Schofar of E-rez Jis-ra-el

Sch´mah Israel JHWH Eloheim JHWH Echad 5 Mose 6:4

Sollten wir mal drüber nachdenken! Oder?

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Die verbindlichen Bündnisse Gottes. 

Gott nimmt Bündnisse von Menschen sehr ernst. Ob sie nun gut oder schlecht sind, ob sie durch Betrug erreicht wurden, oder nicht, für Gott sind sie verbindlich!

Das Bündnis mit den Gideoniter.

 

Josua hatte den Auftrag an verschiedenen Völkern die er zu vertreiben hatte den Bann zu vollstrecken. Das heisst. Die Völker mussten ausgerottet werden.

Josua 9. 1-9:

Und es geschah, als alle Könige es hörten, die jenseits des Jordan waren, auf dem Gebirge und in den Niederungen und an der ganzen Küste des grossen Meeres in Richtung in Richtung zum Libanon hin, nämlich die Hetiter, und die Amoniter, die Kanaaniter, die Persiter, die Hewiter und die Jebusiter. Da versammelten sie sich allesamt um einmütig gegen Josua und gegen Israel zu kämpfen.

Die Bewohner von Gibeon aber hatten gehört, was Joschua an Jericho und Ai getan hatte. Da handelten auch sie mit List und gingen und verstellten sich als Boten. Sie nahmen abgenutzte Säcke für ihre Esel und abgenutzte, zerrissene und geflickte Weinschläuche, sowie abgenutzte und geflickte Schuhe an ihre Füsse und zogen abgenutzte Kleidung an. Und das gesammte Brot ihrer Wegzerrung war vertrocknet und zu Brotkrummen geworden.

Und sie gingen zu Joschua ins Lager nach Gilgal und sagten zu ihm und zu den Männern von Israel: Aus einem fernen Land kommen wir. Nun denn, schliess mit uns einen Bund.

Die Männer aus Gilgal schwindelten den Israeliten eine haarsträubene Geschichte vor. Sie zeigten ihnen sogar ihr vergammeltes Brot das sie in ihren kaputten Säcken mittrugen. Sie behaupteten sogar, dass das Brot damals als sie es einpackten sogar noch warm gewesen sei! Sie gaukelten den Israeliten einen  furchtbar langen Weg vor, den sie bis jetzt gegangen seien. All das Gesagte war ein Riesenschwindel! In Josua 9. 13 sagten sie sogar folgendes:

Und diese Weinschläuche, die neu waren, als wir sie füllten, siehe, sie sind zerrissen! Und diese Kleider und unsere Schuhe sind abgenutzt von dem langen Weg!

 

Nun liessen sich Joschua und seine Männer zu einem Bündnis mit diesem Volk überreden. In Joschua 9. 14 und folgende steht:

Da nahmen die Männer von ihrer Wegzerrung. Den Mund des Jahweh aber betragten sie nicht. Und Joschua machte Frieden mit ihnen und schloss einen Bund, sie am Leben zu lassen, und die Fürsten der Gemeinde schworen ihnen.

Und nach Ablauf von drei Tagen, nachdem sie einen Bund mit ihnen geschlossen hatten, da hörten sie, dass jene aus ihrer Nähe waren und mitten unter ihnen wohnten!!

 

Das Verhängnisvollste an der ganzen Geschichte war, dass sie ein Bündnis mit ihren Feinen eingingen ohne Jahweh ihren Gott zu befragen. Die Fürsten Israels hielten dann eine Krisensitzung und wollten somit den Schaden in Grenzen halten.

Josch. 9.19-20:

Und alle Fürsten sagten zur ganzen Gemeinde. Wir haben ihnen bei Jahweh, dem Gott Israels geschworen, und nun können wir sie nicht antasten. Das wollen wir ihnen tun und sie am Leben lassen, damit nicht ein Zorn über uns kommt, um des Eides Willen, das wir ihnen geschworen haben.

 

Mit diesem falschen Bündnis konnten somit die ursprünglichen Pläne Gottes nicht mehr ausgeführt werden! Das vorschnelle Bündnis mit einem falschen Volk konnte nur geschehen, weil sie den Mund Jahwehs nicht befragten.  Für Jahweh war ab diesem Tag an, das Bündnis rechtskräftig.

Der verhängnisvolle Fehler Sauls.

 

In seinem Kriegseifer hatte der König Saul später die Gibeoniter angegriffen und getötet. Als dann später David König wurde über Israel, gab es plötzlich eine dreijährige Hungersnot in seinem Land!

2. Sam. 21:

 

Und es gab eine Hungersnot in den Tagen Davids, drei Jahre lang, Jahr für Jahr. Und David suchte das Angesicht des Jahweh. Und der Herr sprach: Wegen Saul und wegen des Hauses der Blutschuld, weil er die Gibeonier getötet  hat!  Da rief der König die Gibeoniter herbei und redete zu ihnen. Die Gibeoniter aber, sie waren nicht von den Söhnen Israels, sondern vom Rest der Amoniter……Saul aber hatte versucht sie zu erschlagen in seinem Eifer für die Söhne Israel und Juda!

 

Nun versuchte David diese Blutschuld wieder gutzumachen, indem er die Gibeoniter fragte, wie er ihnen dienen könne. Dieses Volk sagte nun zu David, dass sie von ihm kein Geld oder Güter möchten, sondern etwas ganz anderes:

2. Sam. 21.6+6:

Da sagten sie zum König: Der Mann der uns vernichtet hat und der gegen uns plante, dass wir ausgerottet werden sollten, dass wir nicht mehr hätten bestehen können im ganzen Gebiet Israels—man gebe uns sieben Männer von seinen Söhnen, dass wir sie dem Jahweh aufhängen bei dem Gibea Sauls, des Erwählten des Jahwehs. Und der König sagte: Ich will sie Euch geben.

 

Der beste Freund Davids, Jonatan hatte ein Kind mit Namen Mefi-Boschet.  Als die Familie von Saul ausgelöscht wurde, suchte David nach überlebenden in der Verwandtschaft Sauls. Er fand dann tatsächlich eben diesen Mann. David wollte seinem verstorbenen und innig geliebten Freund Jonatan die letzte Ehre geben und er versprach Mefi-Boschet, dass er sein Leben lang an seinem Tisch essen dürfe. David segnete Mefi-Boschet und gab ihm sogar Ländereien, die er bebauen durfte. Und nun kam die grosse Tragödie für David. Genau diesen Mann musste er jetzt zum Tode an die Gibeoniter ausliefern, obwohl er Jonatan seinem besten und treuesten Freund einen Schwur leistete!!

2. Sam. 21.7:

Aber der König hatte Mitleid mit Mefi-Boschet, dem Sohn Jonatans, des Sohnes Sauls, wegen des Schwures bei Jahweh, der zwischen ihnen war, zwischen David und Jonatan, dem Sohn Sauls.

 

Die Gibeoniter die übrigens  laut 2.Sam 21.2 zum Rest der Amoniter gehören, nahmen diese sieben Verwandten Sauls und erhängten sie am selben Tag.

2. Sam.21. 9:

 

…und er gab sie in die Hand der Gibeoniter. Die hängten sie auf dem Berg vor Jahewh auf……

 

Die Leichname liessen sie dann auf dem Feld liegen. Die Mutter von zwei hingerichteten Söhnen, sie hiess „Rizpa“ wachte nun Tag und Nacht über den Leichnamen, damit die Vögel und die wilden Tiere diese Toten nicht auffrasen. Eine unglaublich tragische Geschichte!

Diese Tragödie ist dann David zu Ohren gekommen und er liess die Gebeine von Saul und Jonatan holen, und er begrub dann alle diese Toten im Land Benjamin, in Zela!

2. Sam. 21.14:

…Und man tat alles was der König befohlen hatte. Und danach liess Gott sich für das Land erbitten!!

 

Erst nach all den tragischen Ereignissen, wich die Hungersnot über Israel. Was für eine Tragik hatte doch dieses durch Betrug der Feinde Israels erreichte Friedensbündnis, gegeben! Der Schwur zweier Freunde konnte nicht eingehalten werden.

Scofield beschreibt die Tragödie folgendermassen:

Obgleich Israel erfahren hatte, dass der Gehorsam für den Sieg bei Jericho und bei Ai notwendig war, so mussten sie doch noch lernen, dass die göttliche Führung bei jedem Schritt nötig ist. Die Gibeoniter machten Israel nur Not. (Jos. 10.4—15 // 2.Sam. 21.1—14.

Ausserdem bewirkte die Gegenwart der Gibeoniter dem Zentrum Kanaans eine Trennung der Stämme des Nordens von denen des Südens, was zu einem Gefühl der Absonderung führte, und schliesslich dazu beitrug, dass das Königreich in den Tagen Reabeams geteilt wurde!

 

Man könnte hier jetzt sagen, ach das war ja ein betrogenes Bündnis das die Feinde Israels mit dem Volk Gottes geschlossen hat, daher ist es sicherlich in den Augen Gottes ungültig! Doch weit gefehlt! Gott nimmt Bündnisse die Menschen abschliessen sehr ernst! Sie sind verbindlich! Ob falsch oder richtig spielt dabei keine Rolle! 

Die Israeliten haben mit einem Volk ein Bündnis geschlossen, das sie vernichten und vertreiben sollten. Doch was geschah bei dieser Sache? Sie haben den Mund Gottes nicht befragt!

Wie sieht es heute bei den „Christen“ den „Kindern Gottes“ aus?  Wenn sie Bündnisse abschliessen, befragen sie da den „Mund Gottes?“

Das falsche Bündnis Joschafats.

  

Dieses falsche Bündnis, das der König Joschafat damals geschlossen hatte, ist noch viel krasser! Joschafat war König über das Südreich.  Das Volk Israel wurde damals getrennt. Joschafat verbündete sich mit dem König Ahab, der König über das Nordreich (10 Stämme Israels) war. Aus unseren Augen gesehen, könnten wir sagen, Joschafat hat richtig gehandelt, er wollte sich wieder mit den 10 verlorenen Stämmen Israels verbünden. Doch Jahweh hat das Nordreich von den Stämmen Juda und Benjamin getrennt, weil diese 10 Stämme ein schreckliches und gottloses Leben führten. Kein König hatte damals einen schlimmeren Götzendienst eingeführt als Ahab mit seiner Frau Isebel.  Jahweh trennte somit Israel in zwei Hälften. 

Durch diesen Bund ( ein Verschwägerungsbund) geriet Joschafat in schlimme Bedrängnisse, weil er sogar mit Ahab in den Krieg zog.  Beinahe erlitt Joschafat den Tod.

2.Chr. 18.31:

Und es geschah als die Wagenführer Joschafat sahen, da sagten sie sich: Das ist der König von Israel. Und sie umringten ihn, um ihn anzugreifen. Da schrie Joschafat um Hilfe. Und Jahweh half ihm, und Gott lenkte sie von ihm ab!

Ahab, sein Bündnisspartner, der mit ihm in diesen Krieg zog, starb bei diesem Kampf! Obwohl Ahab sich verkleidete, so dass man ihn nicht als König erkannte, wurde er von einem Pfeil getroffen!

Als Joschafat nach diesem Krieg wieder zuhause war, trat Jehu der Seher zu ihm und tadelte sein verwerfliches Bündnis mit Ahab!

2. Chr. 19. 2:

Da ging der Seher Jehu, der Sohn Hananis entgegen und er sagte zu dem König Joschafat: “ Sollst du so dem Gottlosen helfen und die lieben, die den Herrn hassen? Darum ist auf dir Zorn von Seiten des Jahwehs!!

Joschafat hatte sich wieder mit seinen eigenen Stämmen verbündet, und trotzdem lag der Zorn Gottes auf Joschafat. Warum? Weil niemand sich mit Gottlosen verbünden soll, selbst wenn sie aus der eigenen Familie, oder aus der eigenen Verwandtschaft stammen!! 

Die Hungersnot heute.

 

Die Welt erleidet heute eine unvorstellbare geistliche Hungersnot. Fromme Kreise reden von „der grossen Erweckung“ die jedoch nicht kommt. Was gekommen ist, ist der grosse Abfall. Was ist mit der „Christenheit“ geschehen in den letzten 2000 Jahren?  Sie hat sich in tausende von Sondergruppen aufgesplittert. Jede Gruppierung behauptet die einzig Richtige zu sein.  In einer unglaublichen Arroganz präsentiert sich jede Bewegung als das „wahre Israel“.  Durch die Ersatztheologie wurden die Juden zu Gottesmörder degradiert. Und an Stelle des echten Wurzelstockes (die jüdische Wurzel) wurde ein neuer Baum gesetzt. Man nennt heute diesen Baum „die Christenheit“. Obwohl die heutige Christenheit gespalten ist wie nie zuvor, will man  doch um jeden Preis eine Einheit bilden. Alleine dieser Widerspruch ist geradezu unglaublich. Doch die Weltökumene ist Tatsache geworden. Man ist heute in der Christenheit total zerstritten und doch geschieht es vor den Augen der Menschheit, dass man sich religiös verbindet!

Ökumene, das Bündnis mit den Gottlosen.

 

Die echten Gläubigen werden verführt zu falschen Bündnissen. Genau wie es die Gibeoniter mit dem Volk Gottes machten, werden heute die Nachfolger Christi verführt. Die Taktik des Betrugs ist dieselbe geblieben. Heute nennt man diese Taktik: „Vorspiegelung falscher Tatsachen.“ Man gaukelt den Gläubigen eine falsch verstandene Liebe vor. Es werden Bibelworte der Einheit gepredigt, obwohl genau in diesem Buch beschrieben wird, dass man mit den Feinden Gottes keine Bündnisse schliessen soll!  Die falschen Bündisse werden heute weltweit beschlossen. Die Charta Ökumenica hat je länger je mehr Mitglieder, die Einheit der Weltreligion nimmt zusehens Gestalt an.

Nimmt nun Gott diese Bündnisse für verbindlich? Die Geschichte mit den Gibeoniter und dem König Joschafat, zeigt uns die Wahrheit. Die Bündnisse gelten bis zur bitteren Neige!

In der Bibel steht erstaunliches:

2. Sam. 21.9:

und er gab sie in die Hand der Gibeoniter. Die hängten sie auf dem Berg vor dem Jahweh auf.

 

Ein fremdes Volk das das Volk Gottes Israel betrogen hatte, hängt nun plötzlich Menschen vor Jahweh auf!

Kaum war der König Salomo gestorben, übernahmen die gottlosen Söhne das vereinigte Israel. Der Götzenkult nahm dermassen zu in Israel, dass Gott die 12 Stämme trennte.  Es entstand das Nord und das Südreich. Sie bekämpften sich sogar gegenseitig und es gab in einem schrecklichen Krieg 500 000  Tote!!

Eines dieser Reiche ist heute sogar verschwunden. Zehn der zwölf Stämme Israels sind über die ganze Welt verteilt und niemand kann sie heute mehr finden!  

Wieviele Tote wird es dereinst geben, bei diesem  Bündnis der falschen Ökumene, die heute stattfindet? 

 

 

 
 

Written by freundisraels

2010/02/15 um 14:27

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