Verlauf des Holocaust

    Erste Massenmorde und Deportationen nach Kriegsbeginn

    Hitler hatte schon 1919 die vollständige „Entfernung“ der Juden aus Deutschland und Europa als sein politisches Ziel aufgestellt. Seine autobiografische Propagandaschrift „Mein Kampf“ erklärte 1925 die rassenpolitische Entmachtung des „Weltjudentums“ zum Hauptziel und deutete die Ermordung vieler Juden als Rache für künftige deutsche Kriegsopfer an. Am 30. Januar 1939 kündigte er in seiner Reichstagsrede zum Jahrestag der Machtergreifung erstmals an, ein neuer Weltkrieg, für den er die Juden verantwortlich machte, werde auf jeden Fall zur „Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa“ führen. Auf diese Drohung kam Hitler im Kriegsverlauf oft – 1941 und 1942 allein je vier Mal – zurück. So beklagte er 1943 in einer Reichstagsrede, für diese Prophezeiung ausgelacht worden zu sein und schloss an: Unzählige von denen, die damals gelacht haben, lachen heute nicht mehr. In seinem politischen Testament vom 29. April 1945, dem Vortag seines Selbstmords, nahm er letztmals auf seine Ankündigung Bezug und ließ keinen Zweifel, dass er sie hatte durchführen lassen.

    Im Zweiten Weltkrieg gelangten Millionen weiterer Juden der von Deutschland besetzten Gebiete besonders Osteuropas unter die Herrschaft der Nationalsozialisten. Diese gaben nun deren Deportation den Vorrang vor ihrer Vertreibung. Schon vor dem Überfall auf Polen vom 1. September 1939 schlossen SS und Wehrmacht ein Abkommen, das Heinrich Himmler als „Kommissar für deutsches Volkstum“ besondere Vollmachten für die zu besetzenden Gebiete gab. Am 20. September 1939 beschlossen Hitler, Himmler, Reinhard Heydrich und Albert Forster als Nahziel, binnen eines Jahres alle Juden aus dem Reich nach Polen zu bringen und dort in Ghettos zu konzentrieren. Man dachte dabei zunächst an die Einrichtung eines überwachten „Judenreservats“ an der Grenze zur Sowjetunion. Dabei wurde deren Massensterben und langfristige Vernichtung bereits eingeplant und angestrebt. Bis Dezember 1939 wurden bereits etwa 60.000 Polen, darunter 7000 polnische Juden, von eigens dazu aufgestellten Einsatzgruppen ermordet.

    Im März 1940 wurden die Juden der inzwischen „eingedeutschten“ polnischen Gebiete südlich von Warschau und Lublin zwangsweise in für sie hermetisch abgeriegelte Ghettos wie das von Warschau oder Łódź „umgesiedelt“. Dort starben viele aufgrund der von den Deutschen zu verantwortenden Nahrungsrationen an Hunger, Kälte und durch tägliche willkürliche Morde der NS-Wachmannschaften. Nur zwei höhere Wehrmachtsoffiziere, Johannes Blaskowitz undWilhelm Ulex, protestierten und wurden daraufhin von Hitler abgesetzt. Im April 1940 wurden diese „Zwangsumsiedlungen“ vorerst wieder eingestellt, weil sich organisatorische Probleme dabei ergaben.

    Danach erwog das Reichssicherheitshauptamt im Juni den sogenannten Madagaskarplan, der vorsah, bis zu 5,8 Millionen deutsche und osteuropäische Juden auf dem Luft- und Seeweg nach Madagaskar abzuschieben. Nach derLuftschlacht um England wurde diese Idee illusorisch und dann stillschweigend fallengelassen.

    Im Herbst 1940 verfuhren „Reichsgaue“ eine kurze Zeit uneinheitlich mit den jüdischen Bürgern ihres Bereichs: So schoben Baden, die Pfalz und das Saarland etwa 6500 Menschen am 22. und 23. Oktober in unbesetzte Teile des besiegten Frankreichs ab. Manche Städte erließen in eigener Regie Ausgangsbeschränkungen und zogen die Radioapparate jüdischer Bürger ein. Die Gestapo ging dazu über, diese uneinheitliche Handhabung zusammenzufassen, indem sie dieselben Maßnahmen reichsweit anordnete. Juden erhielten keine Kakao- und Schokoladeprodukte mehr, keine Kleiderkarten, kein Textil- und Ledermaterial. Ihre Lebensmittelkarten waren, wie ihre Pässe, mit einem „J“ markiert, und sie durften täglich erst nach 15:30 Uhr einkaufen, wenn die meisten Regale in den Läden bereits geleert waren.

    Systematische Massenerschießungen osteuropäischer Juden

    Mit dem am 22. Juni 1941 angefangenen Russlandfeldzug begann auch die organisierte Massenvernichtung von Juden in den eroberten Gebieten, also der Holocaust. Er wurde von Erschießungen sowjetischen Juden über Deportationen osteuropäischer, dann auch deutscher und westeuropäischer Juden in Arbeits- und Vernichtungslager bis zur Räumung der osteuropäischen Ghettos und systematischen Vergasung der meisten deportierten Neuankömmlinge in den dazu gebauten Gaskammern ausgedehnt.

    Bereits im Mai 1941 hatte Reinhard Heydrich auf Befehl Hitlers sechs mobile „Einsatzgruppen“ der SS und des SD aufstellen und ausbilden lassen. Ihr offizieller Auftrag war die Partisanenbekämpfung hinter den vorrückenden Heeresgruppen der Wehrmacht. Noch vor dem Russlandfeldzug erhielten sie mit dem Kriegsgerichtsbarkeitserlass sowie dem Kommissarbefehl Sondervollmachten. Die Wehrmacht arbeitete auch bei der organisatorischen Erfassung von Juden in den besetzten Gebieten eng mit SS und SD zusammen; nur wenige Kommandeure weigerten sich, ohne dafür bestraft zu werden.

    Die Einsatzgruppen begannen ab 24. Juni 1941, zunächst erwachsene männliche, ab 15. August auch jüdische Frauen, Kinder und Greise in eroberten sowjetischen Dörfern und Städten zu sammeln, um sie dann massenhaft zu erschießen: Auf diese Weise löschte diese erste Mordwelle ganze jüdische Gemeinden vor allem in Litauen, Weißrussland und der Ukraine aus. Die Einsatzgruppenführer mussten der Reichskanzlei in regelmäßigen Abständen von ihren Ergebnissen berichten: Bis Jahresende 1941 ermordeten sie knapp 400.000 sowjetische Juden.

    Die meisten sowjetischen Juden waren als Zwangsarbeiter in Ostpolen, der Ukraine und dem Baltikum konzentriert. Ab März 1942 und ab August 1943 wurden auch die dort inzwischen eingerichteten Ghettos nach „arbeitsunfähigen“ Juden durchkämmt, um diese zu erschießen: so in MinskRiga und Babyn Jar bei Kiew. Diese Morde betrafen vielfach Frauen, Kinder, Kranke und auch deutsche Juden, die in diese Ghettos deportiert worden waren. Die Mordwellen reichten über die Schwarzmeerküste und Winniza bis nach Rostow am Don und in die Städte am Fuß des Kaukasus.

    Ab August 1942 wurden auf Befehl der Militärverwaltungen, die Nahrungsmittelkontingente einsparen wollten, noch bestehende Ghettos in Weißrussland und der Ukraine „geräumt“: Das bedeutete vollständige Ermordung ihrer Bewohner, besonders in Wolhynien, u. a. in LuzkWladimir WolynskBrest-LitowskPinsk. Dabei wurden in Maly Trostinez auch Gaswagen eingesetzt.

    An vielen dieser Massaker waren Wehrmachtseinheiten, drei Polizeibataillone, die stationäre Schutzpolizei, die Gendarmerie und ausländische Helfer direkt beteiligt. So lassen sich die Vernichtung durch den Krieg, Vernichtung durchZwangsarbeit für den Krieg und Vernichtung in den durch Krieg eroberten Gebieten nicht voneinander trennen.

    Allein von August bis November 1942 meldete Himmler an Hitler 363.000 als „Partisanen“ ausgegebene jüdische Mordopfer. Bei Massenerschießungen und mobilen Vergasungen wurden insgesamt etwa 1,8 Millionen Juden, also ein knappes Drittel aller jüdischen Holocaustopfer, getötet.[17]

    Siehe auch: Verbrechen der Wehrmacht

    Die Vernichtungslager

    Karte der Arbeits- und Vernichtungslager und Deportationswege im von Deutschland besetzten Europa um 1942

    Das erste nationalsozialistische Konzentrationslager (KZ) war 1933 in Dachau eingerichtet worden. Es diente wie andere KZ seiner Art bis 1938 vorrangig der Inhaftierung, Folterung und Ermordungpolitischer Gegner, vor allem Angehörigen von KPD und SPDPazifisten und linken Intellektuellen. Es bot aber auch ein Modell für spätere Arbeits- und Vernichtungslager. Juden wurden dort von Anfang an besonders schikaniert und hatten die höchsten Sterblichkeitsraten.

    Bekanntmachung zur Verkleinerung des Ghettos vom 22. August 1944

    Für die geplanten Morde im großen Stil galten Massenerschießungen, wie sie unmittelbar nach Kriegsbeginn in Polen einsetzten, bald als „ineffizient“. Zudem sollten anonymisierte Tötungsmethoden die psychologische Hemmschwelle der Täter weiter senken oder ganz beseitigen. Daher erprobten die SS-Einsatzgruppen seit Herbst 1941 Massentötungen mit Hilfe von mobilen Vergasungswagen. Im Dezember begannen sie diese Methode im Vernichtungslager Kulmhof (Chelmno) systematisch anzuwenden.

    Zuvor war 1939–41 bei der Aktion T4 zur Ermordung geistig und körperlich Schwerbehinderter Kohlenstoffmonoxid in Gaskammern verwendet worden. Dabei wurden reichsweit Medikamente, Nahrungsentzug, Injektionen und Gas als Tötungsinstrumente erprobt. Auch andere Einzelheiten der später eingesetzten Mordmaschinerie wurden damals getestet und ausgefeilt. Ärzte, Verwaltungs- und Transportspezialisten der T4-Aktion stiegen zum Teil in der SS-Hierarchie auf; das Personal der Vernichtungslager der Aktion Reinhardt stammte überwiegend aus der Aktion T4.

    Da sich die von der NS-Führung nun verlangte Mordrate auch mit diesen bereits erprobten Methoden nicht erzielen ließ, wurden seit Sommer 1941 Vernichtungslager errichtet, deren Hauptzweck die fabrikmäßige Tötung einer möglichst großen Menschenzahl war:

    Zur Tarnung ihrer geplanten Ermordung diente für einen Kreis privilegierter Juden das Ghetto Theresienstadt genannte Konzentrationslager bei Prag. 1941 wurde es als Durchgangslager zum späteren Abtransport in die Vernichtungslager eingerichtet. Juden aus Deutschland konnten sich sogar unter Vorspiegelung einer Versorgung dort „einkaufen“. In Terezín lebten mehr als 140.000 Juden auf engstem Raum unter Beteiligung einer minimalen „jüdischen Selbstverwaltung“. Einer Delegation des Roten Kreuzes wurde dieses eine Lager im Juli 1944 bei einer Besichtigung in einer Täuschungsaktion als Ort eines relativ „normalen Lebens“ der Häftlinge vorgeführt.

    Aus dem ganzen von deutschen Truppen besetzten Europa wurden bis Kriegsende Menschenmassen in die Vernichtungslager deportiert. Soweit sie nicht schon beim Zugtransport, meist in ungeheiztenViehwaggons, umgekommen waren, wurden sie nach ihrer Ankunft zum Teil in Arbeitsfähige und Nicht-Arbeitsfähige selektiert. Kinder und ihre Mütter, Alte und Kranke, wurden gleich nach der Selektion in Gaskammern geführt, die meist als Duschräume getarnt waren. In Auschwitz wurden sie mit Zyklon B „vergast“ (ein anderer Audruck der zynischen SS-Sprache war „Sonderbehandlung„). In anderen Vernichtungslagern wurden meistens Motorabgase benutzt. Damit wurden fast alle in Transporten ankommenden Menschen sofort ermordet. Das Gas verursachte einen qualvollen, bis zu 20 Minuten dauernden Erstickungstod. Die Leichen wurden anschließend in Krematorien verbrannt. Körperliche Überreste – Haare und Goldzähne – und Privatgüter der Opfer – Kleidung, Schuhe, Brillen, Koffer usw. – wurden von der SS industriell verwertet.

    Hinzu kamen Menschenversuche zu militärischen, medizinischen und anderen Zwecken in den Lagern. Die Opfer wurden zum Beispiel in Druckkammern extrem hohem oder niedrigem Luftdruck ausgesetzt, in Eiswasser unterkühlt, mit Bakterien infiziert, für chirurgische Versuche und vieles mehr missbraucht. Die Täter, etwa der SS-Arzt Josef Mengele, nahmen den Tod oder lebenslange Gesundheitsschäden der Versuchspersonen bewusst und ohne jede Skrupel in Kauf. An vielen deutschen und schweizerischen Forschungseinrichtungen fanden sich noch bis vor kurzem menschliche Körperteile, die einst von den Nationalsozialisten zu „Untersuchungszwecken“ angefordert und geliefert worden waren.

    Europaweite Vernichtungstransporte und Massaker

    Am 17. September 1941 entschied Hitler, die bis dahin für die Nachkriegszeit vorgesehene Deportation aller reichsdeutschen und europäischen Juden aus von Deutschland besetzten Gebieten nach Osteuropa noch während des Krieges zu beginnen. Nun fuhren die ersten Transportzüge aus Berlin, München, Wien, Prag nach Łódź, um zunächst 19.000 Juden in das ohnehin völlig überfüllte dortige Ghetto zu sperren. Dafür wurden ab Januar 1942 nichtdeutsche Ghettobewohner nach Kulmhof zur Vergasung gebracht.

    In Kaunas erschossen Einsatzkommandos deutsche Juden vom 25. bis 29. November 1941 sofort nach ihrer Ankunft. Dies gilt als Beginn der „Endlösung“ für deutsche Juden, wobei umstritten ist, ob das NS-Regime diese damals schon beabsichtigte. Denn Himmler untersagte weitere Erschießungen von Berliner Juden in Riga am 30. November; der Befehl kam jedoch zu spät, so dass Himmler den SS-Führer Friedrich Jeckeln heftig für die Missachtung seiner „Richtlinien“ rügte. Man nimmt an, dass er die Ermordung reichsdeutscher Juden noch etwas aufschieben wollte, um das Durchsickern der Nachrichten davon im Reich zu verhindern. Im Februar 1942 wurden erneut deutsche Juden nachLublin deportiert und in Riga erschossen. Ab März mussten auch Juden im Alter von über 65 Jahren, die bis dahin verschont worden waren, die Deportationszüge besteigen. Die Presse durfte nichts mehr darüber berichten. Im Mai wurden größere Gruppen auch deutscher Juden in Minsk und Kulmhof ermordet. Ab Juni sind erste direkte Transporte aus dem Reich in Vernichtungslager wie Sobibor und Belzec nachgewiesen.[18]

    Das im März 1939 gebildete Marionettenregime der Slowakei unter Jozef Tiso hatte schon im November 1938 mit eigenen Deportationen slowakischer Juden nach Ungarn und in Arbeitslager begonnen. Auf sein Drängen hin wurden ab März 1942 unter der Regie Adolf Eichmanns etwa 58.000 slowakische Juden in den Distrikt Lublin, nach Auschwitz und Majdanek deportiert. Die meisten starben dort an Hunger, Zwangsarbeit und Seuchen. Im August 1942 wurden diese Transporte nach kirchlichen Protesten vorübergehend gestoppt. Zwei Jahre später besetzte die Wehrmacht die Slowakei; eine eigene Einsatzgruppe inhaftierte und deportierte etwa 12.000 untergetauchte slowakische Juden.

    Im September 1941 veranlasste die dortige deutsche Militärverwaltung Massenmorde an männlichen Juden in Serbien. Ab Dezember 1941 wurden jüdische Frauen, Kinder und Greise Serbiens in das Lager Semlin interniert. Im Mai 1942 ermordete die dortige Gestapo 6000 von ihnen mit einem Gaswagen. In Kroatien erließ das Regime Ustascha schon im April 1941 Rassegesetze gegen Juden und Roma, denen bald Kleiderkennzeichen für Juden folgten. Nach Angehörigen der serbischen Minderheit ermordeten sie ab August 1941 auch Tausende kroatische Juden in dazu eingerichteten Lagern. Ab August 1942 deportierten sie auf Drängen der Deutschen 5500 internierte Juden nach Auschwitz. Im Mai 1943 wurden die auf italienischen Druck hin zwischenzeitig eingestellten Transporte wieder aufgenommen. Die italienischen Besatzungsbehörden retteten Tausenden kroatischen Juden das Leben, indem sie diese auf der Insel Rabinternierten.

    Im März 1942 wurden erstmals auch 1000 französische, in Compiègne inhaftierte Juden nach Auschwitz deportiert. Im Mai besuchte Heydrich Paris, um ein großes Deportationsprogramm mit dem Vichy-Regime zu besprechen. Dazu gehörte die Einführung des Judensterns. Am 16. und 17. Juli nahm die Polizei in Paris bei einer Razzia etwa 13.000 Juden ohne gültigen Pass fest. Sie wurden mit regelmäßigen Zügen vom Lager Drancy nach Auschwitz gebracht und dort meist sofort ermordet. Auch aus der unbesetzten Zone Frankreichs wurden ab 17. August 1942 eingewanderte Juden mitsamt ihren Kindern, die eigentlich als französische Staatsbürger rechtlichen Schutz genossen, in die osteuropäischen Vernichtungslager deportiert. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in den bislang unbesetzten Teil Frankreichs im November 1942 wurden diese Transporte von den Gefolgsleuten Eichmanns organisiert. Die französischen und italienischen Behörden in der bis September 1943 italienisch besetzten Zone um Nizza verweigerten oft die Auslieferung, so dass mehr als die Hälfte aller französischen Juden dem Abtransport entgingen. 75.000 von ihnen wurden deportiert, etwa 3000 davon überlebten die Lager.

    Ebenfalls im Juli 1942 begannen die Deportationen von etwa 25.000 Juden aus Belgien und etwa 107.000 Juden aus den Niederlanden. Während ständige zähe Verhandlungen mit dem Vichy-Regime erstere im Frühjahr 1943 stocken ließen, gingen letztere unvermindert weiter.

    In Griechenland wurden die Juden je nach Besatzungsbehörde sehr verschieden behandelt. Im italienisch besetzten westlichen Teil schützten die Behörden sie bis September 1943; in den deutsch und bulgarisch besetzten östlichen Teilen wurden die Juden aus mehreren Ghettos Salonikis ab März 1943 nach Auschwitz transportiert. Nach der Kapitulation Italiens vor den Alliierten schickten die Deutschen mit großem logistischem Aufwand tausende weiterer Juden ausKorfu und dem damals italienischen Rhodos dorthin. Insgesamt wurden rund 54.000 Juden aus Griechenland ermordet.

    In Bulgarien führte die Regierung im Juli 1942 Rassengesetze ein und gab bulgarische Juden auf deutschem Gebiet zur Deportation frei. Im März und April 1943 verhaftete sie circa 11.300 im von ihr besetzten Mazedonien und Thrakienaufgefundene bulgarische Juden, um sie den Deutschen auszuliefern. Die übrigen inländischen bulgarischen Juden blieben jedoch verschont.

    Die Regierung Rumäniens unter Antonescu ließ etwa 350.000 rumänische Juden in den von ihr besetzten Gebieten in großen Massenmorden nahezu vollständig ausrotten. Nur die Juden Transsylvaniens blieben bis März 1944 unter dem Schutz Ungarns, bis auch sie mit den ungarischen Juden direkt nach Auschwitz deportiert wurden. Die bereits fest geplante Deportation der Juden Altrumäniens ließ der Staatschef im Oktober 1942 überraschend stoppen. Diese waren jedoch weiterhin Verfolgung und Pogromen ausgesetzt.

    In Dänemark konnte die demokratisch gewählte Regierung unter deutscher Besatzung zunächst relativ unbehelligt weiterarbeiten. Sie verhinderte erfolgreich die Einführung von Judenstern und Rassengesetzen. Als der dänische Widerstand im Sommer 1943 anwuchs, beschloss die deutsche Militärverwaltung die Deportation der dänischen Juden. 7200 von ihnen konnten jedoch rechtzeitig vor dem bekannt gewordenen Termin mit Fischerbooten in das neutrale Schwedenfliehen; siehe dazu Rettung der dänischen Juden. Nur 500 dänische Juden wurden gefasst und nach Theresienstadt deportiert, wo die meisten überlebten. 734 norwegische Juden fanden in Auschwitz den Tod. Finnland lehnte eine Auslieferung der finnischen Juden ab. Von diesen kämpften einige auf deutscher Seite gegen die Sowjetunion.

    Etwa 9000 Juden Italiens wurden nach dem Sturz Mussolinis von Oktober 1943 bis Dezember 1944 großenteils nach Auschwitz deportiert. Zudem wurden viele Juden Norditaliens und der Adriaküste bis Kriegsende von Einsatzgruppen, die aus Polen dorthin verlegt worden waren, aufgespürt und ermordet.[19]

    Opfer

    Land Wolfgang Benz (2/1996) Enzyklopädie des Holocaust (4/2002) Burkhard Asmuss (1/2002)
    Albanien deportiert 591 3
    Belgien 28.518 28.900 25.000
    Bulgarien 11.3931
    Dänemark 116 60 3
    Deutschland 160.000–195.0002 134.500–141.500 165.000
    Estland 1.000
    Frankreich 76.134 77.320 75.000
    Griechenland 59.185 60.000–70.000 59.000
    Italien 6.513 7.680 7.000
    Jugoslawien 60.000–65.000 56.200–63.300 65.000
    Lettland 67.000
    Litauen 160.000
    Luxemburg 1.200 1.950 3
    Niederlande 102.000 100.000 102.000
    Norwegen 758 762 3
    Österreich 65.900 50.000 65.000
    Polen 2.700.000 2.900.000–3.000.000 3.000.000
    Rumänien 211.214 271.000–287.000 350.000
    Sowjetunion 2.100.000 1.211.500–1.316.500 1.000.000
    Tschechoslowakei 143.000 146.150–149.150 260.000
    Ungarn 550.000 550.000–569.000 270.000
    weitere Länder 2.800
    Summe 6.276.522–6.316.522 5.596.022–5.863.122 5.673.800
    Anmerkungen:
    Keine Angaben: -

    1 Die Zahlen beziehen sich auf Juden aus bulgarisch besetzten Gebieten; alle bulgarischen Juden wurden gerettet.
    2 Benz nennt 165.000 als realistische Schätzung.
    3 Asmuss fasst die Opfer aus Albanien, Dänemark, Luxemburg, Norwegen und Nordafrika in einer Zahl
    unter weitere Länder zusammen.

    Gesamtzahlen jüdischer Opfer

    Die Opferzahlen des Holocausts ließen sich bis 1990 nur ungefähr schätzen. Im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher wurde 1946 erstmals die ungefähre Zahl von sechs Millionen ermordeter Juden genannt. In einer eidesstattlichen Erklärung sagte Wilhelm Höttl, bis 1945 Mitarbeiter im Reichssicherheitshauptamt, aus, Eichmann habe ihm berichtet:[20]

    „In den verschiedenen Vernichtungslagern seien etwa vier Millionen Juden getötet worden, während weitere zwei Millionen auf andere Weise den Tod fanden, wobei der größte Teil davon durch die Einsatzkommandos der Sicherheitspolizei während des Feldzuges gegen Rußland durch Erschießen getötet wurde.“

    Holocaustforscher gingen jedoch zunächst von weniger von 1939 bis 1945 ermordeten Juden aus: Gerald Reitlinger schätzte sie 1953 auf 4,2 bis 4,7[21]Raul Hilberg 1961 auf 5,1 Millionen.[22] Martin Gilbert kam 1982 auf 5,7 Millionen.[23] 1987 trug die von einem internationalen Autorenkollektiv verfasste Enzyklopädie des Holocaust die damals möglichen genauesten Schätzungen aus vielen Einzelländern zusammen und kam so auf etwa 5,6 Millionen.

    Durch die Freigabe sowjetischer Archive seit 1990 konnten die bis dahin ungewissen Opferzahlen für Polen und die Sowjetunion etwa anhand von Deportationslisten, Zugfahrplänen und Mitgliedlisten jüdischer Gemeinden vor und nach dem Holocaust überprüft werden. Dabei stellte sich heraus, dass die Opferzahlen der Konzentrationslager Auschwitz zwar niedriger lagen als zuvor vermutet, dass aber allein dort 1,1 Millionen Menschen, darunter mindestens 900.000 Juden, ermordet worden waren.[24]

    Wolfgang Benz befasste sich in „Dimension des Völkermords“ (erschienen 1991, 2. Auflage 1996) mit allen heute zugänglichen Quellen, Auswertungs- und Berechnungsmethoden der Opferzahlen. Sein Werk gilt als besonders zuverlässig. Burkhard Asmuss veröffentlichte 2002 eine Aufstellung mit teilweise gröberen Schätzungen.[25] Insgesamt erhärtete sich dabei eine Gesamtopferzahl von mindestens 5,6 bis zu 6,3 Millionen ermordeten jüdischen Menschen. Dazu kommen Zahlen für Verletzte und Vertriebene.

    Weitere von Vernichtung bedrohte Gruppen

    Zum Vernichtungsprogramm der Nationalsozialisten gehörte auch die Ermordung von drei Mio. sowjetischenKriegsgefangenen und fast drei Mio. nichtjüdischen Polen durch Massenexekutionen, Kriegshandlungen oder Nahrungsentzug. Mehr als zwei Millionen Osteuropäer, vor allem Polen und Russen starben bei der ihnen auferlegten Zwangsarbeit. Die Nationalsozialisten folgten dabei dem Grundsatz „Vernichtung durch Arbeit“: Das Sterben der Zwangsarbeiter durch Hunger, Kälte, Überforderung und willkürliche Morde wurde bewusst in Kauf genommen und herbeigeführt. Solange die Betroffenen arbeitsfähig waren, diente ihre Zwangsarbeit wiederum der Fortsetzung des Krieges und damit weiterer Vernichtung.

    Auch die Einrichtung der Arbeitslager und die Verschleppung der Kriegsgefangenen war keine zufällige, sondern gezielt herbeigeführte Folge des Russlandfeldzugs. Im Generalplan Ost hatte man ein weitreichendes Programm dazu ausgearbeitet. Danach sollten bis zu 30 Mio. als „rassisch minderwertig“ bezeichnete Slawen allmählich durch Massenmord und Verbannung nach Sibirien ausgerottet werden.

    Deportation von Sinti und Roma, Fotografie: Asperg1940

    Ein lange verdrängtes Teilkapitel des Holocausts war der Völkermord an den europäischen Roma (siehe:Porajmos). Auch deren möglichst weitgehende „Ausmerzung“ beruhte auf rassistischen Denkmustern.

    Neben parteipolitischen Gegnern wurden auch andere missliebige Gruppen, etwa sogenannte AsozialeGewerkschaftlerZeugen Jehovas, andere oppositionelle Christen, unangepasste Jugendliche wieSwing-Liebhaber, Edelweißpiraten oder Mitglieder der bündischen Jugend sowie Homosexuelle in den KZs interniert und teilweise ermordet. Der Grad ihrer Verfolgung unterschied sich aber deutlich von dem auf völlige Ausrottung zielenden Genozid an Juden, der Versklavung und Massenvernichtung der Slawen und massenhaften Internierung und Tötung der „Zigeuner“.

    Täter

    Beweisdokumente

    Von der Planung des Holocausts existieren nur wenige schriftliche Dokumente, da der engere Täterkreis Ausmaß und Tragweite seiner Verbrechen vor der Nachwelt verbergen wollte und diese als „Geheime Reichssache“ behandelte. Die direkt Beteiligten unterlagen strengster Verschwiegenheitspflicht. Den führenden Nationalsozialisten war demnach der außerordentliche Zivilisationsbruch, den ihre Taten darstellten, vollauf bewusst.

    Heinrich Himmlers Memorandum zum „Madagaskarplan“ vom Mai 1940 bezeichnete die Zwangsdeportation aller europäischer Juden nach Madagaskar als „mildeste und humanste Art zur Endlösung der Judenfrage“, wenn man denn „die bolschewistische Methode der physischen Ausrottung eines Volkes aus innerer Überzeugung als ungermanisch und unmöglich“ ablehne.[26] Demnach erwogen die NS-Spitzen um Hitler die Judenvernichtung damals bereits. Nach Himmlers Posener Reden im Oktober 1943 vor an Massenexekutionen hinter der Ostfront beteiligten SS-Offizieren, Gauleitern und Vertretern der Wehrmacht geschah die restlose physische Judenausrottung auf Hitlers persönlichen Befehl. Dies bestätigte Himmlers Leibarzt Felix Kersten: Der SS-Führer habe im Frühjahr 1941 ihm gegenüber geäußert, dass „die Juden bis Kriegsende bis auf den letzten Menschen ausgerottet werden. Das ist der eindeutige Wunsch und Befehl des Führers.“[27] Hitler gab diesen Befehl also auf dem Höhepunkt seiner Macht, nicht erst in Folge der seit Dezember 1941 absehbaren möglichen militärischen Niederlage gegen die Sowjetunion.

    Bis dahin sollten die Juden wahrscheinlich in unwirtliche Regionen Russlands abgeschoben werden und dort zugrunde gehen. Doch als der rasche Sieg über die Sowjetunion ausblieb, wurde im Herbst und Winter 1941/42 beschlossen, noch während des Krieges in den besetzten Gebieten Osteuropas mit der „Endlösung“ zu beginnen. Für die Aktion Reinhard, in der alle Juden und Roma Polens ermordet werden sollten, wurden zusätzliche Vernichtungslager eingerichtet.

    Am 20. Januar 1942 fand unter der Leitung des „Chefs der Sicherheitspolizei und des SD“, Reinhard Heydrich, die später so genannte Wannseekonferenz bei Berlin statt. Dort besprachen hochrangige Regierungsbeamte die organisatorische Kooperation bei der „Endlösung der Judenfrage“. Laut dem einzigen erhaltenen Konferenzprotokoll – einem der wichtigsten schriftlichen Planungsdokumente – waren 11 Millionen Juden Europas zur Vernichtung vorgesehen. Auf heimlichen Tonbandaufnahmen des Mossad sagte der damalige Protokollant und „Judenreferent“ Adolf Eichmann vor seinem Prozess 1961, Heydrich habe ihm einige Tage zuvor persönlich und wörtlich mitgeteilt: Der Führer hat die physische Vernichtung der Juden befohlen.

    Beteiligte Gruppen und Gesellschaftsbereiche

    Der Holocaust war kein Projekt einer Einzelbehörde und wurde nicht nur von bestimmten dazu beauftragten Tätern durchgeführt, sondern von vielen Institutionen aller Gesellschaftsbereiche ermöglicht, mit getragen, geplant, organisiert und vollzogen. Seit den Forschungen Raul Hilbergs werden dabei bürokratische Entscheidungsabläufe, Arbeitsteilung, Zuständigkeiten und ihr Zusammenwirken untersucht, aber auch gemeinsame Interessen, ideologischer Konsens und praktische Bündnisse zwischen alten und neuen Eliten, Führung und Bevölkerungen.

    Historiker gehen heute von bis zu 500.000 „an den Schreibtischen wie auf den Schauplätzen“ an den Judenmorden beteiligten, meist männlichen, Deutschen und Österreichern sowie nochmals einigen Hunderttausend Kollaborateuren aus den von Deutschland besetzten oder mit ihm verbündeten Staaten aus.[28] Als Haupttäter werden nicht mehr wie in der Nachkriegszeit ein monolithischer Terrorapparat, die SS, sondern Mitglieder aller Machtsäulen des NS-Staates angesehen:

    • Adolf Hitler und der engere Führungszirkel des NS-Regimes, die die Leitlinien der Vernichtungspolitik bestimmten und in allgemeine Befehle und Verordnungen umsetzten,
    • die Massenpartei NSDAP, die die Hetzpropaganda entfaltete, die den Holocaust vorbereitete und begleitete, deren Gauleiter und Ortsgruppenleiter die Entrechtung und Deportation der Juden und anderer Opfergruppen in ihrem Bereich vorantrieben, deren SA und Hitlerjugend direkt an Verfolgungs- und Mordaktionen in der Vorkriegszeit (z. B. Judenboykott, Novemberpogrome 1938) und gegen Kriegsende (Endphaseverbrechen gegen KZ-Häftlinge auf Todesmärschen usw.) teilnahmen;
    • die SS als dem Führer persönlich verpflichtete elitäre Terrororganisation, deren weitverzweigte Untergliederungen die rassistische Bevölkerungs- und Vernichtungspolitik in den eroberten und eingegliederten Gebieten durchführten und dort das entsprechende Lager- und Ghettosystem organisierten. Hier wird nicht nur den Einsatzgruppen, sondern auch den Polizeibataillonen und ihren jeweiligen Vorgesetzten, den Höheren SS- und Polizeiführern sowie den SS-Hauptämtern – besonders dem Reichssicherheitshauptamt – eine Hauptverantwortung an den Massenmorden zugewiesen.
    • die Gestapo, Ordnungs-, Sicherheits- und Kriminalpolizei: Sie sollten möglichst alle „Reichs- und Volksfeinde“ aufspüren, überwachen und „ausschalten“ und wirkten dabei mit der SS zusammen.
    • die Wehrmacht: Deren Oberkommandos und Generäle trugen die Vernichtungsziele des Russlandkrieges mit, setzten sie in völkerrechtswidrige Befehle um und halfen auf vielfältige Weise logistisch bei der Judenvernichtung, etwa indem sie Soldaten für Massenerschießungen bereitstellten, die Judenkennzeichnung in besetzten Gebieten erzwangen, jüdische Kriegsgefangene aussonderten und Juden als Partisanen ermorden ließen oder selbst ermordeten.
    • viele Wirtschafts- und Industrieverbände und – unternehmen, die von der Arisierung, Zwangsarbeit und vom Aufbau der Vernichtungsindustrie in den Lagern profitierten und daran mitwirkten.
    • die zivilen und militärischen Besatzungsverwaltungen, besonders in Osteuropa, die die wirtschaftliche Ausbeutung und rassistische Bevölkerungspolitik in ihren Gebieten organisierten, durchführten, zum Teil in einen Wettlauf bei deren „Entjudung“ eintraten und dazu Druck auf die Berliner Zentralbehörden ausübten.
    • das Personal vieler Staats- und Verwaltungsbehörden, die mit Gesetzen, Verordnungen, Verwaltungsakten und konkreten Maßnahmen an der Judenverfolgung, -ausgrenzung, -deportation und -vernichtung mitwirkten:[29] Es gab kaum eine Behörde, […], die nicht „von Amts wegen“ für die „Lösung“ einer „Judenangelegenheit“ zuständig war.

    Als indirekte, aber deswegen nicht weniger verantwortliche Tätergruppen werden erachtet:

    • Wissenschaftsinstitute, Universitäten und Fakultäten, die – z. B. in der Medizin, Völkerkunde, Raumplanung – mit interessegeleiteter Forschung ideologische Gründe lieferten, Pläne erstellten, Aufträge vergaben und sich – etwa durch die Abnahme von Leichen für „anatomische Rassestudien“ oder von lebenden Häftlingen für Menschenversuche – an Mordaktionen beteiligten.
    • die Kirchen, die ihre Tauf- und Eheregister zur Erfassung der „Nichtarier“ zur Verfügung stellten, selbst „Ariernachweise“ erstellten und die ausführenden Täter überwiegend moralisch entlasteten.
    • weite Teile der Bevölkerung, die im Herrschaftsbereich der Nationalsozialisten lebten und die sich mehr oder weniger offen unterstützend oder mindestens gleichgültig zeigten.

    Reaktionen in der NS-Zeit

    Wissen und Haltung der nichtjüdischen Deutschen

    Während die zunehmende Judenverfolgung in Deutschland vor aller Augen geschah, achtete das NS-Regime bei der „Endlösung“ auf strengste Geheimhaltung. SS-Angehörigen war es unter Androhung der Todesstrafe verboten, über die Ermordung von Juden oder Sinti und Roma zu berichten.

    Der übrigen Bevölkerung stellte man die Deportationen der Juden aus dem Reich offiziell als „Umsiedlungen“ dar. Eine Mehrheit nahm diese Lüge ohne zu fragen hin, obwohl allein diese Massendeportationen ein schweres Unrecht waren. Dass „Umsiedlung“ tatsächlich Massenmord bedeutete, erfuhren manche Deutsche nur vom Hörensagen, etwa von Soldaten auf Heimaturlaub, und durch „Flüsterpropaganda“ (Hannah Arendt). Der Widerstandskämpfer Helmuth James Graf von Moltke schrieb 1943: Mindestens neun Zehntel der Bevölkerung weiß nicht, dass wir Hunderttausende von Juden umgebracht haben. Doch selbst das Zehntel, das ansatzweise Bescheid wusste, hat – von wenigen rühmlichen Ausnahmen abgesehen – nichts dagegen unternommen. Dabei war die Vernichtung nur die logische Folge des allmählichen Verschwindens der Juden aus dem gesellschaftlichen Leben in Deutschland, das für jeden offensichtlich war.

    Obwohl der Völkermord an den Juden die geplante Folge der nationalsozialistischen Rassenpolitik war, glaubten damals und glauben noch heute manche Menschen, dass die Bilder und Berichte aus den Konzentrationslagern Bestandteil der britischen und amerikanischen Kriegspropaganda seien. Nichtwissen und Nicht-Wissen-Wollen über den Holocaust gehen dabei ineinander über.

    Haltung der Alliierten

    Seit 1933 kritisierten ausländische Staaten die nationalsozialistische Innenpolitik, besonders die Verfolgung von Juden und anderen Minderheiten. Bei der von US-Präsident Roosevelt angestoßenen Konferenz von Évian im Juli 1938 war jedoch fast kein Teilnehmerstaat zur Aufnahme jüdischer Flüchtlinge oder Erhöhung seiner Einwanderungsquoten bereit.

    Nach Kriegsbeginn verstärkte sich die Kritik der Alliierten; dennoch wurden die europäischen Juden nicht präventiv vor den vorrückenden Truppen der Achsenmächte evakuiert. Seit 1942 wurde den Alliierten die systematische Ausrottungspolitik des NS-Regimes bekannt. Sie verurteilten diese äußerst scharf und begründeten damit auch ihre Kriegsstrategie. Mitte Dezember 1942 warnten die USA, Großbritannien und weitere 10 Regierungen die deutsche Regierung, dass „die Verantwortlichen einer Vergeltung nicht entgehen“ würden (Interalliierte Erklärung zur Vernichtung der Juden vom 17. Dezember 1942). Gezielte Maßnahmen, um den Holocaust zu beenden oder aufzuhalten, ergriffen sie aber nicht. Ihre Kriegsführung richtete sich seit Kriegseintritt der USA primär auf die vollständige Kapitulation des NS-Regimes.

    Als die ersten Nachrichten über die Massenvernichtung eintrafen, versuchte das US-Außenministerium deren Veröffentlichung zu unterdrücken. Auf Druck der öffentlichen Meinung trat im April 1943 auf Bermuda erneut eine internationale Konferenz zusammen, um Lösungen für Flüchtlinge zu erörtern. Wie die Vorkriegskonferenz von Evian verlief auch sie ergebnislos. Erst nach Intervention des Finanzministers Henry Morgenthau kündigte Roosevelt am 22. Januar 1944 die Einsetzung des War Refugee Board an. Dieses Gremium trug zur Rettung mehrerer Tausend Juden bei.

    Die britische Regierung behinderte und unterließ in einzelnen Fällen mögliche Hilfeleistungen. Als im Dezember 1942 einige britische Abgeordnete verlangten, jüdischen Flüchtlingen müsse sichere Zuflucht versprochen werden, lehnte der britische Außenminister dies mit der Begründung ab, es gäbe „Sicherheitsbedenken“ und „geografische Probleme“. Anfang 1943 wurde bekannt, dass man gegen Hinterlegung einer gewissen Summe in der Schweiz 70.000 rumänische Juden hätte retten können. Die Regierung hatte den Plan jedoch blockiert, da sie eine Schwächung der eigenen und eine Stärkung der deutschen Position befürchtete.

    Die sowjetischen Behörden lieferten deutsche Juden – darunter viele Kommunisten, die in Russland Zuflucht gesucht hatten – nach Abschluss des Hitler-Stalin-Paktes im August 1939 den Nationalsozialisten aus. Nach dem Überfall der Wehrmacht im Juni 1941 blieb die besondere Gefährdung der sowjetischen Juden unberücksichtigt. Die sowjetische Berichterstattung verschwieg die deutsche Ausrottungspolitik. Jüdische Flüchtlinge fanden oft keine Unterstützung durch die Partisanen, wurden von diesen nicht als Mitkämpfer aufgenommen und zum Teil ihrer Waffen und Nahrungsmittel beraubt.

    Nach Kriegsende trafen in der britischen und amerikanischen Besatzungszone etwa 200.000 jüdische Flüchtlinge ein, die meist jahrelang in besonderen Lagern untergebracht wurden. Ein britischer General, der die United Nations Relief and Rehabilitation Administration leitete, behauptete, eine jüdische „Geheimorganisation“ würde Juden nach Deutschland „schmuggeln“. Sie seien „gut gekleidet, wohlgenährt und rotwangig“ und besäßen „große Geldbeträge“. Mitte 1946 untersagten die britischen Behörden jüdischen Flüchtlingen den Zugang zur britischen Besatzungszone.

    Wegen solcher Erfahrungen vermuten manche Vertreter jüdischer Opfergruppen, dass einige führende Kräfte im Westen der NS-Propaganda erlagen, wonach das „Weltjudentum“ den Krieg verursacht habe, um sich der Herrschaft über die angelsächsischen Staaten zu bemächtigen. Eine gesamteuropäische Verantwortung für den Holocaust betonen auch Kirchenvertreter seit 1945: oft, aber nicht immer zur Relativierung des deutschen Schuldanteils.

    Widerstand

    Jüdischer Widerstand

    Die nach dem Krieg weit verbreitete Auffassung, die Juden hätten kaum Widerstand gegen ihre Deportationen und schließliche Ermordung geleistet, wurde in den letzten Jahren von der historischen Forschung korrigiert. Nur wenige Juden ahnten zunächst etwas vom ganzen Ausmaß des ihnen zugedachten „Schicksals“. Für viele waren die Informationen über Massenvernichtungslager, die um 1942/43 unter anderem in den jüdischen Ghettos PolensLitauens undWeißrusslands zunehmend kursierten, lediglich Gerüchte. Die Vorstellung, dass sie als ganzes Volk ermordet werden sollten, erschien den meisten anfangs schon wegen der Dimension als wenig glaubhaft. Auch wenn sie seit HitlersMachtübernahme beziehungsweise der Besetzung ihrer jeweiligen Herkunftsländer offensichtlich unter der NS-Judenverfolgung zu leiden hatten und viele von ihnen schon in den Ghettos an HungerMangelkrankheiten oder in Folge gewaltsamer Übergriffe starben, nahmen sie doch an, dass ihr Leben insgesamt – zumindest als Arbeitskraft – wichtig genug war, um wenigstens als Sklavenarbeiter überleben zu können, bis die Deutschen besiegt seien. So entstand das Bild von den scheinbar willenlosen Opfern, die ihren Verfolgern nichts entgegenzusetzen gehabt hätten.

    Tatsächlich war der Widerstand der Juden gegen ihre Mörder, wenngleich unter denkbar ungünstigen Bedingungen, zumindest nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges verbreiteter und vielfältiger, als weithin angenommen wird. Eines der bekanntesten Beispiele dafür – und ein Fanal für den jüdischen Widerstand insgesamt – war der Aufstand im Warschauer Ghetto vom 19. April bis zum 16. Mai 1943. Er wurde organisiert durch die jüdische Kampforganisation„ZOB“ in der Endphase der Auflösung des Ghettos durch die Nationalsozialisten, als alle dort noch verbliebenen Juden in die Vernichtungslager – vor allem nach Treblinka – deportiert werden sollten. Die Untergrundorganisation war von Kurieren, die zwischen dem „arischen“ Teil und dem abgeriegelten jüdischen Ghetto Warschaus unter lebensgefährlichen Bedingungen pendelten, nach und nach mit eingeschmuggelten Waffen, hauptsächlich Handfeuerwaffen (Gewehre,Pistolen und entsprechende Munition), Handgranaten und Sprengstoff beliefert worden. Die in verschiedenen Häusern des Ghettos kämpfenden Gruppen konnten den eindringenden Räumkommandos der SS zunächst in einem Überraschungsmoment hohe Verluste beibringen und sie in die Flucht schlagen. Daraufhin kehrte die SS mit schwerem Gerät wie Panzern und Artilleriegeschützen zurück. Trotz der Übermacht der SS konnten sich die jüdischenWiderstandsgruppen in einem etwa vier Wochen andauernden Häuserkampf halten. Am Ende blieb den noch übrigen Kämpfern nur die Kapitulation und damit in den meisten Fällen der Tod durch Erschießen. Nur wenige Beteiligte dieses Aufstands konnten sich durch die Abwasserkanäle retten.

    Auch in anderen Ghettos bildeten sich jüdische Widerstandsgruppen, die verschiedentlich Ghettobewohnern zur Flucht verhalfen, und vereinzelt auch kleinere Revolten initiieren konnten, so zum Beispiel in Białystok und Vilnius. Ferner gab es in den KZs und Vernichtungslagern Osteuropas in einigen Fällen Revolten und Aufstände jüdischer Häftlinge:

    Der Aufstand von Treblinka am 2. August 1943 war der erste Aufstand in einem Vernichtungslager mit der Folge einer Massenflucht jüdischer Lagerinsassen. Neben der Flucht war ein Ziel des Aufstands, das Lager zu zerstören. Diesen von etwa 400 Häftlingen durchgeführten Aufstand überlebten letztendlich bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs etwa 60 Personen.

    Am 14. Oktober 1943 kam es zu einem von sowjetisch-jüdischen Kriegsgefangenen angeführten weiteren bekannt gewordenen Aufstand im Vernichtungslager Sobibor in Ostpolen. Dabei gelang es den Aufständischen, neun Angehörige der Wachmannschaften zu töten, bevor die gut vorbereitete Revolte bemerkt wurde. Sie weitete sich zu einem Massenaufstand der Häftlinge aus, denen es gelang, die Tore des Lagers von innen heraus zu öffnen. 65 jüdischen Gefangenen gelang letztlich die Flucht. Viele von ihnen schlossen sich danach verschiedenen Partisanengruppen in den Wäldern Polens an. Das Ende des Krieges erlebten 47 dieser Flüchtlinge aus Sobibor. Gegen Ende des Jahres 1943 gaben die Nationalsozialisten das Lager in Folge der Massenflucht auf.

    Im KZ Auschwitz-Birkenau, dem größten deutschen Vernichtungslager, gab es in der Zeit seines Bestehens etwa 700 einzelne Fluchtversuche, von denen etwa 300 erfolgreich waren. Am 15. September 1944 schlug die nach einem Fluchtversuch wiedergefangene Mala Zimetbaum, die dem Lagerwiderstand angehörte, vor ihrer Hinrichtung einen SS-Mann ins Gesicht. Am 7. Oktober 1944 kam es zum verzweifelten Aufstand des jüdischen Sonderkommandos inAuschwitz, das an den Krematorien, den Verbrennungsöfen für die Opfer der Massenvergasungen, eingesetzt war. Durch die Zündung des von weiblichen Gefangenen eingeschmuggelten Sprengstoffs wurde ein Teil des Krematoriums IV zerstört. 250 Gefangene versuchten eine Massenflucht. Sie alle wurden jedoch relativ schnell gefasst und umgebracht.

    Europaweit waren Tausende untergetauchte Juden beteiligt am Partisanenkrieg gegen die deutschen Besatzer, insbesondere in FrankreichBelgien, den NiederlandenItalien, den Balkanstaaten und Griechenland, wo sich jüdischePartisanen meist den bestehenden Widerstandsgruppen anschlossen. In Osteuropa, vor allem im katholisch geprägten Polen, gelang es den aus den KZs und Ghettos Entkommenen eher selten, sich schon bestehenden Partisanengruppen anzuschließen, da dort oftmals auch unter NS-Gegnern antisemitische Ressentiments vorherrschten. Aufgrund dieses Umstands bildeten sich gerade in Polen stärker als in West- und Südeuropa auch eigene spezifisch jüdische Partisaneneinheiten, die trotz ihrer anfänglichen Unerfahrenheit schnell in den Ruf kamen, besonders entschlossene und motivierte Kämpfer gegen die Deutschen zu sein, und die im weiteren Kriegsverlauf von der vorrückenden Roten Armee teilweise bevorzugt mit Waffen versorgt wurden. Insbesondere beim so genannten Schienenkrieg, der sich auf Anschläge und Sabotageaktionen gegen Eisenbahntransporte der deutschen Wehrmacht an die Ostfront konzentrierte, traten jüdische Partisanengruppen häufig in Erscheinung und schlugen zeitweilig erhebliche Lücken in die Kriegsinfrastruktur der Deutschen.

    In der mit den Deutschen kollaborierenden französischen Kolonie Algerien waren es jüdische Widerstandskämpfer, die bei der Operation Fackel die als uneinnehmbar geltende Festung Algier von innen erstürmten, und damit einen entscheidenden Beitrag für die Landung der Alliierten und deren anschließenden erfolgreichen Feldzug gegen die deutsche Wehrmacht in Nordafrika leisteten.

    Viele Juden, die in den 1930er Jahren und zu Beginn des Krieges vor den Nationalsozialisten ins sichere Ausland emigrieren konnten, schlossen sich während des Zweiten Weltkrieges den regulären Truppen der verschiedenen Alliiertenan. In vielen Armeen gab es eigene jüdische Einheiten in unterschiedlichen Waffengattungen, die als Soldaten gegen das NS-Regime kämpften, beispielsweise die Jüdische Brigade als Teil der britischen Armee. Gegen Ende des Krieges wurde die jüdische Fluchthilfe-Bewegung Beriha (hebr. „Flucht“) gegründet, mit deren Hilfe zwischen 1944 und 1948 etwa 250.000 Juden aus osteuropäischen Ländern flüchten konnten. Nach dem Krieg dienten emigrierte deutsche Juden den Alliierten oft als Übersetzer im besetzten Deutschland. Ein prominentes Beispiel dafür ist der Schriftsteller Stefan Heym, der als Offizier der amerikanischen Armee und Angehöriger der sogenannten Ritchie Boys nach Deutschland zurückkehrte.

    Schätzungen zufolge waren europaweit bis zu 1,5 Millionen Juden am regulären militärischen Kampf, als auch im Untergrund als Partisanen aktiv am Widerstand gegen die nationalsozialistische Tyrannei beteiligt.[30]

    Innerdeutscher Widerstand und Hilfsaktionen

    Vereinzelt setzten sich auch nichtjüdische Deutsche gegen den geplanten und laufenden Genozid an den Juden zur Wehr.

    Der deutsche Industrielle Oskar Schindler bewahrte im Deutschen Reich 1200 jüdische Zwangsarbeiter vor der Vernichtung, indem er sie bis Kriegsende als kriegswichtig für seinen Betrieb deklarierte und für ihren Unterhalt persönlich aufkam. Diese Art Rettungstaten waren mit ständiger Lebensgefahr verbunden und selten. Sie sind angesichts der Mittäterschaft oder Gleichgültigkeit der deutschen Bevölkerungsmehrheit um so höher zu bewerten.

    Auch die als Rote Kapelle bezeichnete Berliner Gruppe versteckte Juden und verhalf ihnen zu falschen Pässen, mit denen sie ausreisen konnten. Das Büro Grüber der Bekennenden Kirche half seit 1938 Christen jüdischer Herkunft, aber auch Juden zur Ausreise. Eine ähnliche Anlaufstelle gab es auch auf katholischer Seite.

    Am 27. Februar 1943 versammelten sich die Ehepartner und Angehörigen von „Mischjuden“, die als Zwangsarbeiter in Berliner Rüstungsbetrieben beschäftigt waren und nun deportiert werden sollten, vor dem Gestapohauptquartier in der Berliner Rosenstraße. Dies war die einzige öffentliche Protestdemonstration während des Krieges gegen eine Deportation, die zudem erfolgreich war: Die inhaftierten Personen wurden freigelassen.[31]

    Das Untertauchen und das Verstecken von inländischen Flüchtlingen

    Das Untertauchen von jüdischen Bewohnern während der NS-Zeit zur Rettung vor der Deportation führte zu der Bezeichnung, als U-Boot leben. Zum Teil wurde von den betreffenden Personen versucht, dieses Verschwinden durch einen vorgetäuschten Selbstmord oder die Ankündigung einer Reise plausibel zu machen. Das Verschwinden aus der Einwohnerliste konnte für die als U-Boot bezeichnete Person und für ihre Helfer schwerwiegende Folgen haben. Im Falle der Entdeckung wurde die Person ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung verhaftet. Allerdings konnte sie nicht mit einem gerichtlichen Verfahren rechnen, sondern wurde dadurch in aller Regel zum Häftling in einem Konzentrationslager. Davor kam jedoch eine Zeit der Vernehmungen und Folter durch die Gestapo, die auf diese Weise weitere „U-Boote“ suchte. Sollte die Verbindung zu weiteren Helfern bekannt werden, waren auch diese massiv gefährdet. Die rechtlichen oder faktischen Bedrohungen konnten sich nach Reichsgebiet oder Besatzungsstatut und nach Position der jeweiligen Person zur Besatzungsmacht, der Polizei bzw. den NSDAP-Stellen unterscheiden.

    Es gab in Deutschland relativ viele lokale verdeckte Netzwerke von Helfern, die Menschen in Not (Flüchtlingen, vor allem Juden u.a.) halfen. Oftmals hatten die Flüchtlinge Adressen von Menschen bei sich, die sie zwar nicht kannten, von denen sie aber durch andere wussten, dass sie ihnen auf ihrer Flucht weiterhelfen würden. Oft bekamen die Flüchtlinge dann von diesen Helfern eine weitere Adresse auf ihrem Weg, als neuen Anlaufpunkt. Es waren in aller Regel Privatleute, die aus ihrem Gewissen heraus Menschen auf der Flucht versteckten oder anderweitig weiterhalfen und keine Rücksicht darauf nahmen, dass sie und ihre Familie, würden sie entdeckt, Schlimmes zu erwarten hätten. Solche Netzwerke sind zum Teil aus den verfolgten politischen Parteien und Organisationen heraus entstanden zum anderen aus christlichen Gruppierungen. Vielfach handelten Menschen, weil Angehörige durch die NSDAP oder Gestapo-Stellen bereits zu Tode gekommen waren und sie möglicherweise deshalb ihr eigenes Leben gering schätzten.

    Das Untertauchen einer Person in einem von Kriegswirtschaft geprägten Land ist ein technisch sehr schwieriges Verhalten. Lebensmittel sind nicht auf dem freien Markt erhältlich sondern nur gegen Abschnitte von Lebensmittelkarten, die eine Bezugsberechtigung und deren Überprüfung voraussetzen. Das Mitsichführen von Gepäck kann bei Kontrollen sofort Verdacht auslösen – wird das eigene Gepäck zurückgelassen, besteht die Gefahr es durch einen plötzlich notwendigen Wechsel des illegalen Übernachtungsplatzes zu verlieren. Der länger als übliche Aufenthalt in einer Gaststätte, Bibliothek oder einem Kino kann Nachfragen zur Identität auslösen. Das zufällige Zusammentreffen mit Personen, die vom Verschwinden wissen und die zugleich potentielle Unterstützer des NS-Regimes sind, musste möglichst vermieden werden. Das Wissen um diese Gefährdungen war sicher ein hoher Stressfaktor. Die Gestapo versuchte gezieltSpitzel in solche Netzwerke einzuschleusen (Berlin – Februar 1943; z.  B. Stella Goldschlag).

    Siehe auch: Judenretter (andere Ausdrücke: „Judenhelfer“, „Judenbegünstigung“), Die Gerechten unter den Völkern

    Widerstand in den besetzten oder verbündeten Ländern

    Eine, verglichen mit der Zahl ermordeter europäischer Juden, kleine Anzahl wurde gerettet, weil die Regierungen ihrer Heimatländer der Forderung des Deutschen Reichs zu ihrer Auslieferung nicht nachgaben.

    Finnland, seit 1941 Deutschlands Verbündeter im Krieg gegen die Sowjetunion, lieferte seine Juden größtenteils nicht aus, obwohl Himmler dies im Sommer 1942 bei einem Finnland-Aufenthalt von der finnischen Regierung gefordert hatte. Der Premier Rangell soll darauf geantwortet haben, Finnlands Juden seien Bürger wie alle anderen und dienten auch als Soldaten im Krieg gegen die Sowjetunion. Diese Praxis wurde aber schon ab Dezember 1942 eingestellt, nachdem Zeitungen und einige Politiker dagegen protestiert hatten. Zwar wurde jüdischen Flüchtlingen zeitweise die Einreise nach Finnland verweigert; aber die etwa 1.800 finnischen Juden entgingen dem Zugriff der Deutschen. Einige ausländische Juden wurden dennoch ausgeliefert, weil sie Kommunisten waren. Neuere Forschungen ergaben, dass Finnland von 1941 bis 1944 insgesamt 129 Flüchtlinge sowie über 2800 sowjetische Kriegsgefangene an das Deutsche Reich auslieferte. Darunter waren etwa 78 Juden.

    In Dänemark ergriff König Christian X. demonstrativ Partei für die Juden, als die deutschen Besatzungsbehörden auch sie zum Tragen des Judensterns zwingen wollten. Ein zum Widerstand gehörender Mitarbeiter der Besatzungsmacht warnte die dänische Untergrundbewegung vor drohenden Razzien der SS. Daraufhin gelang es unter Mithilfe großer Teile der Bevölkerung im September und Oktober 1943, die meisten der im Land lebenden ca. 6000 Juden in das neutrale Schweden zu schleusen. So wurde eine vergleichsweise niedrige Anzahl dänischer Juden, 161 Menschen, in deutschen Lagern ermordet. (Siehe auch: Rettung der dänischen Juden)

    Der italienische Faschismus war, anders als der deutsche Nationalsozialismus, nicht antisemitisch ausgerichtet. Dazu kam, dass Italien anfangs ein Verbündeter Deutschlands und kein von diesem besetztes Land war. Zwar wurden nach Kriegsbeginn antijüdische Gesetze erlassen, aber die Regierung und besonders die Armee widersetzten sich dem Drängen der Deutschen, die italienischen Juden in den Tod zu schicken. Sie wurden interniert, aber unter besseren Bedingungen als in den deutschen Konzentrationslagern und ohne ständige Todesdrohung. Daher flüchteten einige Juden aus dem besetzten Frankreich und aus Jugoslawien nach Italien. Erst nach dem Frontwechsel Italiens 1943 behandelten die Deutschen das Land wie ein besetztes Gebiet und überführten die italienischen Juden in ihre eigenen Vernichtungslager.

    Auch das Beispiel Bulgariens – ebenfalls ein Verbündeter Deutschlands – beweist, dass ein entschiedener Widerstand die deutschen Pläne erfolgreich durchkreuzen konnte. Hier wurden dank der festen Haltung von Regierung und Bevölkerung etwa 50.000 Juden gerettet. (Siehe auchManifest zur Beendigung antisemitischer Maßnahmen in der Biografie von Dimitar Peschew)

    Viele Polen waren traditionell vom katholischen Antijudaismus geprägt. Trotzdem gab es neben Personen, die Juden auslieferten – viele auch um selbst zu überleben – einige (auch katholische) Gruppierungen wie die Żegota, die den Juden halfen, obwohl dafür, anders als in Westeuropa, nicht nur die Todesstrafe für den einzelnen Helfer, sondern regelmäßig auch für seine Familie oder das ganze Dorf drohte. Mehr als eine halbe Million polnischer Juden überlebte den Holocaust, viele durch Hilfen aus der Bevölkerung. Viele Polen waren entsetzt über die Ermordung jüdischer Kinder und versteckten sie zum Beispiel auf dem Land, bei den Partisanen oder in katholischen Klöstern. So stellen die Polen auch mehr als ein Drittel aller in Yad Vashem als Gerechte unter den Völkern Ausgezeichnete dar.

    Ähnliches berichtete Helene Holzman aus dem 1941 besetzten Litauen.

    Siehe auch: Die Haltung von Papst Pius XII. zu NS-Verbrechen

    Weiterer europäischer Widerstand

    Die von den Achsenmächten umschlossene neutrale Schweiz lieferte keine Juden mit Schweizer Bürgerrecht aus. Während des Krieges nahm sie zigtausende von Flüchtlingen, darunter auch viele Juden, legal auf, viele weitere schafften den Grenzübertritt illegal und wurden von den Behörden (geduldet) oder von Privaten (illegal) im Land behalten. Insbesondere in den letzten Kriegsjahren, als auch die Schweiz nur noch wenige Flüchtlinge aufnehmen konnte, konnten an der Westschweizer Landesgrenze Flüchtlinge doch auf Soldaten hoffen, die einmal auch wegschauten, oder auf hilfsbereite Bürger, die die Flüchtlinge mit Kost und Logis versorgten. Insgesamt überlebten in der Schweiz 275.000 Flüchtlinge – davon 26.000 aus dem Ausland in die Schweiz geflüchtete Juden. Unter der sog. „Das Boot ist voll“-Doktrin wurde aber auch eine große unbekannte Anzahl von Flüchtlingen – darunter mind. 30.000 Juden – an der Grenze zurück gewiesen oder illegal Eingereiste den Nationalsozialisten an der Grenze übergeben und damit in den (fast) sicheren Tod geschickt.

    Die Schweiz wurde von Hitler mehrfach aufgefordert, keine weiteren Juden aufzunehmen und geflüchtete Juden auszuliefern. Zumindest letzterer Forderung wurde nie entsprochen, der ersten im Laufe des Krieges mal mehr, mal weniger, je nach aktueller Kriegslage und subjektiv eingeschätzter Invasionsgefahr. Die Schweiz versuchte während des Krieges, zwischen ihren humanitären Grundsätzen (Aufnahme von Flüchtlingen) und militärischen Selbstschutz-Interessen (Geringhalten von Invasionsabsichten seitens der Nationalsozialisten) die Balance zu finden. Ob der Schweiz das gelungen ist, oder ob sie mehr Juden hätte aufnehmen können oder müssen und ob die Aufnahme von mehr Juden zu einer Invasion der Schweiz geführt hätte, ist unter Historikern sehr umstritten. Insgesamt überlebten Hunderttausende Personen in der Schweiz, die in den Nachbarländern wohl nicht überlebt hätten.

    Die Befreiung der Überlebenden in den Lagern

    Entsprechend dem Fortschritt der alliierten Angriffe gegen die Hitler-Koalition wurden Überlebende in den Lagern zu sehr verschiedenen Zeitpunkten befreit. Als Beispiele werden hier jeweils KZ genannt, die von einem der Alliierten als erste in seinem Frontabschnitt erreicht wurden.
    1944

    • 23. Juli: die Rote Armee befreit das KZ Majdanek als erstes der großen KZ/Vernichtungslager im von Deutschland besetzen Polen.
    • Im August 1944 können auch westliche Journalisten erstmals aus dem KZ Majdanek berichten (Titelgeschichten des Life-Magazin am 28. August und in der New York Times am 30. August 1944).

    1945 (im Osten)

    • 27. Januar: Das KZ Auschwitz-Monowitz wird am Vormittag, das Stammlager Auschwitz I und das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau am frühen Nachmittag durch die Soldaten der sowjetischen 322. Division befreit.[32]

    (im Westen)

    In den Monaten darauf erfolgt die Rückführung der meisten noch lebenden ehemaligen KZ-Häftlinge in die Heimatorte/-länder; Stichworte Displaced Persons – DP-Camps). Nach dem strengen Winter 1945/1946 bleiben Gruppen von DPs aus ganz verschiedenen Gründen heimatlos in Deutschland und werden nicht mehr repatriiert.

    Fast überall in den befreiten Lagern entstanden Häftlingsvereinigungen, die dort zunächst wichtige soziale (Überlebens-) Funktionen für die Mitgefangenen ausüben.

    Erklärungsansätze

    Holocaustforschung

    Yad Vashem, Jerusalem, gegr. 1953

    United States Holocaust Memorial Museum, Washington D.C., seit 1993
    → Hauptartikel: Holocaustforschung

    Die Holocaustforschung umfasst die gesamte historische Erforschung der Schoah an den Juden Europas, auch des Zusammenhangs mit weiteren Verbrechen (PorajmosAktion T4Generalplan Ost). Es gibt sie weltweit, jedoch besonders in den USAGroßbritannienIsraelPolen und Deutschland. Entstanden ist sie zum Teil aus den Nachforschungen zu den Gerichtsverfahren gegen Täter, den Opferberichten von Überlebenden und der Gestaltung von Mahnstätten bereits in der direkten Nachkriegszeit.

    Angesichts der gesamtstaatlichen Durchführung und Dimensionen des Holocausts ist die Forschung bis heute intensiv bemüht, seine Ursachen und Entstehungsbedingungen aufzuklären. Eine zentrale Frage ist dabei, warum sich viele Menschen an seiner Planung, Durchführung und Verheimlichung beteiligten und wie es dazu kam. Die Antworten darauf und Erklärungsversuche der Vorgeschichte sind vielfältig.

    Gesellschaftliche und ideologische Grundlagen

    → Hauptartikel: Nationalsozialismus

    Die Nationalsozialisten bauten ihre Ideologie auf längst bekannte Traditionen auf: vor allem den etwa 130 Jahre wirksamen Antisemitismus bis 1945, der seinerseits in fast ganz Europa an einen seit Jahrhunderten verbreiteten Antijudaismus anknüpfte. Er war besonders in Deutschland und Österreich seit 1800 mit dem aufkommenden Nationalismus verbunden, der sich seit der Niederlage derradikaldemokratischenliberalen und frühsozialistischen Bewegungen in der Märzrevolution von 1848/49 verstärkte und sich spätestens nach Bismarcks Entlassung im Kaiserreich zu einem expansivenChauvinismus entwickelte.

    Ab etwa 1860 verband sich Judenfeindschaft besonders in Frankreich, Russland und Deutschland mit pseudowissenschaftlichen Rassenlehren und Welt-Verschwörungstheorien. Gegen die Jüdische Emanzipation bildeten sich Völkische Bewegungen. Im Kaiserreich entstanden seit 1879 verschiedene Vereinigungen und Parteien mit antisemitischen Programmen oder Programmpunkten: etwa dieChristlich-soziale Partei des kaiserlichen Hofpredigers Adolf Stoecker, der Arbeiter von der SPD und Kleinbürger von den nationalliberalen und konservativen Parteien zu sich hinüberziehen wollte.

    Der Berliner Antisemitismusstreit (1880-1882) förderte die Judenablehnung im akademischen Bürgertum. Die von Heinrich von Treitschke geprägte Parole „Die Juden sind unser Unglück“ erklärte sie zum „inneren Reichsfeind“ und stellte sie als anpassungsunwillige Fremde im eigenen Land dar. Sie wirkte fort und wurde seit 1923 Untertitel des nationalsozialistischen Hetzblattes „Der Stürmer“. Seit 1893 forderten einige Parteiprogramme bereits die Vertreibung und „Ausmerzung“ der Juden, bis 1914 sogar ihre „Vernichtung“.

    Im Kaiserreich fanden solche Ziele aber weder Mehrheiten noch staatliche Unterstützung. Erst nach der Novemberrevolution von 1918 verbreiterten sich die antisemitischen Tendenzen enorm. Die Dolchstoßlegende machte Juden für die Kriegsniederlage und Auflagen des Versailler Vertrags verantwortlich; die Weimarer Republik galt vielen ihrer Gegner als „Judenrepublik“. Antisemitische und völkische Vereinigungen verstärkten Tendenzen in der öffentlichen Meinung, nach denen das deutsche Volk eine anderen Völkern überlegene „Herrenrasse“ sei.

    Der Nationalsozialismus konnte auf dieses lange geduldete und verbreitete antisemitische Gedankengut aufbauen. Hitler griff in Mein Kampf vorgegebene nationalistische, sozialdarwinistischeimperialistische, rassistische und verschwörungstheoretische Traditionen auf und nutzte sie konsequent propagandistisch für seine politischen Ambitionen. Dabei definierte er die Klassenkampf-Theorie des Marxismus zu einer Geschichte von Rassenkämpfen umLebensraum um, an deren Ende die „gesündeste“ und „durchsetzungsfähigste“ Rasse obsiege, nachdem sie „minderwertige“ Rassen „ausgerottet“ oder „versklavt“ habe. Für ihn war die „arische Rasse“, zu der er das deutsche Volk zählte, zu diesem Sieg auserwählt. Als Hauptfeind in diesem „Menschheitskampf“ sah er die Juden, die er gegen jede empirische Grundlage nicht als Religionsgemeinschaft, sondern ebenfalls als (andere) „Rasse“ definierte und als Schöpfer und Lenker sowohl des „internationalen Finanzkapitals“, als auch des Bolschewismus und Marxismus darstellte.

    Ob diese antisemitische Propaganda mehr Wähler ansprach als abschreckte, ist bis heute ungewiss. Als sicher gilt, dass die Weltwirtschaftskrise ab 1929 und die Unfähigkeit der damals noch führenden politischen Kräfte zu massenwirksamen Problemlösungen, die Wahlerfolge der NSDAP entscheidend begünstigten. Während der Antisemitismus in dieser Zeit stagnierte, folgte das NS-Regime nach der Machtergreifung 1933 sofort wieder seinem ursprünglichem 25-Punkte-Programm von 1920, das den Juden die Staatsbürgerschaft absprach. Mit den Nürnberger Gesetzen wurde der Rassismus endgültig zur Regierungspolitik. 1935 hielt Heinrich Himmler eine interne Rede vor der SS: Der Untermensch, in der er Juden als gemeine, mörderische Wesen, die noch unter den Tieren stehen, bezeichnete. Besonders drastisch wurde diese These z.  B. im als Dokumentarfilm ausgegebenen Propagandafilm Der ewige Jude von 1940 verbreitet.

    Ökonomische und soziale Motive der Täter

    • Die neuen „Herren“ und ihre Anhänger zogen aus ihrer errungenen Macht ökonomische Vorteile. Vielfach bereicherten sich Nationalsozialisten und andere „Volksgenossen“ am Vermögen ihrer jüdischen Mitbürger. Viele gewöhnliche Bürger waren Nutznießer der „Arisierung“, und sei es „nur“, dass die Deportation eines jüdischen Nachbarn ihre „Wohnungsfrage“ löste oder den lästigen wirtschaftlichen Konkurrenten beseitigte. Die Staatsorgane halfen oft gerade kleinen und größeren Unternehmern, unliebsame erfolgreiche Konkurrenten loszuwerden und deren Betrieb zu übernehmen.
    • Dazu kamen Engpässe im Rahmen der „Heim-ins-Reich“-Bewegung: Auslandsdeutsche mussten nun untergebracht werden. Dazu wurden auch Heime für Behinderte geräumt und deren Bewohner schließlich in Lastwagen mit Abgasen ermordet (siehe u. a. NS-Tötungsanstalt Hadamar).
    • Mit dem Kriegsbeginn galten die bereits ausgeplünderten Juden als „überzählige Esser“, die eine Belastung für die Versorgung von Heer und Heimat darstellten.

    Bürokratische und hierarchische Motive

    • Nachdem Planungen für ein „Judenreservat“ in Polen oder Übersee (Madagaskar-Plan) gescheitert waren, hatten die Aufsteiger in der neuen bürokratischen Elite wegen ihres radikalen Antisemitismus keinerlei Hemmungen, für die „Problemlösung“ zur systematischen, mit bürokratischer Effizienz geplanten Vernichtung überzugehen (Wannseekonferenz).
    • In vielen Vernehmungen und Prozessen nach 1945 spielte immer wieder der „Befehlsnotstand“ eine Rolle. Paradebeispiel dafür waren die Aussagen des Holocaust-Planers Adolf Eichmann in seinem Prozess in Israel: Sie dokumentieren ein Zusammenwirken von Effizienz, Unterordnung in der Staatshierarchie und totaler Gefühlskälte.

    Rassistische und antisemitische Motive

    • Rassistische Theorien unter dem Deckmantel der Wissenschaft hatten seit dem frühen 19. Jahrhundert in Deutschland, aber auch in anderen Staaten Europas Fuß fassen können und sich in der Biologie, Völkerkunde und Linguistik verbreitet.
    • Scheinbare „wissenschaftliche“ Grundlagen für die Identifizierung „unwerten Lebens“ lieferte die damals relativ neue Eugenik.
    • Die Einbeziehung der Hochschulen in die Ausgrenzung jüdischer Wissenschaftler, die Etablierung einer „Rassenkunde“, die Beteiligung zahlreicher Fachrichtungen an Unrechtsjustiz, Unrechtsmedizin, Geschichtsfälschung usw. hat eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der Vorbereitung und Durchführung des Holocausts gespielt.
    • Gegen Kriegsende ließ der Überlebenskampf in den zerbombten Städten kaum einen Gedanken an das noch größere Leid anderer Menschen aufkommen. In den zerstörten Städten ging immer wieder das Gerücht um, der Luftkrieg sei die Vergeltung für das, was man den Juden angetan habe. Dies wird zuweilen als Zeichen eines untergründigen Unrechtsbewusstseins interpretiert, war aber allzu oft auch Ausdruck einer zutiefst antisemitischen Haltung, nach der „die Juden an allem schuld“ seien oder „Amerika kontrollieren“.

    Siehe auch: Antisemitismus (bis 1945)

    Psychologische Motive

    • Die Tatsache, dass „ganz normale Menschen“ derart menschenverachtende Taten begehen konnten, hat Fragen zur Beeinflussbarkeit des Individuums aufgeworfen. Konzepte, wie die systematische Ausgrenzung der Opfer aus dem Kreis der eigenen Gruppe, zeigen die mögliche Manipulierbarkeit des Einzelnen.
    • Psychologische Experimente der 1960er und 1970er Jahre haben menschliches Verhalten unter Gruppenzwang oder Autoritätsgehorsam untersucht. Bekannt wurden vor allem das Milgram-Experiment und das Stanford-Prison-Experiment mit ihren aufschlussreichen Ergebnissen.
    • Tiefenpsychologische Deutungen stellen einen Zusammenhang zwischen der Verklärung unmenschlicher Erziehungsmethoden und der Gefühlsblindheit gegenüber – besonders autoritärer staatlicher – Gewalt her (Alice Miller,Wilhelm ReichErich FrommAlexander Sutherland NeillAlexander Mitscherlich). Leichthin gesagte Sätze wie „Ein Junge weint nicht“ verharmlosen demzufolge unbewusst die seinerzeit verbreitete brutale Kindeszüchtigung.

    Historische Motive

    • Daniel J. Goldhagen stellte die umstrittene These auf, dass sich in Deutschland ein eliminatorischer Antisemitismus entwickelt habe, weil die Deutschen als Volk die Juden für ein Übel hielten, das es zu beseitigen gelte. – Kritiker dieser These betonen, dass diese die Motive für den Holocaust nur zeitlich weiter in die Vergangenheit verschiebe, aber weiterhin nicht schlüssig erklären kann, warum der Antisemitismus in Deutschland mörderischer war als anderswo.
    • Raul Hilberg, selbst Überlebender des Holocausts, hat in einem umfassenden Standardwerk die langfristige Vorgeschichte des Holocausts in Mitteleuropa untersucht. Er kam zu dem Ergebnis, dass besonders der christlicheAntijudaismus und die mittelalterliche Judenpolitik der Kirche den Nationalsozialisten sämtliche Vorbilder und Erfahrungen für ihre systematische Eskalation der Judenverfolgung angeboten hat (siehe Martin Luthers SchmähschriftVon den Juden und ihren Lügen, in der er aufruft, die Juden des Landes zu vertreiben und ihre Synagogen anzuzünden). – Dieser Erklärungsansatz bettet die Besonderheit des Holocausts in eine historische Kontinuität ein, ohne ihn damit zu relativieren und zu nivellieren. Denn trotz jahrhundertelangem, ebenso intensivem Judenhass, Entrechtung und Ghettoisierung haben frühere Pogrome nie die Systematik und Konsequenz erlangt, die die Nationalsozialisten an den Juden vollstreckten.

    Religiöse Gründe

    Eine langfristig wirkende historische Wurzel des eliminatorischen Antisemitismus der Nationalsozialisten war der christliche Antijudaismus. Dieser begründete im Aufstiegsprozess des Christentums zur römischen Staatsreligion seit derPatristik eine nachhaltige religiöse Diskriminierung der Juden. Dabei bezog sich etwa die Gottesmord-Theorie auf antijüdische Polemik im Neuen Testament (z. B. Mt 27,25), um dem Judentum eine Kollektivschuld an Jesu Hinrichtung zu geben. Dies bildete den dogmatisierten Kern der alle Konfessionen verbindenden Substitutionstheologie, die von einer „Enterbung“ des Judentums durch die Kirche ausging.

    Kirchliche und staatliche Ausgrenzungspolitik sorgte im Hochmittelalter europaweit für die Ghettoisierung jüdischer Gemeinden. Bei sozialen Missständen, Kreuzzügen und Seuchen entlud sich der religiöse Hass immer wieder in Pogromen gegen die Juden. Daran änderte die Reformation wenig, da auch der späte Martin Luther ein Judenhasser war. Sein 1543 erschienenes Pamphlet Von den Juden und ihren Lügen überlieferte alle antijudaistischen Klischees der Neuzeit. Dort wurden sie vom aufstrebenden Bürgertum in säkularisierter Form übernommen und mit anderen, auch außerbiblischen Motiven verknüpft. So wurde etwa die antijudaistische Legende vom „Ewigen Juden“ antisemitisch zu angeblichen Charaktereigenschaften aller Juden stilisiert.

    Folgen

    Traumatisierung der Überlebenden

    Viele Überlebende der Vernichtungslager und Menschen, die sich der drohenden Ermordung durch Flucht oder andere Umstände entziehen konnten, litten und leiden unter Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Der Psychiater und Psychoanalytiker William Niederland prägte dafür in den 1960er Jahren den Begriff vom Überlebenden-Syndrom. Vielen Holocaust-Überlebenden war und ist es zum Teil bis heute nicht möglich, über ihre Erfahrungen in den Todeslagern zu sprechen.

    Juristische Aufarbeitung

    Das ganze Ausmaß der nationalsozialistischen Gräueltaten kam erst ans Licht der Weltöffentlichkeit, als alliierte Truppen die Gebiete befreiten, in denen sich die Konzentrations- und Vernichtungslager befanden.

    Die Alliierten hatten auf der Konferenz von Jalta im Februar 1945 neben der Entmilitarisierung auch die durchgehende „Entnazifizierung“ Deutschlands für die Zeit nach ihrem Sieg vereinbart und diesen Beschluss auf der Potsdamer Konferenz Ende Juli 1945 bekräftigt.

    Die Bestrafung nationalsozialistischer Verbrechen begann mit den von den Alliierten Mächten eröffneten Nürnberger Prozessen und den Folgeprozessen zwischen 1945 und 1948, insbesondere mit dem Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher.

    Seit 1945 sind in Westdeutschland insgesamt 912 Gerichtsverfahren gegen 1875 Personen wegen während des zweiten Weltkrieges begangener NS-Tötungsverbrechen durchgeführt worden. Gegen sie wurde die Todesstrafe 14-mal, eine lebenslange Freiheitsstrafe 150-mal und eine zeitige Freiheitsstrafe 842-mal verhängt.[34]

    Ab 1949, nach der Gründung der beiden deutschen Staaten, ging die Strafverfolgung in deren Zuständigkeit über, kam aber in Folge des Kalten Krieges bald vollständig zum Erliegen. Parallel hierzu wurde jedoch auch die Aufhebung von NS-Unrechtsurteilen sowie die Wiedergutmachung insbesondere enteigneter Opfer betrieben.

    In der DDR fanden einige Schauprozesse gegen untergeordnete Funktionsträger des Nazi-Regimes statt, in denen es weniger um deren individuelle Verantwortung als um Schuldzuweisungen an die westdeutsche Seite ging. In derBundesrepublik Deutschland wiederum verhinderten ehemalige Mitglieder der NSDAP als Richter und Beamte lange Zeit tatsächlich eine nachdrückliche Verfolgung der Täter. Die Initiative zu deren Aufspürung blieb im wesentlichen Privatleuten wie Simon Wiesenthal überlassen.

    Erst ab 1958 begann die westdeutsche Justiz in nennenswertem Umfang, Naziverbrechen zu verfolgen. Damals erreichten der Präsident des Internationalen Auschwitz Komitees Hermann Langbein und der hessische GeneralstaatsanwaltFritz Bauer die Weiterverfolgung einer Strafanzeige von Adolf Rögner, die zur Verhaftung eines berüchtigten Folterers, des ehemaligen SS-Manns Wilhelm Boger, führte. Langjährige Ermittlungen Bauers ermöglichten 1963 schließlich die Eröffnung des Hauptverfahrens zu den Auschwitz-Prozessen in Frankfurt am Main. Erst die schockierenden Zeugenberichte und das große Medienecho auf diese Prozesse erzeugte bei einem Großteil der deutschen Bevölkerung ein Bewusstsein für die NS-Verbrechen, ihre Voraussetzungen und ihre Folgen: fast 20 Jahre nach dem Krieg. Andererseits verstärkten sich nun die schon kurz nach 1945 öffentlich erhobenen Forderungen nach einem „Schlussstrich“. Die Angeklagten in den Auschwitz-Prozessen ließen keine Reue erkennen und beriefen sich stets auf den so genannten „Befehlsnotstand“. Ihre Verteidiger versuchten, die Gerichtsverfahren als „Schauprozesse“ zu diskreditieren, wobei sie einen Großteil der öffentlichen Meinung hinter sich wussten.

    1965 kam es im Deutschen Bundestag zu einer erregten Debatte über die Verjährung von Verbrechen aus der NS-Zeit (Verjährungsdebatte); nach damaligem Recht betrug die Verjährungsfrist 20 Jahre. Zunächst wurde die Frist durch einen juristischen Kunstgriff (Beginn der Frist 1949, Gründung der Bundesrepublik) auf 1969 geschoben; 1969 wurde die Verjährungsfrist um 10 Jahre verlängert und 1979 für Mord und Völkermord gänzlich aufgehoben.

    In den folgenden Prozessen wurden in der Regel – wie bei der Verfolgung von staatlich organisiertem Unrecht eigentlich grundsätzlich zu beobachten – nur die unmittelbar ausführenden Täter der unteren Ränge in der Befehlskette belangt. Die letzten größeren Verfahren gegen NS-Täter waren die Majdanek-Prozesse von 1975 bis 1981 vor dem Landgericht Düsseldorf. Von ursprünglich 15 dort angeklagten SS-Angehörigen wurden am Ende nur sechs Männer und zwei Frauen verurteilt: Dabei wurden nur eine lebenslängliche und sieben zeitlich befristete Haftstrafen zwischen drei und zwölf Jahren verhängt. Die Freisprüche und die als zu niedrig empfundenen Freiheitsstrafen lösten damals weltweite Proteste aus.

    Von besonderer, nicht nur juristischer Bedeutung erwies sich der Prozess gegen Adolf Eichmann in Jerusalem im Jahr 1961. Der ehemalige Leiter des so genannten Judenreferats im Reichssicherheitshauptamt hatte den Transport von Millionen europäischer Juden in die Vernichtungslager organisiert. Er konnte nach dem Krieg unter falschem Namen in Argentinien untertauchen. Der israelische Geheimdienst Mossad spürte ihn dort jedoch 1960 auf und entführte ihn nachJerusalem. Der dortige Prozess gegen einen Haupttäter aus der Exekutive des NS-Regimes brachte die planerischen und administrativen Mechanismen ans Licht, die hinter dem Genozid an den Juden standen. Eichmanns Auftreten vor Gericht und seine Rechtfertigungsversuche ermöglichten einer breiten Öffentlichkeit erstmals aber auch, einen Blick auf die Psychologie der Täter zu werfen. Die Prozessbeobachterin Hannah Arendt sprach in diesem Zusammenhang von der „Banalität des Bösen“. Eichmann wurde im Dezember 1961 für schuldig befunden und zum Tod verurteilt. Nach einer Revisionsverhandlung wurde er im Mai 1962 gehängt.

    In Österreich, das sich jahrzehntelang, zumindest bis zur Waldheim-Affäre, als „erstes Opfer“ Deutschlands sah und international präsentierte, wurde die Verfolgung von Kriegsverbrechern kaum wahr genommen. Da eine zentrale Staatsanwaltschaft fehlt, wurden zahlreiche NS-Prozesse nicht geführt. Lediglich 20 Personen wurden seit 1955 in Österreich verurteilt, 23 Personen (darunter zum Teil mit skandalösen Urteilen) sprach man frei. 1966 kritisierte Simon Wiesenthal in seinem Memorandum an die ÖVP-Regierung das Desinteresse österreichischer Behörden an der Ausforschung und Strafverfolgung von NS-Tätern in Österreich. Seine Feststellung blieb folgenlos, denn Staatsanwälte und Polizisten waren stets überlastet, Ermittlungen wurden verzögert, ehemalige NS-Angehörige befanden sich unter den ermittelnden Beamten, Prozessbeobachter zu deutschen Parallelprozessen wurden nicht entsandt. Ohne Simon Wiesenthals unermüdliches Engagement wäre eine Vielzahl von Ermittlungen gegen teilweise auch prominente Täter nicht zustande gekommen. Insgesamt wurden seit 1955 etwa gegen 5.500 Personen Erhebungen geführt, die meisten davon jedoch nicht ernsthaft genug.

    Die wenigen Prozesse trugen in Österreich lediglich der außenpolitischen Notwendigkeit Rechnung, überhaupt NS-Prozesse zu führen. Nachdem 1972 die zwei Erbauer der Auschwitzer Krematorien, Fritz Ertl und Walter Dejaco, und 1975 Johann Gogl, einst Schlächter in Mauthausen, von den österreichischen Geschworenen freigesprochen wurden, schien Wiesenthal vorübergehend zu resignieren: „In Österreich bleiben etwa 800 Nazis, gegen die ermittelt wurde, unbestraft.“ Besonders bitter für die Betroffenen ist diese Bilanz auch deshalb, weil es unmittelbar nach 1945 durchaus ernsthafte Versuche gegeben hatte, NS-Täter zu verfolgen; dafür zuständig waren die „Volksgerichte“.

    Siehe auch: NS-Prozesse (ein Teil davon Kriegsverbrecherprozesse)

    Entschädigungen

    Die alliierten Militäradministrationen für das besetzte Deutschland und Österreich erließen – ebenso wie die späteren Regierungen der Bundesrepublik, der DDR und Österreichs – Regelungen, die alle Maßnahmen des Hitler-Regimes zur Entrechtung und Enteignung der Juden außer Kraft setzten.

    Eine vollständige Entschädigung zumindest für die materiellen Verluste der Betroffenen fand dennoch nie statt. Zahlreiche Überlebende der Vernichtungslager und ihre gesetzlichen Erben mussten zum Teil über Jahrzehnte vor deutschen und österreichischen Gerichten um die Rückerstattung von Eigentum oder um Entschädigungszahlungen klagen.

    Während die Regierung der DDR für sich eine antifaschistische Tradition reklamierte und bis kurz vor der Wende alle Ansprüche zurückwies, die sich aus Handlungen des Deutschen Reichs ergeben konnten, sahen die Regierungen der Bundesrepublik diese als Rechtsnachfolgerin des Reichs. Dies führte bereits unter dem ersten Bundeskanzler Konrad Adenauer zu einer Wiedergutmachungspolitik, die zumindest ansatzweise eine kollektive Entschädigung vorsah.

    In Verhandlungen mit David Ben Gurion einigte sich Adenauer auf Unterstützungszahlungen für den Staat Israel, der als Rechtsnachfolger der ermordeten Juden betrachtet wurde. Diese Zahlungen lagen nicht zuletzt im Interesse der Bundesrepublik, die sich damit wieder als geachtetes Mitglied der internationalen Staatengemeinschaft etablieren konnte. Die so genannten Wiedergutmachungszahlungen werden von deutschen Rechtsextremisten bis heute abgelehnt. Sie stießen aber auch in Israel auf heftige Kritik, da viele Menschen dort kein so genanntes „Blutgeld“ aus Deutschland annehmen wollten.

    Kirchliche Aufarbeitung

    → Hauptartikel: Kirchen und Judentum nach 1945

    Bereits im Oktober 1945 verfassen evangelische Deutsche das Stuttgarter Bekenntnis – eine Stellungnahme evangelischer Christen zur Haltung ihrer Kirchen in der NS-Zeit. Es spricht noch nicht offen die Verbrechen an, benennt allgemein die deutsche Kriegsschuld. Aber bereits diese Formulierungen lösten Empörung, Unverständnis und heftigen Widerspruch der deutschen Öffentlichkeit aus und stießen nur selten auf Zustimmung.

    Die Kirchen versuchen ihrem Schuldanteil an dem Zivilisationsbruch, den der Holocaust darstellt, ungefähr seit Beginn der 60er Jahre vermehrt in einem zum Teil schmerzhaften Aufarbeitungsprozess Rechnung zu tragen.

    In der EKD bekennen sich heute immer mehr Teilkirchen im Gefolge der Rheinischen Synodalerklärung von 1980 zum „ungekündigten Bund“: Das jüdische Volk sei immer Gottes auserwähltes Volk gewesen und bleibe es, so dass Christsein niemals ohne jüdische Existenz möglich sei. Dies bezieht auch die Solidarität mit dem Staat Israel ein. Zudem wird erkannt, dass der Holocaust nie hätte geschehen können, wenn die Kirchen nicht jahrhundertelang alle Maßnahmen gegen Juden – außer der fabrikmäßigen Vergasung – vorexerziert hätten. Die aus dem Judentum geerbte Nächstenliebe wird als Auftrag zum Schaffen und Bewahren von Lebensbedingungen verstanden, die eine Wiederholung ähnlicher Verbrechen nachhaltig unmöglich macht.

    Einzelne Landeskirchen haben Schuldbekenntnisse verabschiedet, die sich auch von judenfeindlichen Äußerungen Martin Luthers distanzierten.

    Innerhalb und außerhalb der katholischen Kirche ist das Verhalten von Papst Pius XII. während des Holocaust bis heute höchst umstritten. Der Papst hatte sich einerseits für die Rettung der römischen Juden eingesetzt, andererseits aber zu dem Völkermord geschwiegen, auch nachdem ihm die Tatsachen bekannt geworden waren.

    In der katholischen Kirche begann die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Schuld an Antijudaismus und Antisemitismus und mit der Verantwortung von Katholiken für den Holocaust erst nach Pius’ Tod im Jahr 1958. Sein Nachfolger Johannes XXIII. sprach die Juden erstmals in der Geschichte des Papsttums als „Brüder“ an. Das von ihm initiierte 2. Vatikanische Konzil verabschiedete 1965 die Erklärung Nostra Aetate, nach der es nicht länger kirchliche Lehrmeinung sei, die Juden kollektiv für den Tod Jesu Christi verantwortlich zu machen.

    In dem Schuldbekenntnis Mea culpa aus dem Jahr 2000 hat Papst Johannes Paul II. zwar öffentlich die Schuld einzelner Katholiken an der Verfolgung der Juden zugegeben, ohne aber konkrete Fehler, Versäumnisse oder Verbrechen von Seiten der Kirche – etwa in Bezug auf den Holocaust – anzusprechen oder Möglichkeiten der Wiedergutmachung anzudeuten.

    Leugnung und Verharmlosung

    Antisemiten und Geschichtsrevisionisten gingen bereits unmittelbar nach Kriegsende daran, den Holocaust entweder komplett abzuleugnen, ihn zu relativieren oder gar zu verherrlichen. Dieses ist eine Grundtendenz im Rechtsextremismus(besonders im deutschen), die aber auch ausstrahlt auf Teilbereiche der Neuen Rechten und des so genannten sekundären Antisemitismus.

    Jedoch war auch nach Kriegsende in der Bevölkerung generell die Tendenz dazu, den Holocaust zu verdrängen oder herabzuspielen, so fand sich z. B. in einem deutschen Schulbuch der 1950er Jahre nach einer langen Aufzählung deutscher Kriegsopfer und -invaliden der kurze Hinweis: „Hinzu kamen die Opfer, die in den KZs, den Arbeitslagern, Todeskammern usw. vernichtet wurden“.[35]

    Die Leugnung des Holocausts ist in der Bundesrepublik Deutschland nach § 130 Abs. 3 StGB – Volksverhetzung und § 189 StGB – Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener strafbar; ebensolches gilt in verschiedenen anderen Ländern.

    Mahnung und Erinnerung

    Gedenkstein für Margot undAnne Frank im ehemaligen KZ Bergen-Belsen

    Polnisches EhrenzeichenKrzyż Oświęcimski (1985 bis 1999)

    Heute erinnern zahlreiche Mahnmale und Museen in der ganzen Welt an den Holocaust (siehe Liste der Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus). Zudem leisten Initiativen und Organisationen auf unterschiedlichsten Ebenen und mit den unterschiedlichsten Mitteln ihren Beitrag zur Erinnerung und Aufarbeitung des Holocaust. Sie informieren u.a. Jugendliche über den Holocaust, um deren Verantwortungsgefühl und Zivilcourage zu stärken oder – zum Beispiel über Projekte zum Schüleraustausch – einen internationalen Dialog herzustellen. Einige solche Initiativen der Versöhnungsarbeit sind zum Beispiel die Aktion Sühnezeichen und die österreichischen Gedenkdienste.

    Die bedeutendste Holocaustgedenkstätte ist Yad Vashem in Jerusalem, wo sich unter anderem die Allee der Gerechten unter den Völkern befindet. In Deutschland und den ehemals deutsch besetzten Gebieten sind vor allem die Gedenkstätten auf den Geländen der ehemaligen Konzentrationslager von Bedeutung, insbesondere das polnische Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau. Bedeutende Einrichtungen sind etwa das Dokumentationszentrum des Bundes Jüdischer Verfolgter des Naziregimes in Wien, das US-Holocaust Memorial in Washington D.C., das ungarische Dokumentationszentrum in Budapest, das Jüdische Museum in Berlin und das 2005 eingeweihte Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin.

    Mit dem polnischen Ehrenzeichen Auschwitzkreuz (Krzyż Oświęcimski) wurden vom 14. März 1985 bis 1999 ehemalige Gefangene der KZs geehrt. Von dieser Auszeichnung waren weder Nicht-Polen noch bereits Verstorbene ausgeschlossen. Der Orden ist ein silbernes Kreuz, auf dem Stacheldraht läuft. In der Mitte der Rote Winkel mit dem P, wie ihn polnische Gefangene auf der Sträflingskleidung trugen. Eingeprägt sind die Jahreszahlen 1939 und 1945, auf der Rückseite steht die Inschrift „PRL / WIĘŹNIOM / HITLEROWSKICH / OBOZÓW KONCENTRACYJNYCH“ („Die Volksrepublik Polen an Gefangene der Hitler-Konzentrationslager“).

    In Deutschland ist seit 1996 der 27. Januar Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Nach einem Beschluss der Vereinten Nationen (UN) wird seit 2006 zu eben diesem Datum weltweit der Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust begangen.

    Das Projekt A Letter To The Stars wurde im Frühjahr 2002 initiiert und ist ein wichtiges Zeitgeschichte-Projekt in Schulen der Republik Österreich. 2008 wurden Zeitzeugen/Überlebende aus Israel an viele Schulorte eingeladen.

    Siehe auch

    Literatur

    Gesamtdarstellungen

    Judenverfolgung ab 1933

    • Christopher R. Browning: Die Entfesselung der „Endlösung“. Nationalsozialistische Judenpolitik 1939–1942. Propyläen, Berlin 2003, ISBN 3-549-07187-6.
    • Uwe D. Adam: Judenpolitik im Dritten Reich. Droste, Düsseldorf 2003, ISBN 3-7700-4063-5.
    • Christopher R. Browning: Der Weg zur „Endlösung“. Entscheidung und Täter. Rowohlt, Reinbek 2002, ISBN 3-499-61344-1.
    • Joseph Walk (Hrsg.): Das Sonderrecht für die Juden im NS-Staat: eine Sammlung der gesetzlichen Maßnahmen und Richtlinien. 2. Auflage, Müller, Heidelberg 1996, ISBN 3-8252-1889-9.
    • Lea RoshEberhard Jäckel„Der Tod ist ein Meister aus Deutschland. Deportation und Ermordung der Juden. Kollaboration und Verweigerung in Europa. DTV, München 1993, ISBN 3-423-30306-9. (Begleitbuch zur TV-Dokumentation)
    • Karl A. Schleunes: The Twisted Road to Auschwitz. Nazi Policy toward German Jews, 1933–39. University of Illinois, Urbana, Illinois 1990, ISBN 0-252-06147-0.
    • Gerhard SchoenbernerDer Gelbe Stern. Die Judenverfolgung in Europa 1933–1945. Fischer, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-596-10601-X. (Fotoband)

    Täter und Mitläufer

    • Raul Hilberg: Täter, Opfer, Zuschauer. Die Vernichtung der Juden 1933–1945. Fischer, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-596-13216-9.
    • Philippe BurrinHitler und die Juden. Die Entscheidung für den Völkermord. Fischer, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-10-046308-0. (erste gründliche Arbeit zum Entscheidungsprozess)
    • Christopher R. Browning: Ganz normale Männer. Das Reservebataillon 101 und die Endlösung in Polen. Rowohlt, Reinbek 2005. ISBN 3-499-60800-6.
    • Rainer C. Baum: The Holocaust and the German Elite. Genocide and National Suicide in Germany, 1871–1945. Rowman and Littlefield, Totowa, London 1981, ISBN 0-7099-0656-0.
    • Bernward DörnerDie Deutschen und der Holocaust. Was niemand wissen wollte, aber jeder wissen konnte. Propyläen, Berlin 2007, ISBN 3-549-07315-1.
    • Daniel GoldhagenHitlers willige Vollstrecker. Ganz gewöhnliche Deutsche und der Holocaust. Goldmann, München 2000, ISBN 3-442-15088-4.
    • Peter LongerichDer ungeschriebene Befehl. Hitler und der Weg zur „Endlösung“. Piper, München 2001, ISBN 3-492-04295-3.
    • Peter Longerich: „Davon haben wir nichts gewusst.“ Die Deutschen und die Judenverfolgung 1933–1945. Siedler, München 2006, ISBN 3-88680-843-2.
    • Karin Orth: Die Konzentrationslager-SS. Sozialstrukturelle Analysen und biographische Studien. DTV, München 2004, ISBN 3-423-34085-1. (Rezensionfür H-Soz-u-Kult von Christian Scharnefsky)
    • Richard Rhodes: Die deutschen Mörder. Die SS-Einsatzgruppen und der Holocaust. Lübbe, Bergisch Gladbach 2004, ISBN 3-7857-2183-8.
    • Michael WildtVolksgemeinschaft als Selbstermächtigung. Gewalt gegen Juden in der deutschen Provinz 1919 bis 1939. Hamburger Edition, Hamburg 2007, ISBN 978-3-936096-74-3.

    Opfer

    • Wolfgang Benz (Hrsg.): Dimension des Völkermords. Die Zahl der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. DTV, München 1996, ISBN 3-423-04690-2.
    • Martin Doerry (Hrsg.), Monika Zucht (Fotografien): Nirgendwo und überall zu Haus. Gespräche mit Überlebenden des Holocaust. DVA, 2006, ISBN 3-421-04207-1. (Fotobeispiele)
    • Claude LanzmannShoah. Trotzdem, Grafenau 1999, ISBN 3-922209-87-4. (Interviews mit Überlebenden; Begleitbuch zu Lanzmanns Filmdokumentation auf DVD)
    • Alexandra Rossberg, Johan Lansen (Hrsg.): Das Schweigen brechen. Berliner Lektionen zu Spätfolgen der Schoa. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-518-39231-X.
    • Tina M. Campt: Other Germans: Black Germans and the Politics of Race, Gender, and Memory in the Third Reich. University of Michigan Press, 2004, ISBN 0-472-11360-7.
    • Clarence Lusane: Hitler’s black victims: the historical experiences of Afro-Germans, European Blacks, Africans, and African Americans in the Nazi era. Routledge, New York 2003, ISBN 0-415-93295-5.

    Konzentrations- und Vernichtungslager

    Einzelregionen

    • Vincas Bartusevicius u. a. (Hrsg.): Holocaust in Litauen. Krieg, Judenmorde und Kollaboration im Jahre 1941. Böhlau, Köln 2003, ISBN 3-412-13902-5.
    • Manfred Deiler (Hrsg.): Das KZ-Kommando Kaufering, Landsberg 1944/45. Die Vernichtung der Juden im Rüstungsprojekt „Ringeltaube“. Bürgervereinigung, Landsberg/Lech 1993, ISBN 3-9803775-3-9.
    • Jüdisches Museum Frankfurt (Hrsg.): „Und keiner hat für uns Kaddisch gesagt…“ Deportationen aus Frankfurt am Main 1941 bis 1945. Stroemfeld, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-9809814-3-6.

    Widerstands- und Hilfsaktionen

    • Arno LustigerZum Kampf auf Leben und Tod. Das Buch vom Widerstand der Juden 1933–1945. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2002, ISBN 3-89996-269-9.
    • Kurt R. Grossmann: Die unbesungenen Helden. Menschen in Deutschlands dunklen Tagen. 1961. Neuauflage: Ullstein, 1984, ISBN 3-548-33040-1.
    • Solidarität und Hilfe für Juden während der NS-Zeit. Hrsg.: Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Metropol, Berlin 1996ff.
      • Bd. 1: Wolfgang Benz, Juliane Wetzel (Hrsg.): Regionalstudien 1. Polen, Rumänien, Griechenland, Luxemburg, Norwegen, Schweiz. 1996, ISBN 3-926893-43-5.
      • Bd. 2: Wolfgang Benz, Juliane Wetzel (Hrsg.): Regionalstudien 2. Ukraine, Lettland, Litauen, Estland, Böhmen und Mähren, Frankreich, Österreich. 1998, ISBN 3-926893-48-6.
      • Bd. 3: Wolfgang Benz, Juliane Wetzel (Hrsg.): Regionalstudien 3. Niederlande, Dänemark, Weißrußland, Ungarn, Albanien, Portugal, Spanien. 1999, ISBN 3-932482-18-2.
      • Bd. 4: Wolfgang Benz, Mona Körte (Hrsg.): Rettung im Holocaust. Bedingungen und Erfahrungen des Überlebens. Biographische Zeugnisse. 2001, ISBN 3-932482-80-8.
      • Bd. 5: Beate Kosmala, Claudia Schoppmann (Hrsg.): Überleben im Untergrund. Hilfe für Juden in Deutschland 1941–1945. 2002, ISBN 3-932482-86-7.
      • Bd. 6: Klaus Voigt: Villa Emma. Jüdische Kinder auf der Flucht 1940–1945ISBN 3-932482-87-5.
      • Bd. 7: Wolfgang Benz, Juliane Wetzel (Hrsg.): Regionalstudien 4. Italien, Belgien, Slowakei, Bulgarien, Kroatien, Serbien. 2004, ISBN 3-936411-35-2.
    • Klaus Voigt (Hrsg.): Joskos Kinder. Flucht und Alija durch Europa 1940–1943. Josef Indigs Bericht. Arsenal, Berlin 2006.

    Juristische Aufarbeitung

    • Der Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof. Nürnberg 14. November 1945 – 1. Oktober 1946. 23 Bände. Nürnberg 1947.
    • Hermann Langbein: Der Auschwitz-Prozeß. Eine Dokumentation. 2 Bände. Europa, Wien 1965.

    Gedenken & Belletristik

    • Stefanie Endlich: Wege zur Erinnerung. Gedenkstätten und -orte für die Opfer des Nationalsozialismus in Berlin und Brandenburg. Metropol, Berlin 2007, ISBN 3-938690-45-3.
    • S. Lillian Kremer: Holocaust Literature. An Encyclopedia of Writers and Their Work. Routledge, New York 2002. Band 1: ISBN 0-415-92983-0, Band 2: ISBN 0-415-92984-9. (englisch)

    Filme

    Weitere Filme siehe

    Weblinks

    Opfer
    Gedenken
    Filme

    Einzelnachweise

    1. Dieter PohlVerfolgung und Massenmord in der NS-Zeit 1933–1945. Darmstadt 2003, ISBN 3-534-15158-5, S. 109.
    2. Wolfgang Benz (Hrsg.): Dimension des Völkermords. Die Zahl der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. Dtv, München 1996. ISBN 3-423-04690-2.
    3. Wolfgang BenzDer Holocaust. 7. Auflage, C. H. Beck, München 2008, S. 93–101.
    4. Dieter PohlVerfolgung und Massenmord in der NS-Zeit 1933–1945. Darmstadt 2003, ISBN 3-534-15158-5, S. 64 und 111.
    5. Vgl. Raul Hilberg, 1961, Die Vernichtung der europäischen Juden. Wolfgang Benz, 1996, Dimension des Völkermords. Peter Longerich, 1998, Politik der Vernichtung. u.v.a.m.
    6. Peter Longerich: Politik der Vernichtung. Eine Gesamtdarstellung der nationalsozialistischen Judenverfolgung. Piper, München 1998, ISBN 3-492-03755-0Inhaltsverzeichnis.
    7. Saul Friedländer: Das Dritte Reich und die Juden. Band I, München 2000, ISBN 3-423-30765-X, S. 364, Anmerkung 30.
    8. Statistik des Deutschen Reiches, Band 451.5, S. 13 u. 16. Zitiert in: Wolfgang BenzDie Juden in Deutschland 1933–1945. 3. Auflage, Verlag C. H. Beck, München 1993, ISBN 3-406-37325-9, S. 733.
    9. Jacques Picard: Die Schweiz und die Juden 1933–1945. 2. Auflage, Chronos Verlag, Zürich 1994, ISBN 3-905311-22-4, S. 169.
    10. Zweite Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über die Änderung von Familiennamen und Vornamen vom 17. August 1938.
    11. Verordnung über Reisepässe von Juden vom 5. Oktober 1938.
    12. Vgl. die Abbildungeines Reisepasses mit Stempelzeichen „J“ auf der Webseite Drei Wege in die Emigrationder Universität Salzburg.
    13. Deutsche Juden dürfen nicht ins Ausland?Neues Wiener Journal, 17. März 1936.
    14. ↑ Wolfgang BenzDie Juden in Deutschland 1933–1945. 3. Auflage, Verlag C. H. Beck, München 1993, ISBN 3-406-37325-9, S. 499f.
    15. Arbeitsberichte des Zentralausschusses bzw. der Reichsvertretung 1933–1938, Jewish Immigrants of the Nazi Period in the USA, Ed. H. A. Straus, Vol. 6, München 1987, S. 151. Zitiert in: Wolfgang BenzDie Juden in Deutschland 1933–1945.3. Auflage, Verlag C. H. Beck, München 1993, S. 738.
    16. Österreichische Historikerkommission: Schlussbericht der Historikerkommission der Republik Österreich. Band 1. Oldenbourg Verlag, Wien 2003, S. 291–293.
    17. Dieter Pohl: Holocaust, Herder, Freiburg 2000, S. 73–77.
    18. Dieter Pohl: Holocaust, Herder, Freiburg 2000, S. 78ff.
    19. Dieter Pohl: Holocaust, Herder, Freiburg 2000, S. 83–93.
    20. Dokument 2738-PS, US-296 des Internationalen Militärgerichtshofs; zitiert nach: Der Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof. Nürnberg 14. November 1945–1. Oktober 1946, Nürnberg 1947, Bd. 3, S. 635
    21. Gerald Reitlinger: The Final Solution, 1953
    22. Raul Hilberg: The Destruction of the European Jews, 1961
    23. Martin Gilbert: Endlösung. Die Vertreibung und Vernichtung der Juden. Ein Atlas, 1982
    24. Francisek Piper: Die Zahl der Opfer von Auschwitz, 1993
    25. Burkhard Asmuss (Hrsg.): Holocaust. Der nationalsozialistische Völkermord und die Motive seiner Erinnerung. Deutsches Historisches Museum. Berlin 2002, ISBN 3-932353-60-9
    26. Peter Longerich: Politik der Vernichtung. München 1998, ISBN 3-492-03755-0, S. 273f.
    27. Dossier Kersten im Centre de Documentation Juive bzw. Felix Kersten: The Kersten Memoirs, 1940–1945, Time Life Education, 1992, ISBN 0-8094-8737-3
    28. Konrad Kwiet: Rassenpolitik und Völkermord. In: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, 1998, S. 62; Dieter Pohl: Verfolgung und Massenmord in der NS-Zeit 1933–1945, Darmstadt 2003, S. 29.
    29. Konrad Kwiet: Rassenpolitik und Völkermord. In: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, 1998, S. 59.
    30. Dokumentarfilm Mit dem Mut der Verzweifelten – Jüdischer Widerstand gegen Hitler von Rena und Thomas Giefer, Deutschland 2005, unter historischer Fachberatung von Prof. Dr. Arno Lustiger. Zitat: „Zählt man [zu den Partisanen] die regulären Soldaten und Offiziere in den Armeen der Alliierten hinzu, so haben sich eineinhalb Millionen Juden am aktiven Kampf gegen die Deutschen beteiligt. Neben der Roten Armee, den Amerikanern und den Briten eine regelrechte vierte Armee, die Nazi-Deutschland besiegt und Europa befreit hat“.
    31. Dieter Pohl: Holocaust, Herder, 2000, S. 82.
    32. Nikolai Politanow: „Wir trauten unseren Augen nicht. In spiegel.de vom 27. Jan. 2008.
    33. Giergielewicz, Jerzy: Endstation Neuengamme, Außenlager Drütte. Der Weg eines 17-jährigen aus Warschau durch vier Konzentrationslager, hg. v. d. KZ-Gedenkstätte Neuengamme u. der Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte, Bremen 2002.
    34. Christiaan Frederik Rüter/Dick W. de Mildt: Justiz und NS-Verbrechen. Schwerpunkte der Strafverfolgung in Westdeutschland 1945–1997. Homepage des Instituts für Strafrecht an der Universität Amsterdam. An dieser Stelle wird eine Unterteilung und Bewertung der Nachkriegszeit in Abschnitten von jeweils etwa sieben Jahren vorgenommen.
    35. Steve Crawshaw: Ein leichteres Vaterland. Deutschlands Weg zu einem neuen Selbstverständnis. Campus, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-593-37797-7, S. 47.

    Geschrieben von freundisraels

    2010/06/07 um 13:41

    Veröffentlicht in Allgemeines

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